04.11.2015

Unternehmensberatung: Die Wahl des richtigen Beraters

Die Unternehmensberatung ist oft besser als ihr Ruf. Oft sind schlechte Erfahrungen auf fehlende Vorbereitung zurückzuführen. Unternehmensberater können gerade in der Strategieerarbeitung eine wichtige Moderations- und Reflexionsrolle übernehmen.

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Unternehmensberatung

So finden Sie die passende Unternehmensberatung

Eine Unternehmensberatung kann in vielen Feldern tätig sein: Unternehmenspolitik und Führung, Organisation, Finanzierung und Vermögensverwaltung, Rechnungswesen und Controlling, Steuerfragen, Allgemeine Rechtsfragen, Produkte- bzw. technologiebezogene Forschung und Entwicklung, Logistik/Produktion, Marketing und Verkauf, EDV und Personalwesen.

Viele Firmen haben sich auf einem Gebiet spezialisiert. Die interne Organisation der Beratungsunternehmen ist sehr unterschiedlich und wird hauptsächlich durch die Grösse des Unternehmens bestimmt. Man unterscheidet vier Organisationsformen:

  • Der Einzelberater arbeitet und haftet selbständig. Er profitiert jedoch in den meisten Fällen von administrativer Unterstützung durch angestellte Mitarbeiter. Sein spezialisiertes ökonomisches Fachwissen ist die Grundlage seiner Tätigkeit.
  • Strategische Allianzen sind horizontale Kooperationen zwischen einzelnen selbständigen Unternehmen. Die Beziehung hat einen langfristigen Charakter und unterscheidet sich dadurch von temporären Zusammenschlüssen. Durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Unternehmen profitieren beide Seiten von einem grösseren Kundenstamm und einer stärkeren Position auf dem Markt.
  • Die Partnerschaft unterscheidet sich von den Allianzen durch eine stärkere Kooperation von zwei oder mehreren Partnern. Die Partnerschaft tritt unter gemeinsamem Namen auf, wobei beide Seiten für die Geschäftsführung verantwortlich sind. Diese Organisationsform ermöglicht den Zusammenschluss von verschiedenen Berufen unter einem Dach, so können z.B. ein Steuer- und ein Finanzberater zusammenarbeiten.
  • Das hierarchische Beratungsunternehmen ist der höchste Grad der Kooperation. Im Unternehmen finden sich verschiedene Abstufungen wie z.B. Juniorberater, Seniorberater, Projektleiter, Bereichsleiter, Geschäftsführer. Dabei kann das Unternehmen für spezifische Kundenanliegen aus einem Pool von Spezialisten ein geeignetes Team auswählen, das die Kundenwünsche optimal befriedigen kann. Durch die Unternehmensgrösse kann eine längerfristige, starke Präsenz auf dem Markt erreicht werden.

Unternehmensberatung wozu?

Wenn sich ein Unternehmen entscheidet, eine Unternehmensberatung zu engagieren, ist entweder ein Problem bereits aufgetreten oder die Verantwortlichen rechnen in Zukunft mit einer Veränderung, die externe Hilfe erfordern wird. Man unterscheidet darum zwei Verhaltensweisen von Unternehmensleitungen: aktives bzw. reaktives Verhalten.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, wieso die Hilfe von einer Unternehmensberatung in Anspruch genommen wird. Das Spektrum reicht von Personalmangel über das Kennenlernen von neuen Managementkonzepten bis zur Inanspruchnahme eines Schiedsrichters bei firmeninternen Problemen. Grundsätzlich lassen sich jedoch alle Motive in sechs verschiedene Kategorien unterteilen:

  • fehlendes Know-how
  • fehlende Kapazität
  • Durchsetzung von Massnahmen
  • psychologische Motive
  • externe Sicht
  • Ideenmangel

In Befragungen hat sich jedoch gezeigt, dass der wichtigste Grund für den Beizug eines Unternehmensberaters im mangelnden Fachwissen liegt. Vom Unternehmensberater erwartet man den Transfer von Fachwissen und Erfahrung sowie die Förderung der Know-how-Entwicklung bei den eigenen Mitarbeitern.

Konfliktherd umgehen

Bei der Beratungstätigkeit von Unternehmensberatungen tauchen in einigen Fällen Probleme auf, deren Ursachen beide Seiten oft nicht genau kennen. Bei einer Zusammenarbeit zwischen Unternehmensberatung und Kunde sind psychologische Motive im Spiel, die nicht unterschätzt werden dürfen. Solche meist negative Kräfte wie Misstrauen, Rivalität, verletzter Ehrgeiz etc. resultieren aus opportunistischen Egoismen beider Seiten. Dabei spielt der meistens nur unterschwellig vorhandene Grundgedanke, seinen eigenen Vorteil zu suchen, immer eine Rolle.

Wenn man sich jedoch den wichtigsten drei Problemfeldern bewusst ist, lassen sich solche Klippen, die einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Wege stehen, elegant umschiffen.

Folgende drei psychologisch motivierte Problemfelder können die Zusammenarbeit erschweren:

  • Die "Unfähigkeit", das Problem selbständig zu lösen und gezwungen zu sein, einen Unternehmensberater zu engagieren, können auf Unternehmensseite vorgängige negative Gefühle auslösen (Narzissmus, verletzte Eitelkeit).
  • Viele Unternehmen bekunden Mühe, eigene Machtbefugnisse an die Unternehmensberatung abzugeben. Es kommt darum vor, dass die Arbeit des Unternehmensberaters (oft auch ungewollt) sabotiert wird (Autoritätsproblem, Angst um den Arbeitsplatz usw.). Dies ist besonders der Fall, wenn der Verantwortliche nicht selber in das Auswahlverfahren des Unternehmensberaters involviert wurde.
  • Auch der Unternehmensberater befindet sich in einem Interessenkonflikt. Einerseits wird vom Unternehmensberater Ehrlichkeit verlangt, andererseits versucht der Unternehmensberater, den Kunden für eine längerfristige Zusammenarbeit zu gewinnen; dies kann den Unternehmensberater u.U. dazu verleiten, gewisse Resultate zu verschweigen und auf ein weiteres Engagement zu bestehen.

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