30.08.2016

Emotionale Intelligenz steigern: Emotionale Intelligenz ist lernbar

Der Austausch zwischen dem emotionalen und dem rationalen Teil des Gehirns ist die physische Quelle der emotionalen Intelligenz (EQ). Unsere primären Sinne gelangen übers Rückenmark durchs limbische System, wo unsere Gefühle generiert werden. Erst dann können wir rational über unser Erleben nachdenken. Wir haben also eine emotionale Reaktion auf unsere Umwelt, bevor unser Verstand sich überhaupt erst einschaltet. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihre emotionale Intelligenz steigern.

Von: Sophie Everett   Drucken Teilen   Kommentieren  

Sophie Everett

Sophie Everett ist zertifizierte PR-Fachfrau SPRI und hat einen Master in Medien- und Kommunikationswissenschaften der Universität Fribourg. Sie führt ihr eigenes PR-Büro in Thun und betreut KMU, Startups und Verbände in sämtlichen Belangen der internen und externen Kommunikation.

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Emotionale Intelligenz steigern

Verbindungen aufbauen

Emotionale Intelligenz bedingt eine effektive Kommunikation zwischen den rationalen und den emotionalen Gehirnregionen. Neurologen bezeichnen die Anpassungsfähigkeit des Gehirns als „Plastizität“.

Bei jeder neuen erlernten Fähigkeit entstehen neue Verbindungen, um die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung, der motorischen Komponente und weiterer am neuen Skill beteiligte Prozesse zu erhöhen. Um die emotionale Intelligenz steigern steigern zu können, müssen also mehr entsprechende Verbindungen aufgebaut werden.

Wir können die Verbindungswege zwischen den emotionalen und den rationalen Teilen des Gehirns ausbauen und mit Neuronen anreichern. Das Gehirn wird so auf emotional intelligente Strategien getrimmt, die alsbald zur Gewohnheit werden und sich automatisch einschalten.

Wie können wir unsere emotionale Intelligenz steigern? Hier sind zwei allgemeine Tipps, weitere besonders auf den Job bezogene Ratschläge finden Sie im Tool am Ende des Artikels.

Tipp 1- Bleiben Sie bei Ihrem Gefühl

Wenn ein unbequemes oder neues Gefühl auftaucht, ändern Sie nicht das Thema bzw. wenden Sie sich nicht vom Gefühl ab. Nehmen Sie das Gefühl zur Kenntnis und benennen Sie es möglichst konkret. Nehmen Sie sich nach Möglichkeit einen Moment Zeit, um das Gefühl einfach sein zu lassen, ohne es positiv oder negativ zu bewerten. Es bleibt bei der Benennung. Achten Sie darauf, ob und wie sich das Gefühl nach kurzer Zeit wandelt.

Tipp 2- Hören Sie auf Ihren Körper

Achten Sie auf Ihre Körpergefühl, auf Ihre Mimik und Gestik und auf den Ton Ihrer Stimme. Wo fühlen Sie Anspannung, wo bildet sich ein Knoten? In welchen Situationen beginnt Ihr Herz zu rasen oder verzieht sich gar Ihr Gesicht? Stellen Sie solche Veränderungen bewusst fest und fragen Sie sich, welches Gefühl diesem körperlichen Ausdruck zugrunde liegt. Lernen Sie Ihre Gefühle und deren physische Manifestation kennen.

"Emotionale Intelligenz steigern" als vielversprechende Investition

Führungsleute erkennen, dass emotionale Intelligenz (EQ) nicht einfach ein neues Modewort ist. Sie kommen zum Schluss, dass sie ein Grundskill darstellt, das messbare Resultate bringt und das es sich lohnt, als Asset mit an Bord zu haben.

Jene mit hohem EQ sind eher fähig, ihre Gefühle zu regulieren, was sich positiv auf die Jobzufriedenheit auswirkt, welche wiederum mit stärkerer Treue dem Arbeitgeber gegenüber sowie einer höheren Leistung einhergeht.

Studien, die den finanziellen Wert einer Investition in emotionale Intelligenz nachweisen, häufen sich. Ein Beispiel: Bei Sanofi-Aventis, einem Pharmakonzern, wurde ein Verkaufsteam in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt ein Training zur Steigerung des EQ (durchschnittlich um 18%). Die trainierte Gruppe konnte daraufhin um rund 12% höhere Verkaufszahlen vorweisen als die Kontrollgruppe. Sanofi-Aventis rechnete aus, dass sie für jeden ins Training investierten Dollar sechs Dollar verdienen.

Die Zahlen zeigen: Der Softskill „emotionale Intelligenz“ bringt harte Resultate.

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