04.06.2018

Situatives Führen: Der Weg zum Erfolg

In einer Position mit Führungsverantwortung ist das Führen und Leiten von Mitarbeitern eine zentrale Aufgabe. Für die die Führungskraft stehlt sich die Frage, wie Mitarbeiter zu motivieren sind und die Ziele des Unternehmens erreicht werden. Jeder Mensch ist ein Individuum, das zeigt sich erst Recht im Arbeitsalltag. Die Methode des Situativen Führens ist eine Möglichkeit, die Ziele und das Betriebsklima im Unternehmen zu gestalten.

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Führen ist nicht Leiten

Die Methode des situativen Führens wurde erstmals vom amerikanischen Verhaltensforscher Paul Hersey entwickelt. Weiterentwickelt wurde die Methode vom ebenfalls aus den USA stammenden Manager Kenneth H. Blanchard. In dem gemeinsamen Modell geht es darum, Ziele im Unternehmen an den Reifegrad des Mitarbeiters zu orientieren. Um das Modell korrekt zu verstehen, ist es wichtig, zuvor den Unterschied zwischen Führen und Leiten zu verstehen. Beim Führen geht es darum, die Mitarbeiter als soziale Komponente zu sehen. Führen bedeutet immer auch, das soziale Umfeld und die Fähigkeiten des Mitarbeiters zu fördern. Im Gegensatz dazu ist das Leiten stark zweckorientiert. Wer leitet, der arbeitet zielorientiert und betrachtet nicht die soziale Komponente.

Vier Führungsstile für jeden Anlass

Beim Situativen Führen nach Hersey und Blanchard steht die Führungskraft vor der Aufgabe, einen ausgewogenen Mix zwischen Führen und Leiten zu finden. Die Unternehmensziele sind klar definiert und müssen erreicht werden. Gleichzeitig aber wird der Mitarbeiter als Individuum gesehen, das unterschiedliche Reifegrade hat. Laut Hersey und Blanchard gibt es vier Reifegrade, die sich immer auf die Aufgabe und nicht auf den Mitarbeiter beziehen. Ein Mitarbeiter kann also für eine Aufgabe einen hohen und für eine andere Aufgabe einen geringen Reifegrad besitzen. Entscheidend sind dabei die Erfahrung und das Wissen sowie die Motivation des Mitarbeiters.

Seine Mitarbeiter kennen

Die Methode des Situativen Führens hat sich in der Managementebene etabliert. Der Mitarbeiter wird als soziale Ressource gesehen, das Erreichen der Unternehmensziele nicht aus den Augen verloren. Die Anwendung muss trainiert werden, keine Führungskraft wird das Situative Führen ohne Übung anwenden können. Im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen werden Personen in Führungspositionen mit der Anwendung des Modells vertraut gemacht. Die Anbieter der Schulungen werben mit in der Region Oberwallis gedruckten Werbemittel für ihre Angebote, die sich an Führungspersonen richten.

Das Situative Führen ist eine Methode zur Mitarbeiterführung. Es gibt selbstverständlich weitere Modelle und Konzepte, wie das Führen und Leiten von Mitarbeiter funktionieren kann. Schlussendlich muss jede Führungspersönlichkeit für sich selbst den passenden Weg finden, wie sie Mitarbeiter beeinflussen kann.

 

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