05.12.2017

Weihnachtskarte: Persönlich, motivierend und beziehungsstärkend

Jeder Ihrer Geschäftspartner trägt zum Erfolg Ihres Unternehmens bei. Mit Ihrer Weihnachtspost wollen Sie ohne die üblichen Floskeln «Danke» sagen – individuell, wertschätzend und anerkennend. 5 Tipps verraten, wie es mühelos gelingt.

Von: Brigitte Miller   Drucken Teilen   Kommentieren  

Brigitte Miller

Brigitte Miller ist freie Autorin und Journalistin. Seit 1990 schreibt sie für namhafte Verlage und Online-Portale im In- und Ausland zu den Themenbereichen Management, Mitarbeiterführung, Zeitmanagement, Kreativität und Selbstmanagement. In ihre Beiträge lässt sie nicht nur die vielen Tipps und Erfahrungen fliessen, die sie durch Gespräche und Interviews erhält, sondern auch persönliche Erkenntnisse, die ihr der Berufsalltag beschert.

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Geschäftspartner: Seite an Seite zum Erfolg

Ein Unternehmen ist ein Netzwerk aus verschiedenen Akteuren. Zu diesen zählen auch die vielen Geschäftspartner, die täglich, wöchentlich, monatlich oder «nur» mehrmals im Jahr Ihnen und Ihrem Unternehmen zur Seite stehen. Ob Steuerberater, Zulieferer, Coach, Unternehmensberater, Rechtanwaltskanzlei oder PR-Agentur – die Bandbreite der erbrachten Dienstleistungen ist gross. Jeder Einzelne hat zum Erfolg des Unternehmens beigetragen und wird es zweifelsfrei auch in Zukunft tun.

Solch ein Engagement und Interesse an Ihrem Unternehmen darf gewürdigt werden – über die monetäre Vergütung hinaus. Mit der geschäftlichen Weihnachtspost bietet sich die beste Gelegenheit:

  • Wertschätzung zu bekunden für die Ideen, Tipps und Unterstützung.
  • Anerkennung zu äussern für besondere Leistungen.
  • soziales «Schulterklopfen» durchzuführen.
  • die Beziehung zu stärken.

Ein einfaches «Danke» ist ein erster Schritt. Gehen Sie jedoch einen Schritt weiter. Schreiben Sie persönliche und wertschätzende Worte in Ihre Weihnachtspost.

Vorteilhafte Weihnachtspost an Ihre Geschäftspartner: 5 Tipps

Positive Formulierungen zu finden, benötigt Zeit. Geben Sie sich diese. Vielleicht schreiben Sie eine Weihnachtskarte pro Tag. Vielleicht setzen Sie auch erste Text-Ideen frei, die Sie zu einem anderen Zeitpunkt optimieren. Vielleicht nutzen Sie kleine Zeiteinheiten pro Tag, um Ihre Weihnachtspost zu erledigen. Finden Sie die für Sie beste Weise fürs Schreiben – und lassen Sie sich von den folgenden Tipps inspirieren.

Tipp 1: Auf den Punkt bringen

Die Frage «Was nur auf die Weihnachtskarte schreiben?» löst so manche Schreibblockade aus. Die frohe Botschaft lautet: Viel schreiben ist unnötig. Denn Ihnen steht nur wenig Platz zur Verfügung

  • auf der Weihnachtskarte abhängig von der Grösse Ihrer Handschrift vier bis sechs Sätze.
  • im Weihnachtsbrief ein wenig mehr. Maximal sechs bis zehn Sätze, da die Weihnachtsbotschaft des Unternehmens auch mitgeteilt wird.

Bringen Sie deshalb Ihre Gedanken auf den Punkt. Fokussieren Sie die Quintessenz der Zusammenarbeit, der Unterstützung und/oder der Dienstleistung, die der Geschäftspartner erbracht hat – und sprechen Sie diese an:

  • «Mit sicherem Blick für unsere CI gestalten Sie unsere Flyer und Broschüren. Sie geben unseren Produkten für unsere Kunden ein visuelles Gesicht – und überraschen uns stets mit frischem, innovativem Design. Danke…»
  • «Ihr köstliches Catering hat auch in diesem Jahr für unser leibliches Wohl gesorgt. So manchen Zuckerabfall – und damit geistigen Durchhänger – haben Sie uns in langen Meetings erspart. Und geschmeckt hat es auch noch…»

Mit folgenden Fragen setzen Sie Ideen frei:

  • Was ist der Kern der Geschäftsbeziehung?
  • Welche (Dienst-)Leistung erbringt der Geschäftspartner für Ihr Unternehmen?
  • In welcher Weise unterstützt diese Leistung den Unternehmenserfolg?

Tipp 2: Konkretes würdigen

Ihr Geschäftspartner hat ein Lob verdient. Sprechen Sie es aus – schriftlich auf der Weihnachtskarte. Wie bei jedem Lob gilt auch hier die Regel: Vergessen Sie pauschale Aussagen wie «Danke für die gute Zusammenarbeit». Solche Worte bescheren keine Bilder der Identifikation und Motivation, weil sie für alles und nichts stehen.

Konkretisieren Sie, was Ihnen gefallen hat. Setzen Sie mit Ihren Worten bei Ihrem Geschäftspartner positive Erinnerungen vergangener Leistungen frei.

  • «Ohne eine Just-in-Time-Zulieferung würden wir bei unserer Herstellung «alt» aussehen. Wie gut Sie an unserer Seite zu wissen – mit guter Qualität, mit Vereinbarungen, auf wir uns verlassen können und stets pünktlicher Zustellung. Sie lassen uns «gut» aussehen…
  • «Ganz ehrlich. Ich hatte zu Beginn meine Zweifel. Der Teamkonflikt war eskaliert. Alles sah hoffnungslos aus. Ihre Mediation hat das Ruder herumgerissen. Souverän, geduldig und mit Fingerspitzengefühl haben Sie uns zum Reden gebracht. Die Lösung greift nachhaltig…»

Mit folgenden Fragen setzen Sie Ideen frei:

  • Was prägt die Zusammenarbeit?
  • Wie würden Sie die Geschäftsbeziehung beschreiben?
  • Welche Kriterien (Eigenschaften) möchten Sie loben?
  • Worauf können Sie sich verlassen?

Tipp 3: Besonderes benennen

In jedem Geschäftsjahr gibt es Highlights. Highlights, an denen auch der eine oder andere Geschäftspartner mit seinen Dienstleistungen mitgewirkt hat. Sagen Sie für seine Unterstützung «Danke» – konkret und auf den Punkt:

  • «Ihr Steuertipp hat uns einen unerwarteten Geldsegen beschert. Ein Geldsegen, mit dem wir unseren Fuhrpark vergrössert haben und zwei neue Mitarbeiter einstellen konnten. Danke – von uns allen…»
  • «Ihre PR-Aktion bescheren uns Jahr für Jahr beste öffentliche Aufmerksamkeit. Mit der Herbst-Aktion haben Sie uns allerdings in neue Dimensionen katapultiert. Wir sind in aller Munde – dank Ihnen…»

Mit folgenden Fragen setzen Sie Ideen frei:

  • Welche besonderen Erfolge hat Ihr Unternehmen in diesem Geschäftsjahr erzielt?
  • An welchen dieser Highlights war welcher Geschäftspartner auf welche Weise beteiligt?
  • Was haben Sie ihm zu verdanken?
  • Wofür möchten Sie konkret «Danke-sagen»?

Tipp 4: Die Person wertschätzen

Neben den Leistungen, dem Engagement und der Unterstützung ist es oft genug auch die Person des Geschäftspartners, die mit ihrem Charakter besticht – und die Geschäftsbeziehung positiv prägt. Werden Sie deshalb ruhig einmal persönlich. Wertschätzen Sie die Person:

  • «Von einer Sekunde zur anderen waren wir im «Eye of the Shit-Storm». Panik brach aus. Nur du, du hast einen kühlen Kopf bewahrt und uns mit deinen Worten «Seid offen. Vertuscht nichts. Schafft Transparenz. Zeigt Emotionen – und dann wird aus diesem Shit-Storm eine Welle der Sympathie» Mut gemacht. Dank deinem Einsatz haben wir den Sturm überstanden – und positiv gemeistert…»
  • «In einer Zeit, in der manche Werte altmodisch erscheinen, ist es gut zu wissen, dass diese wichtigen Werte weiterhin zu finden sind – bei Ihnen. Sie sind vertrauenswürdig, zuverlässig und diskret im Umgang mit unseren Finanzen. Sie sind – und bleiben es – ein wichtiger Partner an unserer Seite…»

Mit folgenden Fragen setzen Sie Ideen frei:

  • Welche Eigenschaften des Geschäftspartners schätzen Sie besonders?
  • Wann hat der eine oder andere dieser Charakterzüge Sie oder das Unternehmen in diesem Jahr besonders unterstützt?
  • Welche Eigenschaft war dies auf welche Weise?

Tipp 5: Werbepräsent beifügen

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – auch die Ihres Geschäftspartners. Legen Sie Ihrer Weihnachtspost eine Aufmerksamkeit, ob gross oder klein, bei. Aus der Fülle der Angebote an Weihnachtsartikel finden Sie garantiert das Passende.

Bevor Sie etwas bestellen, fokussieren Sie Ihren Geschäftspartner. Sie kennen ihn. Sie wissen das eine oder andere über seine Interessen, Hobbies und Vorlieben. Leiten Sie aus diesem Wissen Ideen für das besondere Werbegeschenk ab.

Mit folgenden Fragen setzen Sie Ideen frei:

  • Was wissen Sie über Ihren Geschäftspartner? Verheiratet? Kinder? Single?
  • Welche Interessen hat er?
  • Welche Vorlieben (Musik, Literatur, Reisen, Essen/Trinken) besitzt er?
  • Welchen Hobbies widmet er sich in seiner Freizeit?
  • Wovon erzählt er regelmässig?
  • Womit bereiten Sie ihm eine Freude?

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