06.02.2018

Ziele erreichen: 3 Fragen sorgen für Motivation bis zur Zielgeraden

Ziele sind etwas Wunderbares. Mit Ihren Zielen gestalten Sie Ihre Zukunft. Nur manches Mal geht es nicht voran. Mit 3 Fragen durchbrechen Sie Ihren Stillstand.

Von: Brigitte Miller   Drucken Teilen   Kommentieren  

Brigitte Miller

Brigitte Miller ist freie Autorin und Journalistin. Seit 1990 schreibt sie für namhafte Verlage und Online-Portale im In- und Ausland zu den Themenbereichen Management, Mitarbeiterführung, Zeitmanagement, Kreativität und Selbstmanagement. In ihre Beiträge lässt sie nicht nur die vielen Tipps und Erfahrungen fliessen, die sie durch Gespräche und Interviews erhält, sondern auch persönliche Erkenntnisse, die ihr der Berufsalltag beschert.

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Wenn plötzlich Hürden auftreten…

Obwohl Sie schon so viele Ziele erfolgreich erreicht haben, sind Sie nicht gegen sie gewappnet: All die Hürden, die trotz bester Planung bei der Zielrealisierung auftreten. Zweifelsfrei aktivieren Sie sofort all Ihre Kompetenzen, Fähigkeiten und Ressourcen, um jede einzelne Hürde aus dem Weg zu räumen. Manches Mal gelingt es schnell und mühelos. Manches Mal jedoch weicht das Hindernis keinen Millimeter. In solchen Augenblicken stellen sich viele Gefühle ein: Frust, Wut, Zweifel am Gelingen, Versagensängste, Imageprobleme – «Was werden die anderen über mich denken?» -, Mutlosigkeit, Gefühl der Inkompetenz, (leichte) Panik, die den Lösungsprozess zusätzlich blockiert und und und.

Alles verständliche Reaktionen. Alles jedoch auch Aspekte, die die Hürde stärken und/oder höher erscheinen lassen. Dann scheint das Ziel nicht mehr greifbar, sondern in weite, weite Ferne zu rücken. Verständlich, dass dann vielleicht die Motivation in den Keller rutscht. Und Sie sich sogar mit dem Gedanken tragen: Aufgeben. Bevor Sie diesen Entschluss in die Tat umsetzen, probieren Sie lieber eins: Stellen Sie sich 3 Fragen.

…durchbrechen Sie die Hürde mit 3 Fragen

Fragen eröffnen neue mentale Räume. Fragen erhöhen das eigene Verständnis. Fragen fördern Informationen aus Ihrem (Un-)Bewussten ans Tageslicht, die Sie dabei unterstützen, Ihr Ziel zu erreichen. Und Fragen stellen, dürfen Sie sich in jeder Phase zu Ihrem Ziel: Am Anfang, nach den ersten Wochen, nach den ersten Erfolgen – und selbstverständlich beim Auftreten von Hürden und Blockaden.

Frage Nr. 1: Welche Vorteile hat es, …beispielsweise «Ja» zu sagen?

Im ersten Moment löst diese Frage vielleicht Irritation aus. Denn das Verhalten, das Sie ablegen möchten, steht Ihnen ja im Wege. Deshalb möchten Sie es durch eine neue Gewohnheit ersetzen. Dennoch, auch das vertraute Verhalten bietet Ihnen – trotz all der negativen Seiten -, vieles positive.

Wird dieses Positive bei der Zielrealisierung missachtet, bauen sich Hürden auf. Hürden, die Sie erst dann aus dem Weg räumen können, wenn Sie den bisherigen Vorteil in Ihr Ziel integrieren oder ihn durch Besseres ersetzen.

 

Frage: Welche Vorteile hat es, …«Ja» zu sagen?
AntwortenBisherige Vorteile integrieren oder ersetzen Lösungsideen für weitere Ziel-Realisierungsschritte
Ich gehe Konflikten aus dem Weg.
  • Verankern: Schlechte Laune der anderen ist deren Reaktion und somit deren Verantwortung.
  • Konfliktkompetenz stärken.
Ich mache mich beliebt und unersetzlich.
  • Verankern: Unersetzlich mache ich mich mit wichtigen Aufgaben und nicht als «Feuerwehrfrau».
Ich darf über die viele Arbeit «jammern».
  • Suche nach Anerkennung für meine Arbeit.
  • Ich darf meine guten Arbeiten loben.

Deshalb setzen Sie Ideen frei,

  • welcher neue Vorteil für Sie entsteht – beispielsweise Konfliktkompetenz aufzubauen.
  • wie Sie bestimmte Aspekte eines Vorteils auf andere Art befriedigen können – beispielsweise sich bewusst zu machen, wahrhaft unersetzlich zu sein, wenn Sie wichtige Aufgaben erledigen.

Auf der Suche nach Antworten erhalten Sie in jedem Falle viele Einsichten. Überlegen Sie in Ruhe, welche zusätzlichen Realisierungsschritte sich aus diesen ergeben. Ergänzen Sie entsprechend Ihre Zielplanung.

Frage Nr. 2: Wie sind Sie zu Ihrem jetzigen Verhalten gekommen?

Kein Verhalten entsteht über Nacht. Vielmehr «üben und trainieren» Sie es seit Jahren, vielleicht auch Jahrzehnten. Ob Sie nun zu oft «Ja“» sagen, rauchen, zu viel Süsses essen oder Ihre Argumente zu leicht niederschmettern lassen, dieses Verhaltensmuster hatte einen Anfangspunkt. Rufen Sie sich deshalb in Erinnerung,

  • wann Sie mit diesem Verhalten angefangen haben?
  • welche Vorbilder es für dieses Verhalten gibt/gab (Eltern, Geschwister, Freunde, Vorgesetzte, wichtige Bezugspersonen oder Prominente)?
  • welche Aussagen, Gefühle, Gedanken und Glaubenssätze sich um dieses Verhalten ranken?
  • wie das Verhalten aktiviert wird?

Jede Antwort beschert Ihnen Erkenntnisse. Vielleicht wurde das Verhalten bereits in frühen Kindheitstagen etabliert. Vielleicht hat Ihre Mutter Sie ermahnt «Nein sagen gehört sich nicht». Vielleicht geraten Sie in Stress-Situationen eher in den inneren «Kind-Modus», der schneller «Ja» sagt.

Überlegen Sie sich Gegenstrategien. Überprüfen Sie den Wahrheitsgehalt der Elternbotschaften. Verdeutlichen Sie sich: Damals war dieses Verhalten sinnvoll. Heute dürfen Sie es durch eine Handlung ersetzen, die Ihnen und Ihren Werten mehr entspricht.

Frage Nr. 3: Angenommen …Sie würden den Kollegen nicht im Stich lassen, wenn Sie Nein-sagen. Wie würden Sie in der Situation auftreten?

Hypothetische Fragen rütteln an festgefahrenen Überzeugungen. Überzeugungen – oder auch Glaubenssätze -, die sich als Hindernisse bei der Erreichung Ihres Zieles offenbaren. Brechen Sie diese Überzeugungen auf. Erkennen Sie so, welche vermeintlichen Gründe es für Ihren Stillstand gibt. Dadurch entdecken Sie neue Lösungsoptionen.

Varianten der hypothetischen Frage:

  • Gehen wir einmal davon aus, …Sie blieben auch bei einem Nein beliebt. Wie würden Sie Ihrem Kollegen begegnen?
  • Stellen Sie sich vor, …Sie dürfen auch über Ihre Arbeit jammern, wenn Sie Ihren Schreibtisch nicht überladen und zu der weiteren Aufgabe Nein sagen. Wie würde sich Ihr Jammern anfühlen? Dürfen Sie es dann überhaupt?
  • Was würde schlimmstenfalls passieren, wenn …es zu einem Konflikt käme?
  • Welche Folgen hätte es, wenn …Sie nicht unersetzlich wären?

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