18.07.2014

Followership: So bauen Sie ein Follower-Team um sich herum auf

Follow me – mit einem Klick in den sozialen Netzwerken besiegeln Sie die Followership. Ganz so einfach ist es in der Führungsarbeit nicht: Zwar ist der Wunsch nach «folgenden», hoch motivierten und engagierten Mitarbeitern sehr gross, aber so einfach wie über einen Button-Klick funktioniert das natürlich nicht.

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Followership

Wünschen Sie sich nicht auch Mitarbeiter, die mehr als nur «mitarbeiten», die eigenverantwortlich denken und handeln und die sich für Ihr Unternehmen über das Mass hinaus einsetzen? Mit einem Follower-Team legen Sie ungeahnte Unternehmensenergien frei. Doch, was müssen Sie genau tun, damit Sie eine «Followership-Mannschaft» um sich herum aufbauen? Die Antwort liegt bei Ihnen: Seien Sie ein guter Leader, denn eine gute Leadership begründet die Followership.

Leadership = Führungskompetenz + innere Haltung

Dabei ist die Leadership mehr als nur das Ausfüllen der Vorgesetztenposition. Ein Leader zeichnet sich dadurch aus, dass er eine hohe Führungskompetenz besitzt, die mit einer positiven inneren Haltung gepaart ist. Diese innere Haltung und Ausstrahlung ist geprägt durch Integrität, Ehrlichkeit und Wertschätzung. Ein Leader brennt für seine Vision und sein Unternehmen und diese Begeisterung kann er auf seine Mitarbeiter entfachen. Gemäss dem Spruch von Antoine de Saint-Exupéry: «Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.»

Ein Leader geht respektvoll mit seinen Mitmenschen um, er ist offen, lässt anders denkende Menschen zu, ist aufmerksam und beobachtet. Er ist sich seiner Vorbildrolle bewusst und erwartet von seinen Mitarbeitern nichts, was er nicht selbst von sich erwarten würde.

Followership und die vier Wirkungsfelder

Die Führungskompetenz und deren vier Wirkungsfelder:

1. Teammanagement

2. Projektmanagement

3. Organisationsmanagement

4. Selbstmanagement

Mitarbeitertalente richtig einsetzen

Ein gutes Team setzt sich aus unterschiedlichen Mitarbeitern zusammen, bei denen jeweils die Talente zum Einsatz kommen. Unterschiedliche Talente bilden ein heterogenes Team, das in seiner Gesamtheit mehr leistet als die Summe seiner einzelnen Team-Mitglieder. Aufgabe des Leaders ist es, diese Talente zu fordern und zu fördern, um den bestmöglichen Output für seine Abteilung zu erzielen. Das setzt natürlich ein gutes Gespür voraus und vor allem auch gute kommunikative Fähigkeiten. Letztendlich gute Menschenkenntnis.

Projekte sind das A und O innovativer Unternehmen

Projekte sind der Nährstoff für Unternehmensveränderungen. Fast jeder Leader ist in einem Projekt eingebunden, das er massgeblich nach vorne treibt. Doch Projekte kosten Zeit und Geld und oft sagt man Leadern nach, dass Sie ihre Zeit durch Besprechungen totschlagen. Ein guter Leader erkennt dies und weiss, wie er Projekte effektiv führt und nach vorne treibt. Heike Bruch, die Professorin und Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement an der Universität in St. Gallen, meint kritisch hierzu: «Ständig kommen neue Aufgaben und Projekte hinzu, die Mitarbeiter sind dauerhaft bis an ihre Grenzen belastet, nie würde danach geschaut, worauf verzichtet werden könne. Das lähmt die produktive Energie im Unternehmen.» Auch diese schier unlösbaren Gegensätze vermag ein guter Leader intelligent zu lösen.

Der Leader ist ein guter Schnittstellen-Manager

In einem Unternehmen stehen Abteilungen nebeneinander. Nur, wenn diese Abteilungen wie Zahnräder ineinander greifen, arbeitet dieses Unternehmen reibungslos und ohne grössere Schnittstellen-Verluste. Ein Leader blickt über seinen Tellerrand hinaus, schaut nach links, rechts, oben und unten, kommuniziert mit den anderen Abteilungen, bindet deren Teams mit ein und trägt so einen grossen Beitrag dazu bei, dass das Unternehmen erfolgreich agiert.

Sich selbst klug managen ist Teil der Followership

Die Anforderungen an den heutigen Arbeitstag steigen ungemein, eine Führungskraft übersteht dies nur, wenn sie sich selbst gut organisiert, Aufgaben priorisiert und mit ihrer Energie behutsam umgeht. Stichwort: Work-Life-Balance. Ein Leader muss also auch mal in Urlaub gehen können, ohne dass der Laden gleich zusammenbricht. Ausserdem: Ein Leader, der achtsam mit sich selbst umgeht, geht auch achtsamer mit seiner Umwelt um.

Ein guter Leader hat Follower, die bereit sind, für ihren Leader eine Extrameile zu laufen und eigenverantwortlich denken und handeln. Ein guter Leader schafft eine Mitarbeiterschaft, die begeistert sind und für das Unternehmensziel brennen. Die Folge ist: Aufgaben werden effizient erledigt und Ziele schneller erreicht. Eine begeisterte Fangemeinde bildet sich, alle haben Spass und sind glücklich.

Ist es aus diesen Gründen nicht erstrebenswert, viele Follower um sich zu scharen? Prüfen Sie kritisch anhand der beiliegenden Checkliste Ihre Leader-Eigenschaften, damit auch Sie morgen mit Ihren Follower den Wettbewerb bestens bestehen.

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