17.05.2016

Visualisierung Excel: Drei Schlüssel-Prinzipien für die optimale Darstellung

Berge von Zahlen haben wenig optischen Reiz. Dies liegt in der Natur der Sache. Visuelles Design und Excel in einem Satz zu nennen, ist für viele Menschen unpassend. Drei einfache Schlüssel-Prinzipien helfen dem Nutzer, eine ansprechende Visualisierung zu erhalten. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag «Visualisierung Excel».

Von: Frédéric Jordan   Drucken Teilen   Kommentieren  

Frédéric Jordan

Frédéric Jordan ist dipl. Experte in Organisationsmanagement und als Organisations- und Managementberater bei Jordan Consulting tätig.

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Visualisierung Excel

Visuelles Design ist stark im Kommen

Es existieren inzwischen Veranstaltungen, in welchen dieses Wissen in verschiedenen Formen weitergegeben wird, und eine Reihe entsprechender Literatur. In erster Linie kommen derartige Konzepte in Excel bei Diagrammen und Grafiken zum Tragen. Es sollte aber nicht vergessen gehen, dass die Schlüssel-Prinzipen grundsätzlich für alle anderen Arbeiten anwendbar sind. Dies mag zuerst ein wenig komisch klingen, ist aber tatsächlich so. Probieren Sie es aus.

Widmen wir uns nun den drei Schlüssel-Prinzipien.

Schlüssel-Prinzip 1: «Entferne alle nicht benötigten Elemente»

Damit der Fokus auf das Wesentliche für den Betrachter vereinfacht wird, müssen alle nicht notwendigen Elemente entfernt werden. Dadurch werden die wichtigen Aussagen nochmals gestützt und hervorgehoben.

Hinweis
Entfernt werden sollten:
·              Dunkle Hintergrundlinien
·              Ränder um das Diagramm
·              Hintergrundbilder
·              Starke Formatierungen
·              3D-Effekte
·              Unpassende Farbkombinationen

Eventuell entfernt werden sollten (bei redundanten Aussagen):
·              Legenden
·              Titel

Schlüssel-Prinzip 2: «Betonen wichtiger Daten»

Selbst eine einfache Grafik kann eine Geschichte erzählen. Die enthaltene Botschaft muss erkennbar und leicht verständlich sein. Um die gewünschte Botschaft rüberzubringen, muss der Betrachter diese möglichst rasch erkennen. Ist Interpretationsspielraum vorhanden, haben Sie verloren. Hervorhebungen sind einer der wichtigsten Aspekte überhaupt. Wie können Schwerpunkte betont werden?

Beispielsweise durch:

  • Markieren bestimmter Datenpunkte im Diagramm
  • Markieren eines bestimmten Bereiches im Diagramm
  • Setzen Sie Unter- und Obergrenzen in das Diagramm
  • Nutzen von benutzerdefinierten Formatierungen und Farben
  • Bedingte Formatierungen
  • Transparente farbige Objekte als Markierung nutzen

Schlüssel-Prinzip 3: «Fokus auf die Sicht des Betrachters»

Oft geht der Ersteller einer Grafik oder eines Diagrammes davon aus, dass sein Zielpubli­kum das Konstrukt genauso gut versteht wie er selbst. Dies ist ein gefährlicher Trugschluss. Es ist eminent wichtig, dass der Endbetrach­ter die Grafik/das Diagramm sofort erfassen und korrekt deuten kann. Vergessen Sie nicht, dass es sehr wichtig ist, den richtigen Diagrammtyp zu verwenden.

Praxistipp
Hilfreiche Fragen, welche sich man selbst stellen kann:
·              Braucht es einen zusätzlichen Kontext?
·              Was sieht eine Drittperson und wie interpretiert sie es?
·              Was für Fragen können daraus entstehen?
·              Benötigt es Farben oder reicht S/W?

Indem Sie mögliche Antworten auf solche Fra­gen suchen, werden Ihre Werke mit der Zeit immer stärker auf den Betrachter fokussiert.

Um dem Betrachter zusätzliche Informationen zur Verfügung zu stellen, können Sie auch weitere Ergänzungen hinzufügen. Natürlich müssen diese passend sein.

Beispiel:

  • Dokumentationen
  • Quellenangaben
  • Masseinheiten

Schlussbemerkung

Verwenden Sie die genannten Prinzipien im­mer der Reihe nach. Lassen Sie keines davon aus. Dadurch werden Lücken vermieden und das Gesamtbild erhält eine höhere Qualität.

Quelle: Dieser Beitrag stammt aus unserem Print-Newsletter «Finanz- und Rechnungswesen».

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