29.11.2019

Wasserschäden: In Haushalt und Gewerbe vorbeugen

2.000 Franken - so teuer ist die fachgerechte Beseitigung von Wasserschäden im Durchschnitt. Für betroffene Haushalte liegen die Kosten, die nicht von einer Versicherung übernommen werden, oftmals noch viel höher. Hinzu kommt der enorme Aufwand zur Schadensbeseitigung. Noch immer gehören Wasserschäden zu den häufigsten Schäden an Immobilien. Neue Massnahmen zur Installation von Wasserrohren und intelligentere Geräte mit Sensoren und Messfühlern reduzieren die Gefahr von Schäden. Wissenswertes zum Thema und wie sich Personen bei einem Wasserschaden verhalten sollten, offenbart dieser Ratgeber.

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Wasserschäden

Erste Hilfe bei einem Wasserschaden

Die häufigste Ursache für austretendes Wasser in einer Immobilie stellen Geräte dar. Allem voran die Waschmaschine, die sich in nahezu jedem Haushalt befindet. Nicht ordnungsgemässe oder feste Wasserschläuche sowie undichte Verbindungen sind eine häufige Ursache. Alte Schläuche und Dichtungen an Maschinen stellen ebenfalls eine Gefahr dar. Verstopfe Abflussrohre, defekte Wasserleitungen oder Starkregen und Hochwasser sind weitere Ursachen, die zu Wasserschäden in Immobilien führen.

Bei einem Wasserschaden an genutzten Grund- und Wohneigentum ist sofortiges Handeln erforderlich. Umgehend sind die Wasserzuleitung und die Stromversorgung zu unterbrechen. Falls möglich, ist das austretende Wasser zu beseitigen oder abzupumpen. Mögliche Folgeschäden lassen sich so auf ein Minimum reduzieren.

Intelligente Sensoren schlagen Alarm

In fast allen Haushalten befindet sich inzwischen ein Feuermelder, der frühzeitig vor einem Brand warnt. Eine Schutzeinrichtung, die rechtzeitig vor einem Wasserschaden warnt, ist indes noch die Ausnahme. Dabei können schon heute Sensoren und Schwimmerschalter von RS Components auf die Gefahr eines Schadens hinweisen oder das Risiko eigenständig verhindern.


Sensoren und Fühler zur Früherkennung beugen dem Schaden vor. Wasserstandsmelder erkennen das Vorhandensein von Wasser und schliessen vollautomatisch die Wasserzufuhr. Falls vorhanden, sind sie mit einer Pumpe verbunden, die das ausgetretene Wasser abpumpt. Schwimmschalter funktionieren nach demselben Prinzip. Steigt das Wasser an, reagiert der Schwimmschalter und erkennt die Gefahr. Durch das Aktivieren einer Pumpe oder der Öffnung eines Abflusses wird der Schaden minimiert. Zusätzlich können die Sensoren und Schalter so verknüpft sein, dass sie einen Alarm melden und auf den Wasserschaden hinweisen.

Sensoren gewinnen an Bedeutung

In Haushalten und dem Gewerbe gewinnen intelligente Sensoren, Schalter und Melder zunehmend an Bedeutung. Rauchmelder zur Früherkennung eines Brandes sind inzwischen üblich. Bewegungsmelder warnen vor Aktivitäten um die Immobilie und Glasbruchmelder registrieren Einbrüche. Sensoren zur Früherkennung von Wasserschäden werden in Zukunft ebenfalls nicht mehr wegzudenken sein. Zu gross sind die Schäden, die durch defekte Maschinen, Schläuche oder Starkregen und Hochwasser entstehen.


Die Zurich Insurance Group ist der grösste Versicherungskonzern der Schweiz und einer der grössten Konzerne der Welt. Jedes Jahr reguliert allein diese Versicherung Schäden im dreistelligen Millionenbereich. Mehr intelligente Sensoren zur Vorbeugung von Wasserschäden können die regulierte Schadenssumme deutlich reduzieren.

Wissenswertes für Betroffene

Für die korrekte Abwicklung von Schäden durch die Versicherung ist eine aussagekräftige Dokumentation des Ausmasses festzuhalten. Betroffene Personen machen am besten Fotos der Schäden. Das Schweizer Mietrecht sieht bei Schäden an einer gemieteten Immobilie eventuell ein Recht auf Mietminderung vor. Die Mängelrechte bei der Miete sind beim Vermieter schriftlich geltend zu machen. In einer Eigentumswohnung haftet der Besitzer selbst und hat idealerweise eine Wohngebäude- und Hausratversicherung abgeschlossen.

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