02.09.2015

Messenger: Relevanz für die Kommunikation in Unternehmen

Was für Unternehmen früher die E-Mail war, sind heute Nachrichten via Instant-Messenger. Messenger werden immer wichtiger für die interne Kommunikation und offenbaren den Konzernen zudem viele neue Möglichkeiten. Während einige Vorgesetzte noch skeptisch sind, da sie eine Einschränkung der Produktivität befürchten, haben andere ihre gesamte interne Kommunikation auf diese Kanäle ausgerichtet. Doch welche Grundvoraussetzungen müssen die Unternehmen erfüllen und welche Probleme in Hinblick auf den Datenschutz offenbaren diese Nachrichtendienste?

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Messenger

Die Relevanz interner Kommunikationssysteme nimmt sukzessiv zu, weshalb auch die Messenger immer neuen Herausforderungen ausgesetzt sind. Für Unternehmer ist es wichtig, die Vor- und Nachteile abzuwägen und schliesslich die richtige Entscheidung zu treffen. Denn das Argument des Datenschutzes hat sich durch eine Vielzahl von Anbietern, die sich speziell auf Unternehmen und die Sicherheit beschränken, relativiert. Während die grossen Anbieter wie Skype oder WhatsApp also für viele Konzerne keine Alternative darstellen, bieten kostenpflichtige und professionelle Services oder auch das Microblogging inzwischen einen sicheren Ausweg internetbasierter, interner Unternehmenskommunikation.

Grundvoraussetzungen für die Kommunikation via Internet

Eine Internetverbindung mit hoher Geschwindigkeit

Eine schnelle DSL-Leitung ist für jedes Unternehmen Grundvoraussetzung, um in der heutigen Zeit überhaupt bestehen zu können. Zwar ist für die reine Online-Kommunikation keine schnelle Leitung erforderlich, wenn jedoch die Notwendigkeit besteht, Anhänge zu versenden, muss die Leitung über eine bestimmte Geschwindigkeit verfügen. Es ist offensichtlich, dass eine Firma, deren Internet zu langsam ist, nicht nur in Hinblick auf die Kommunikation, sondern grundsätzlich einen Nachteil gegenüber der Konkurrenz hat. Diese Problematik thematisiert die Neue Zürcher Zeitung und geht besonders auf jene Regionen ein, deren Netzausbau noch nicht vorangeschritten ist. Hier wird deutlich, welchen Nachteil die betroffenen Unternehmen gegenüber ihrer Konkurrenz haben. Denn während in den Ballungsräumen die Versorgung mit Highspeed-Leitungen voranschreitet, ist in den ländlicheren Regionen davon noch nicht so viel zu sehen. Aus diesem Grund gehört ein schnelles Netz definitiv zu der Grundvoraussetzung eines Unternehmens, gerade wenn dessen Kommunikation und Datenübertragung auf Messenger beruht.

Die Sicherheit der Daten

Wie hier nachzulesen ist, gehört heutzutage die Cyber-Bedrohung zu den grossen Herausforderungen, welche ein Unternehmen zu leisten hat. Gerade durch Messenger sind viele Daten jedoch einem grösseren Risiko ausgesetzt. Zum einen aufgrund der Anfälligkeit durch Angriffe von aussen und zum anderen wegen der Fehler, die durch den Menschen begangen werden. Anhand eines adäquaten Risikomanagements können die Konzerne jedoch diese Bedrohungen minimieren. Häufig sind es jene menschlichen Fehler, die für mangelnden Datenschutz verantwortlich sind. Durch Leitfäden und Schulungen können Mitarbeiter dahingehend jedoch ausgebildet werden. Messaging mit dem falschen Programm kann ebenfalls den Datenschutz gefährden. Denn in der heutigen Zeit ist es vielen Unternehmern immer noch nicht bewusst, welche Programme eine hohe Sicherheit versprechen und welche nicht. Einige Konzerne haben reagiert und verbieten mittlerweile den geschäftlichen Umgang mit Nachrichtensystemen wie WhatsApp oder Facebook. Sie nutzen stattdessen Programme, bei denen der Datenschutz im Vordergrund steht.

Die Vor- und Nachteile der Messenger

Die Vorteile, die diese Kommunikationsform offenbart, liegen auf der Hand. Zum einen kommen keine zusätzlichen Kosten auf das Unternehmen zu, denn die Programme sind in der Regel frei im Internet erhältlich. Des Weiteren erlaubt es die schnelle und unkomplizierte Kommunikation zwischen Mitarbeitern, ganz gleich, ob sie vor Ort oder im Homeoffice angestellt sind. Auch das Versenden von Anhängen ist, sofern eine schnelle Leitung vorhanden ist, kein Problem mehr. Allein aus diesen Gründen nutzen inzwischen eine Vielzahl von Firmen intern diese Messenger. Ein weiterer Aspekt, der für viele Unternehmen, besonders für Personaler, eine übergeordnete Rolle spielt, ist die Möglichkeit, Videokonferenzen abzuhalten. Nicht ohne Grund nimmt das digitale Bewerbungsgespräch über grösserer Distanzen einen immer grösseren Stellenwert ein. Mobile Endgeräte sind in diesem Zusammenhang ebenso zu erwähnen. So besteht die Möglichkeit, über die Messenger auch an unterschiedlichen Standorten erreichbar zu sein. Problematisch ist dies jedoch, sobald die Mitarbeiter ihre eigenen, privaten Smartphones nutzen, denn dies kann die Sicherheit eines Unternehmens erheblich gefährden. Vorteile entstehen folglich nur, wenn es möglich ist, diese Geräte ausreichend zu schützen. Denn sobald private und geschäftliche Anwendungen kombiniert werden, wächst die Gefahr. Grund sind jene externen Bedrohungen oder eben das menschliche Versagen, ein Thema, das im Vorfeld bereits erörtert wurde.

Alternative zu WhatsApp und Co. – Professionelle Messenger für die Berufswelt

Das Schweizer Radio und Fernsehen erläutert die Probleme, denen sich der bekannte Messenger WhatsApp in der breiten Öffentlichkeit ausgesetzt sieht. Denn spätestens seitdem das Programm vom Internetriesen Facebook aufgekauft wurde, steht der Datenschutz stark in der Kritik. Nutzniesser dieser Situation ist ein Start-Up-Unternehmen aus der Schweiz. Threema, ein Messenger, welcher in der Vergangenheit im Schatten der grossen Konzerne stand, verfügt über eine bessere Sicherheit und hat aus diesem Grund in der letzten Zeit viele neue Nutzer für sich gewinnen können. Medien berichten, dass sich nach dem Aufkauf seitens Facebook die Nutzerzahl von Threema verdoppelte. Das verdeutlicht erneut die Relevanz, die der Datenschutz für die User hat. Daher gibt es inzwischen eine Vielzahl von Angeboten, die diesen besonders achten und speziell für den Einsatz in grossen Unternehmen konzipiert wurden. Bei jenen Programmen steht allerdings nicht nur der Datenschutz im Vordergrund, sondern auch die Funktionalität und Usability. Sicher, die meisten Unternehmer treffen diese Entscheidung aus den bekannten Sicherheitsgründen, aber auch in Hinblick auf den Gebrauch sind die professionellen Alternativen von Vorteil. So sind Onlinetools zur Verwaltung in der Regel ebenso enthalten, wie die Möglichkeit, Videokonferenzen durchzuführen. Auch die interne Telefonie ist auf diese Weise zu revolutionieren.

Microblogging ist eine zusätzliche Alternative, die sich für die Kommunikation in einem Unternehmen eignet. Natürlich geht es nicht darum, alle Inhalte auf den sozialen Plattformen zu teilen, aber es ist durchaus möglich, ein internes Netz aufzubauen, das diese kurzen Nachrichten in einem sicheren Umfeld möglich macht. Der Vorteil: Der Zugriff von externer Seite ist eingeschränkt, was die Sicherheit deutlich erhöht. Unternehmen, die also sehr sensible Daten kommunizieren müssen, können diese Alternative durchaus in Betracht ziehen. Dies ermöglicht eine effektivere und sichere Kommunikation und stellt daher die womöglich sinnigste Variante zu einem herkömmlichen Messenger dar.

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