03.06.2016

CONgeniale Führung: Entscheidende Schritte für das konkrete Vorgehen

Durch die steigende Komplexität und Schnelllebigkeit der Märkte werden wir immer öfter dazu aufgefordert, Führungssituationen gemeinsam zu meistern. Um von vornherein effizient zusammen zu arbeiten, macht folgendes Vorgehen Sinn.

Von: Stephanie Sitzmann   Drucken Teilen   Kommentieren  

Stephanie Sitzmann

Seit 1991 trainiert und coacht Stephanie Sitzmann Unternehmen in der Erreichung der Umsetzungsziele. Ihre Kernkompetenz liegt sowohl in der Entwicklung und Durchführung massgeschneiderter Führungs- und Kommunikationstrainings und -coachings sowie auch im Bereich Train the Trainer. Sie ist Ausbildnerin mit eidg. Fachausweis und Organisationsberaterin und Coach BSO

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CONgeniale Führung

Phase 1: Die Selbstklärung

Bevor ein Führungsteam sich zusammensetzt, um die Grundlagen der Zusammenarbeit und der gemeinsamen Führung zu klären, sollte zuerst eine grundlegende Selbstklärung stattfinden. Hierzu können folgende Fragen nützlich sein:

  • Welche methodischen Kompetenzen habe ich?
  • Ist mir meine explizite und implizite Rollenzuschreibung klar?
  • Habe ich ein klares Bild meiner zugeschriebenen Rolle?
  • Welches Selbstverständnis habe ich als Leader?
  • Was sind meine wichtigsten Werte, Erwartungen und Haltungen?
  • Welches sind meine Stärken und Schwächen als Führungsperson?
  • Wie sollte die Beziehung zu meiner Führungspartner sein, damit meine Arbeitsfähigkeit am effektivsten ist?
  • Wie gehe ich normalerweise mit Konflikten um?

Phase 2: Klärung als Leitungsteam und als Arbeitsteam

Anschliessend sind zwei Ebenen mit dem Führungspartner zu klären:

  •   Die Ebene innerhalb des Führungsteam (Leitungsteam)
  • Die Ebene als Führungsteam mit der Gruppe (Arbeitsteam)

Auf der Ebene Leistungsteam sind das Fragen wie:

  • Wer hat welche methodischen Kompetenzen?
  • Welche Erwartungen, Werte und Haltungen haben wir? Ergänzen oder behindern sie sich?
  • Welche Beziehung brauchen wir untereinander um gut arbeiten zu können?
  • Welchen Führungsstil hat jeder von uns?

Falls sich schon bei dieser Diskussion verschieden Standpunkte herausstellen, ist es sehr sinnvoll sie zu diskutieren und eine gemeinsame Haltung zu entwickeln. Sie werden sonst später, in unpassenden Situationen auftauchen und die zu führende Gruppe verunsichern.

Ebenso wichtig scheint es aber auch, dass die Ebene des Arbeitsteams geklärt wird. Dies sind Fragen wie:

  • Wer macht was, wann und wie?
  • Welche Werthaltungen wollen wir implizit oder explizit vermitteln?
  • Wie können wir in kritischen Situationen als Einheit agieren mit vorgängig welchen Absprachen?
  • Wer hat welche Fettnäpfen und wie können wir sie vermeiden?

Auch hier können schon während der Klärungsphase kleinere und grössere Meinungsverschiedenheit auftreten. Diese sollten unbedingt vorgängig geklärt und aufgelöst werden, da sich das sonst auf die Arbeitsfähigkeit des zu führenden Teams auswirken kann.

Phase 3: Reflektionsschlaufen

Während der Zusammenarbeit und nach spezifischen Aktionen ist es sinnvoll, Reflektionsschlaufen durchzuführen. Diese helfen die Kooperation zu vertiefen, Probleme und Herausforderungen laufend zu klären und dadurch als Team effektiver zu werden. Hierzu eignen sich Fragen wie:

  • Wie ist uns der Ablauf gelungen?
  • Konnten wir unsere Ziele erreichen?
  • Wie sind wir mit kritischen Situationen umgegangen?
  • Konnten wir einander gebührend unterstützen?

Nur durch eine offene Diskussion dieser Punkte, kann Gelungenes gewürdigt und nicht Gelungenes verbessert werden.

Auf den ersten Blick scheint der Aufwand, für ein Gelingen der Zusammenarbeit im Führungsteam, recht gross zu sein. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Zeit am Anfang der Kooperation gut investiert ist. Die Mitarbeiter wissen dadurch klarer, was von Ihnen erwartet wird. Machtspiele zwischen dem Führungsteam oder zwischen einzelnen Führungspersonen und der Gruppe, bleiben eher aus, weil sie keine Resonanz finden.

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