28.02.2020

Jahresplanung: 3 Tricks, wie Sie das neue Jahr erträumen und realisieren

Erfüllen Sie sich Ihre Träume im neuen Jahr. Erstellen Sie auf kreative Weise eine Jahresplanung. Ziele realisieren wird so zum Motivationskick.

Von: Brigitte Miller  DruckenTeilen 

Brigitte Miller

Brigitte Miller ist freie Autorin und Journalistin. Seit 1990 schreibt sie für namhafte Verlage und Online-Portale im In- und Ausland zu den Themenbereichen Management, Mitarbeiterführung, Zeitmanagement, Kreativität und Selbstmanagement. In ihre Beiträge lässt sie nicht nur die vielen Tipps und Erfahrungen fliessen, die sie durch Gespräche und Interviews erhält, sondern auch persönliche Erkenntnisse, die ihr der Berufsalltag beschert.

Jahresplanung

Ihr neues Jahr im Fokus

Für Unternehmen ist es eine Selbstverständlichkeit: Die Jahresplanung, die die Ziele des nächsten Jahres formuliert und dafür Realisierungsschritte festlegt. Als Privatperson beginnen Sie das neue Jahr eher mit guten Vorsätzen. Vorsätze, die meist im Februar, spätestens März wieder ad acta gelegt werden. Schade.

Denn auch Sie haben Ziele für das neue Jahr. Vielleicht sind es im Moment eher noch Träume, die sich ganz vage und sachte in Ihrem Inneren zeigen. Vielleicht sind es auch schon Wünsche, die Sie konkret benennen können. Vielleicht gibt es die eine oder andere Sehnsucht, die einen Sog auslöst.

Prima! Sie haben, ob Sie es glauben oder nicht, das neue Jahr bereits im Fokus. Erlauben Sie es sich, all diese Träume, Wünsche und Sehnsüchte Realität werden zu lassen. Erstellen Sie eine persönliche Jahresplanung. Es lohnt sich. Denn Sie sind es wert, Ihren eigenen Träumen zu folgen.

Jahresplanung: 3 Tricks, wie Sie Ihre Träume und Wünsche realisieren

Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort. Schalten Sie Ihr Smartphone aus. Sorgen Sie für eine behagliche Stimmung, mit einer Tasse Kaffee oder Tee und Ihrer Lieblingsmusik. Legen Sie Papier und Stift zurecht – und lassen Sie sich auf Ihr neues Jahr träumerisch ein.

Trick 1: Sich den eigenen Träumen öffnen

Sie hatten und haben noch immer viele, viele Träume. All diese Träume erschliessen Horizonte. Denn in Ihren Träumen wagen Sie Kleines oder Grosses, in jedem Falle etwas Anderes, Neues und Aussergewöhnliches. Als Kind träumten Sie vielleicht davon ein Astronaut zu sein oder eine Primaballerina. Später, nach der Schule, wollten Sie um die Welt reisen. Dann träumten Sie von Ihrem eigenen Unternehmen, einer Familie, einem Haus.

All diese Träume waren Visionen Ihrer Zukunft. Manche davon wurden wahr. Andere lösen vielleicht heute ein Lächeln aus. Oder flackern als unabgegoltene Hoffnungen weiter in Ihnen, eröffnen womöglich Zukunftsperspektiven, aber setzen in jedem Falle Kräfte frei.

Denn in Ihren Träumen waren Sie ja längst am Ziel oder wenigstens auf dem Weg dorthin. Sie bewegten sich auf die Vision zu. Da gab es keine Hindernisse oder Blockaden. Da gab es nur ein Flow, der Sie trug und mit immenser Energie erfüllte. Sich jetzt den eigenen Träumen für das neue Jahr zu öffnen, setzt genau diese Energie.

So setzen Sie diesen Trick um:

  • Ihren Träumen nachträumen. Bevor Sie sich Ihren neuen, aktuellen Träumen widmen, knüpfen Sie an Ihre vergangenen an. Egal, ob diese realisiert wurden oder nicht. Versetzen Sie sich in das sechsjährige Kind, das in seinen Träumen auf dem Mond herumsprang. Oder in den Zwanzigjährigen, der in Indien am Ganges steht. Wovon träumten Sie? Wovon träumen Sie noch heute?
  • Ihren Sehnsüchten nachspüren. In jedem Ihrer Träume – vergangene wie aktuelle – verbergen sich Sehnsüchte. Was wollten Sie sich mit diesem Traum erfüllen? Ihre Abenteuerlust befriedigen? Ihre Neugierde nach anderen Kulturen sättigen? Und welche dieser Sehnsüchte tragen Sie immer noch in sich? Welche Sehnsüchte sind dagegen neu hinzugekommen? Welche Sehnsüchte zeigen sich besonders stark für das kommende Jahr?

Trick 2: Einen Pfad durch unbekanntes Gebiet bahnen

So mancher Traum mag waghalsig sein – wie ein Sabbatical einzuplanen. Oder sich selbstständig zu machen. Oder die Elternzeit zu verlängern. Vielleicht ist es auch „nur“ der Traum mit dem Wohnmobil durch Kanada zu fahren, der sich zeigt.

In jedem Traum betreten Sie jedoch unbekanntes Gebiet. Denn, obwohl Sie an die eine oder andere Erfahrung und Kompetenz andocken können, gehen Sie ja in etwas Neues hinein. Ihr Traum erschliesst Ihnen neue Gebiete und Horizonte. Und so manches in diesem Gebiet ist eben unbekannt und unvertraut. Sie „sehen“ den Pfad nicht in all seiner Deutlichkeit. Da gibt es Nebel, der sich erst bei der Realisierung lichten wird. Ein Fakt, den es zu akzeptieren gilt.

So setzen Sie diesen Trick um:

  • Das unbekannte Gebiet erschliessen. Treten Sie erneut in die Vorstellung Ihres Wunsches ein. Machen Sie sich mit dem Gebiet, auf dem Sie sich befinden vertraut. Was sehen Sie? Wie viel Spass und Freude empfinden Sie, dieses unbekannte Gebiet zu entdecken? Wie halten Sie diese Freude am Leben? Was könnte diese Freude trüben?
  • Das Unbekannte zulassen. Sehnsüchte und Wünscheoffenbaren sich meist nur für einen kurzen Augenblick. Oft sind es auch nur kleine Bildausschnitte, die zu erkennen sind. Bringen Sie deshalb den Mut auf, sich auch auf Unbekanntes einzulassen. Was ist nur vage zu erkennen? Welche Gedanken und Fragen entstehen? Welche Gefühle, beispielsweise der Unsicherheit, breiten sich aus? Wie können Sie mit diesen Gefühlen positiv umgehen? Wie könnten Sie gewonnene Erfahrungen nutzen, um sich einen Pfad durch das Unbekannte sicher zu bahnen? Auf was gibt es zu achten, dass es Ihnen dabei gut geht?

Trick 3: Die Traum-Saat wachsen lassen

Mit Ihrem Traum und Ihrem Wunsch haben Sie eine Saat in sich gepflanzt. Diese Saat kann wachsen, vor sich hin kümmern oder gänzlich eingehen. Dies liegt an Ihnen. Sie entscheiden, was mit Ihrer Traum-Saat geschieht.

So setzen Sie diesen Trick um:

  • Ihren Wunsch konkretisieren. Geben Sie Ihrem Traum einen Namen. Wagen Sie es, jetzt aus Ihrem Traum ein Ziel zu formulieren. „Mein Traum-Ziel ist: vier Wochen lang in einem Wohnmobil durch Kanada zu fahren“ oder „Mein Traum-Ziel ist: Die Projektleitung für das Projekt UJK übertragen zu bekommen.“
  • Realisierungsschritte bestimmen. Legen Sie fest, wie Sie das Traum-Gebiet erreichen wollen. Was wollen Sie wann, wie, wo, mit welcher Unterstützung und mit welchen Ressourcen dafür tun?
  • Sich dem Unbekannten stellen. Rüsten Sie sich für den Nebel der unbekannten Flecken. Was vermuten Sie, könnte sich hinter diesem Nebel verbergen? Vielleicht der Widerstand Ihrer Familie, die lieber nach Disney World will? Oder der Kollege, der auch die Projektleitung haben möchte? Setzen Sie Ideen frei „Wenn…dann…“, wie Sie mit solchen Unbekannten umgehen könnten.

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