03.10.2017

Gesprächseinstieg: Wie komme ich ins Gespräch

Es hängt vor allem von Ihnen ab, ob Sie sich einen Abend lang gelangweilt in einer Ecke verdrücken oder ob der Anlass zumindest unterhaltsamen, wenn nicht sogar karriere- oder beziehungsfördernden Charakter hat. Wenn Sie nämlich darauf warten, bis sich endlich jemand Ihrer erbarmt und Sie anspricht, vergeuden Sie wertvolle Lebenszeit und könnten ebenso gut zu Hause bleiben. Was aber, wenn Sie nun gar kein vertrautes Gesicht erkennen?

Von: Brigitte Miller   Drucken Teilen   Kommentieren  

Brigitte Miller

Brigitte Miller ist freie Autorin und Journalistin. Seit 1990 schreibt sie für namhafte Verlage und Online-Portale im In- und Ausland zu den Themenbereichen Management, Mitarbeiterführung, Zeitmanagement, Kreativität und Selbstmanagement. In ihre Beiträge lässt sie nicht nur die vielen Tipps und Erfahrungen fliessen, die sie durch Gespräche und Interviews erhält, sondern auch persönliche Erkenntnisse, die ihr der Berufsalltag beschert.

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Gesprächseinstieg – Der erste Schritt

Die schwierigste Hürde beim Small Talk ist (wie bei vielen anderen Dingen auch) der erste Schritt. Doch ohne den können keine weiteren Schritte stattfinden.

Tipp: Allen Mut zusammennehmen und sich bewusst sein, dass nicht sehr viel passieren kann. Sogar falls Sie noch für sich entscheiden, dass dieser Einstieg schief gegangen ist, wird das vom Gegenüber häufig nicht so empfunden.

Wen ansprechen?

Oft können Sie rein visuell erkennen, in welche Gruppe Sie leicht aufgenommen werden. Je loser die Gesprächspartner beieinander stehen und je mehr «Lücken» sich in diesem Kreis bilden, desto einfacher ist es, sich dazuzustellen. Es ist absolut korrekt und keinesfalls unhöflich (was man fälschlicherweise oft denkt), sich erstmal zu einer Gruppe dazuzugesellen und aktiv zuzuhören.

Was sage ich?

Mit Blickkontakt und einem zustimmenden Kopfnicken signalisieren Sie erstmal Aufmerksamkeit und volle Präsenz. Danach können Sie mitlachen und zustimmende Äusserungen machen, um zu demonstrieren, dass Sie sich für das Thema der Gruppe interessieren. Es ist weit unhöflicher, ein Gespräch zu unterbrechen, nur weil man sich unbedingt vorstellen bzw. eine Person kennen lernen möchte. Häufig werden Sie dann direkt von jemandem aus der Gruppe mit einer Frage ins Gespräch einbezogen. Ansonsten bleibt Ihnen in der nächsten Gesprächspause noch immer genügend Zeit, sich vorzustellen, um den Gesprächseinstieg zu schaffen.

(Wie) soll ich mich vorstellen?

Am besten wählen Sie die Formel: Gruss + Name + Aufhänger: «Guten Tag! Ich bin (wirkt aktueller und selbstbewusster als mein Name ist …) Petra Meier. Ich vertrete heute Abend die Firma Consulting AG. Das war ja eben eine spannende letzte Aussage im Referat von Herrn X.»

So bieten Sie Ihren Gesprächspartnern gleich einige Aufhänger (Ihre Firma, Ihre Branche, die Aussage von Herr X, Herr X ganz allgemein etc.)

Tipp: «Als Eisbrecher» setzen Sie also besser Ihre Körpersprache ein (Blickkontakt, freundliches Lächeln, zugewandter Körper) und nicht den besonders interessanten oder witzigen Inhalt Ihrer Worte.

Ist es wichtig, was ich sage?

Nein. Weil nicht das WAS, sondern vielmehr das WIE entscheidet den Gesprächseinstieg. Vergessen Sie nie: Der Inhalt Ihrer Worte ist erstmal nur Mittel zum Zweck, um sich vorsichtig anzunähern. Die Aussage muss bewusst simpel sein, damit sich Ihr Gegenüber vorab auf die visuellen Eindrücke konzentrieren kann.

Wie beende ich elegant das Gespräch?

Es ist wesentlich, auch dafür die richtigen Worte und den richtigen Zeitpunkt zu finden. Seien Sie in erster Linie ehrlich und versprechen Sie nichts, was Sie nicht auch einhalten können oder wollen. Bedanken Sie sich nicht generell für das Gespräch, sondern erwähnen Sie einen konkreten Punkt, den Sie interessant fanden. Dann verabschieden Sie sich klar mit der Begründung, weitere Anwesende begrüssen zu wollen.

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