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Unternehmenskommunikation: So sorgen Sie für einen optimalen Informationsfluss

Die multimediale Vernetzung konfrontiert uns mit immer mehr Information. Zwar verfügen wir heute über schier unbegrenzte technische Kommunikationsmöglichkeiten, doch es braucht viel, dass Kommunikation inmitten dieser Informationsflut tatsächlich ankommt. Deshalb gilt es die Unternehmenskommunikation optimal zu organisieren. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

16.03.2022 Von: WEKA Redaktionsteam
Unternehmenskommunikation

Die einzelnen Bereiche der Unternehmenskommunikation

Kommunikation ist eine der wenigen Ressourcen, die sich durch ihren Gebrauch vermehrt. Botschaften verbreiten sich im Schneeballeffekt. Deshalb ist es ausserordentlich wichtig, eine Botschaft am Anfang klar, einfach und offen zu formulieren. Dadurch erhöht sich die Chance, diese Inhalte in der gesamten Informationskette originalgetreu zu halten.

1. Corporate Communications

  • Unternehmenskommunikation
  • Public Relations
  • Reputation Management
  • Corporate Identity, Corporate Behavior, Corporate Design

2. Lobbying

3. Finanzmarkt-Kommunikation

  • Verpflichtungen gemäss Corporate-Governance-Richtlinien
  • Investors Relations

4. Marketing-Communications

  • Advertising
  • Product Publicity
  • Sponsoring

Der Begriff Unternehmenskommunikation umfasst in seiner Auslegung sowohl die ‹Verständigung›, den ‹Umgang untereinander› wie auch das Schaffen von ‹Vernetzung› und ‹Zusammenhängen›. Kommunikation also nur als Information oder gar als Einbahnstrasse zu sehen, lässt dieses Thema zu wenig breit erscheinen. Bringen wir diese Begriffe und Themen in Verbindung mit unserer Aufgabe und Verantwortung als Verwaltungsräte, so liegt es auf der Hand, dass die Unternehmenskommunikation als bewusster und zielgerichteter Austausch von Inhalten zu den zentralen Kompetenzen gehört.

Informationspolitik

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Betrieb erfordert eine rationelle, vollständige, klare und rechtzeitige Information aller beteiligten Mitarbeiter. Rein funktionell gesehen ist eine Information eine Folge von Signalen, die beim Empfänger etwas bewirken soll. Sie ist also immer zweckgebunden und ermöglicht einen geordneten und zielgerichteten Betriebsablauf.

Funktionierende Informationskanäle fördern das Vertrauensverhältnis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten. Fehlt es an ihnen oder werden sie als Machtinstrument taktisch eingesetzt, wird der Informationsfluss schwächer und kann schliesslich versiegen: Dies kann die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit eines Teams vollständig lähmen.

Das Aufkommen negativer und halbwahrer Gerüchte kann man am besten mit einer offenen und glaubhaften Informationspolitik und Unternehmenskommunikation verhindern. Getuschelt wird nur dort, wo die innerbetriebliche Information schlecht funktioniert.

Ohne Information wäre der ZPEAK-Prozess nicht durchzuziehen. Information dient dazu:

  • Ziele zu setzen
  • zu Planen
  • zu Entscheiden
  • Auszuführen
  • und zu Kontrollieren.

Instrumente der betriebsinternen Unternehmenskommunikation

Die Informationsvermittlung kann, analog der organisatorischen Gliederung eines Betriebs - über vertikale, horizontale und diagonale Kanäle erfolgen. Vertikale Kanäle funktionieren zwischen Mitarbeiter und direktem Vorgesetzten (Dienstweg), horizontale Informationskanäle ermöglichen den Fluss zwischen Mitarbeitern der gleichen Hierarchieebene (zur Entlastung der Vorgesetzten), diagonale Kanäle verbinden Mitarbeiter unterschiedlicher Stufen miteinander, die nicht in einem direkten Abhängigkeitsverhältnis stehen.

Die wichtigsten betriebsinternen Instrumente zur Informationsvermittlung sind:

  • Telefon, E-Mail
  • Sprechstunde
  • Sitzung
  • Rundschreiben
  • Anweisung/Richtlinie
  • Anschlagbrett/Intranet
  • Hauszeitung
  • Geschäftsbericht
  • Mitarbeiterhandbuch
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