07.05.2018

Visitenkarten: Das berufliche Aushängeschild

Selbst in der digitalen Welt, in der sämtliche Kontaktdaten in jeder E-Mail-Signatur, den sozialen Netzwerken und auf der eigenen Unternehmenswebsite stehen, sind Visitenkarten nach wie vor wichtig. Das kleine Kärtchen fungiert in der Geschäftswelt als Werbebotschafter in eigener Sache, mit dem sich der Überreichende seinem Gegenüber vorstellt und später erneut in Erinnerung ruft. Doch sowohl bei der Gestaltung der Visitenkarte als auch in punkto Präsentation zeigt sich: Businesskarte ist nicht gleich Businesskarte. Vielmehr sind - wie im Berufsleben generell - einige Aspekte zu beachten.

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Ein Kärtchen für den Einstieg

Einst war die Visitenkarte nicht nur wichtig für die geschäftliche Kontaktanbahnung, sondern sie wurde auch im Privatleben verwendet. Der Gast kündigte dem Gastgeber sein Eintreffen an, indem er der Empfangsdame seine Karte überreichte. Aus ihrem ursprünglichen Gebrauch leitet sich auch der Name "Visitenkarte" ab. Im asiatischen Raum, insbesondere in Japan, aber auch in afrikanischen und arabischen Ländern, kommt der Visitenkarte in der Geschäftswelt

Bildrechte: Flickr Dumping old business cardsJay Cross CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

besondere Bedeutung zu. Beim Austauschen der "Meishi", der japanischen Businesskarten, wird beispielsweise stets ein festgelegtes Übergaberitual vollzogen. Der Ältere bzw. der Ranghöchste überreicht mit einer tiefen Verbeugung mit beiden Händen seine Karte, die sein Gegenüber ebenfalls mit beiden Händen entgegennimmt. Anschliessend studieren beide die erhaltene Visitenkarte genauestens, bevor sie sie wegstecken. Obwohl ihnen in Europa nicht ganz so viel Bedeutung beigemessen wird, sind Visitenkarten in vielen beruflichen Positionen nach wie vor nützlich, mitunter sogar unverzichtbar. Hinsichtlich der Gestaltung der Visitenkarten, die man etwa hier online in Auftrag geben kann, sind einige Grundregeln zu beachten. Visitenkarten sollten …

  • Scheckkartengrösse haben (i.d.R. 85 x 55 mm)
  • hochwertig aussehen
  • alle wichtigen Kontaktdaten enthalten
  • in einem schlichten, aber edlen Design gehalten sein
  • ggf. eine englischsprachige Rückseite besitzen (bei ausländischen Geschäftsbeziehungen)

Design und Inhalt gleichermassen wichtig

Normalerweise sind die Karten schlicht gehalten und enthalten alle wichtigen Informationen wie Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Firmenlogo. Es ist üblich, die Visitenkarte im Querformat zu bedrucken - wer auffallen oder originell sein möchte, wählt ein Hochformat. Dabei ist jedoch immer zu berücksichtigen, dass eine Visitenkarte persönliches Aushängeschild ist, das gilt für Selbstständige und Angestellte gleichermassen. Dienstleister sollten relevante Informationen für ihre Kunden hinzufügen. Das können die Öffnungszeiten des Geschäfts bzw. der Praxis oder eine Anfahrtsskizze sein. Verzichten sollte der Karteninhaber hingegen auf ein Porträtfoto. Wer beruflich häufig im Ausland unterwegs ist, kann bei seinen Geschäftspartnern mit speziell für das jeweilige Land angefertigten Visitenkarten punkten, die die relevanten Informationen in der Landessprache enthalten. Obwohl man mit einer schlicht gestalteten, hochwertigen Visitenkarte in den allermeisten Fällen richtig liegt, ist mitunter - sofern es zum Unternehmen und zum Anlass passt - auch eine etwas ausgefallenere Gestaltung möglich. So haben beispielsweise die Mitarbeiter von Lego keine normalen Visitenkarten aus Papier, sondern kleine Legomännchen, die auf der Vorder- und Rückseite ihrer T-Shirts den Namen und die Kontaktdaten des Mitarbeiters tragen. Mit einer solch aussergewöhnlichen "Karte" bleibt man einem neuen Geschäftskontakt garantiert in Erinnerung.

Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Möchte man während eines Geschäftstermins seine Visitenkarte zücken, bleibt noch die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt. Auch hierbei sind einige Regeln zu beachten, um seinem Gegenüber in positiver Erinnerung zu bleiben. Sie betreffen beispielsweise den Zeitpunkt der Übergabe sowie die Aufbewahrung der Karten. So ist zu vermeiden, die Visitenkarten lose in der Anzugtasche oder im Portemonnaie zu tragen, denn dort zerknicken oder verschmutzen sie schnell. Sicherer und stilvoller ist es, sie in einem Visitenkartenetui aufzubewahren. Auch erhaltene Karten können in ihm gesammelt werden. Als guter Ton gilt, die Visitenkarte bei einem Termin erst dann zu überreichen, wenn tatsächlich das Geschäftliche zur Sprache kommt. Meldet man sich am Empfang an, ist es allerdings hilfreich, bereits dort seine Visitenkarte zu übergeben. Ist man mit mehreren Geschäftsleuten im Gespräch, wird die Karte stets dem Ranghöchsten überreicht. Erlaubt ist es, auf seine eigene Visitenkarte handschriftlich etwas hinzuzufügen, beispielsweise die Privatnummer oder einen kleinen Gruss. Niemals sollte jedoch eine erhaltene Visitenkarte in Anwesenheit des Gesprächspartners mit Notizen versehen oder geknickt werden, dies gilt nämlich als äusserst unhöflich. Zu beachten ist auch, dass Visitenkarten in anderen Ländern womöglich einen anderen Stellenwert besitzen und die diesbezüglichen Regeln sich von den hiesigen unterscheiden können. Deshalb ist es empfehlenswert, sich anlässlich eines Geschäftstermins im Ausland im Vorfeld über die kulturellen Gepflogenheiten zu informieren, um nicht unbeabsichtigt in ein Fettnäpfchen zu treten. 

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