06.11.2018

Vier-Ohren-Modell: Die vier Ohren der Kommunikation

Es kann vorkommen, dass man missverstanden wird und die eigenen Worte vom Gegenüber völlig falsch interpretiert werden. Privat und auch im Berufsleben kann dies zu bösen Überraschungen führen. Deshalb ist es wichtig, die Wirkung der eigenen Sprache auf andere einzuschätzen. Das Vier-Ohren-Modell der Kommunikation bietet dabei Unterstützung.

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Zielgerichtete Kommunikation

Zielgerichtete Kommunikation ist nicht immer einfach. Insbesondere im Berufsalltag, wo vieles möglichst schnell und kompakt kommuniziert wird. Eine gesendete Nachricht kann dabei vom jeweiligen Empfänger auf verschiedene Arten interpretiert werden. Nach dem Vier-Ohren-Modell kann sie vier verschiedene Botschaftsebenen enthalten. Die vier Ebenen einer Nachricht sind die Sache, die Selbstkundgabe, die Beziehung und der Appell.

 

Die Sachebene

Auf der Sachebene vermittelt der Sender der Nachricht Daten, Fakten und Sachverhalte.

Mit dem Sachohr prüft der Empfänger, ob die Sachbotschaft die Kriterien der Wahrheit (wahr/unwahr) und der Relevanz (von Belang/belanglos) erfüllt.

Die Selbstkundgabe

In jeder Nachricht stecken auch Informationen über die Person des Senders. Jede Nachricht wird somit zu einer Information über die Persönlichkeit des Senders. Das Selbstoffenbarungsohr des Empfängers lauscht darauf, welche Informationen über den Sender in der Nachricht enthalten sind (Ich-Botschaften).

Die Beziehungsebene

Auf der Beziehungsebene kommt zum Ausdruck, wie der Sender zum Empfänger steht und was er von ihm hält. Je nachdem, wie er ihn anspricht, (Art der Formulierung, Körpersprache, Tonfall…) drückt er Wertschätzung, Respekt, Wohlwollen, Gleichgültigkeit, Verachtung oder Ähnliches aus.

Abhängig davon, welche Botschaft im Beziehungsohr des Empfängers ankommt, fühlt er sich entweder akzeptiert oder herabgesetzt, respektiert oder bevormundet.

Die Appellebene

Wer sich äussert, will in der Regel auch etwas bewirken. Die Appellbotschaft soll den Empfänger veranlassen, bestimmte Dinge zu tun oder zu unterlassen. Der Versuch, Einfluss zu nehmen, kann mehr oder weniger offen (Bitte) beziehungsweise verdeckt (Manipulation) erfolgen.

Auf dem Appellohr fragt sich der Empfänger: «Was soll ich jetzt denken, machen oder fühlen?»

Um das Ganze zu verdeutlichen, hier ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Mann, der Sender, und eine Frau, zunächst die Empfängerin, sitzen beim Abendessen.

Der Mann als Sender sagt: «Da ist etwas Grünes in der Suppe.»

 

Sachebene:

Ich sehe etwas Grünes.

Selbstoffenbarung:

Ich weiss nicht, was es ist.

Beziehung:

Du wirst es wissen.

Appell:

Sag mir bitte, was es ist!

 

Die Frau als Empfängerin hört: «Da ist etwas Grünes in der Suppe.»

 

Sachebene:

Er sieht etwas Grünes.

Selbstoffenbarung:

Ihm schmeckt das Essen nicht.

Beziehung:

Er hält mich für eine schlechte Köchin.

Appell:

Ich soll künftig nur noch kochen, was er mag.

 

Die Frau antwortet: «Wenn es dir nicht schmeckt, kannst du ja selber kochen!»

Um ein solches Missverständnis zu vermeiden, muss sich der Sender möglichst klar ausdrücken und die möglichen Auswirkungen seiner Nachricht erkennen.

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