03.03.2015

Mailing: Einsatz im Digitalen Zeitalter

Wann haben Sie zuletzt Ihre Kunden befragt, einen Prospekt per Post versandt oder ein Mailing verschickt? Sind solche Kommunikationsmittel in der heutigen Zeit von Social Media überhaupt noch nötig? Oder reicht es, via Facebook und Twitter erreichbar zu sein und Fragen möglichst in Echtzeit zu beantworten?

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Mailing

Wie Sie mit Ihren Kunden kommunizieren, hängt vom Geschäft ab, welches Sie betreiben. Dass Sie kommunizieren sollten, ist aber unabhängig davon, was Sie verkaufen. Je enger Sie in Kontakt mit Ihren Kunden treten, umso eher erkennen Sie deren Bedürfnisse und können darauf reagieren.

 

Der klassische Werbebrief

Eine Werbebotschaft per Brief zu versenden, ist immer noch eine der persönlichsten Arten, mit Kunden oder Interessenten in Kontakt zu treten. Die Regel ist "Weniger ist mehr". Der Umfang sollte eine Seite nicht überschreiten:

  • Text
    Auf Blocksatz sollte verzichtet werden. Flattersatz (rechts nicht bündig) wirkt bei den Kunden sympathischer.
  • Hervorhebungen
    Titel und wichtige Informationen sollten unterstrichen oder fettgedruckt unterstützt werden. Dies wirkt besser als Kursiv-, Versal- und Sperrschriften.
  • Absätze
    Diese sollten möglichst kurz gehalten werden.
  • Satzlänge
    Sätze mit maximal 15 Wörtern sind angenehmer zu lesen. Ebenfalls sollte auf geschachtelte Sätze sowie viele Nebensätze verzichtet werden.
  • Satzzeichen
    Kommas spärlich einsetzen. Dafür wirken Punkte und Ausrufezeichen viel stärker.
  • Wortlänge
    Lange Wörter trennt man am besten mit einem Bindestrich ab. Somit werden sie schneller sichtbar (z.B. Winter-Angebot oder Sonder-Preis).
  • Wortwahl
    Verwenden Sie möglichst keine Fach- oder Fremdwörter, ausser das Zielpublikum ist sich solche Fremdwörter gewohnt (z.B. Ärzte).
  • Befehlsform
    Die Imperativform ist in Mailing-Texten erwünscht. Satzanfänge wie "Rufen Sie noch heute an…!" oder "Schlagen Sie jetzt zu…!" regen den Kunden zum Kauf an.
  • Persönliche Pronomen
    Als Faustregel gilt: 1/3 wir-/absenderbezogene und 2/3 Sie-/empfängerbezogene Formulierungen. Im Vordergrund sollten "Sie, Ihre, Ihr"-Wörter stehen und nicht "wir, unsere, unser".
  • Typografie
    Serifenschriften wie Courier oder Times sind besser lesbar als andere, können jedoch altmodisch wirken. Wenn man definierte Schriften verwendet, dann unbedingt CD-Schrift verwenden (Corporate Identity).
  • Unterschrift
    Die Werbetexte werden durch eine Unterschrift persönlicher. Ebenfalls lässt sich dadurch Vertrauen aufbauen und dem Kunden ein gutes Gefühl vermitteln, bei einer Person einzukaufen, die voll und ganz hinter ihrem Unternehmen steht.

Rückantwort leicht gemacht

Eine bereits frankierte Rückantwort-Karte ist ein absolutes MUSS für jeden Werbebrief. Daneben sollten aber auch die Website-Adresse und eine Telefonnummer angegeben sein, damit jeder für sich entscheiden kann, in welcher Form er mit Ihnen in Kontakt treten möchte. Infos zur Gestaltung der bereits vorfrankierten Rückantwort-Karte finden Sie nachfolgend bei den Links.

Geschenke unter Freunden

Der physische Versand von Geschenken löst fast immer einen positiven Effekt aus. Blumensamen, welche den Frühling ankünden, können für Freude sorgen. Oder ein Fasertuch, mit dem man nicht nur Brillengläser sondern auch Smartphone- und Tablet-Bildschirme reinigen kann. Bedruckt mit dem Logo halten Sie den Absender lange in Erinnerung. Doch auch Gutscheine sind sehr gut geeignet, die Lebenserwartung eines Werbebriefes zu erhöhen. Lesen Sie dazu unbedingt den Beitrag «Erfolgreiche Verkaufsförderung mit Gutscheinen», denn Gutscheine in jeder Form sind momentan nicht nur «Hype» sondern bringen auch Umsatz!

E-Mail-Newsletter

Eine der effizientesten Arten, in Kontakt mit Kunden zu bleiben, ist sicherlich ein Mailing per E-Mail-Newsletter. Verschicken Sie ihn aber nur, wenn Sie wirklich etwas zu erzählen haben und nicht einfach nur zur Erinnerung, dass es Sie noch gibt. Er muss nützlich sein für die Empfänger und kann somit ruhig auch einen elektronischen Gutschein enthalten, denn wir alle sind Schnäppchenjäger und lassen selten einen Gutschein einfach verfallen. Achten Sie dabei auf aber folgende Punkte, welche in der «Checkliste für den Versand kommerzieller E-Mails» nachzulesen sind:

  • Kommerzielle E-Mails dürfen nur an Adressaten versendet werden, mit denen entweder bereits ein Kundenverhältnis besteht oder die explizit kommerzielle Kommunikation per E-Mail wünschen (Opt-in-Prinzip).
  • Auch bestehenden Kunden bzw. Adressaten, die dem Empfang von kommerziellen E-Mails einmal explizit zugestimmt haben, muss jederzeit die Möglichkeit geboten werden, die kommerzielle Kommunikation per E-Mail für die Zukunft abzulehnen (Opt-out-Funktion).
  • Werden E-Mail-Adressen erhoben, muss der Zweck der Verwendung den Inhabern der Adressen kommuniziert werden und die Adressen dürfen nur zum angegebenen Zweck verwendet werden.
  • E-Mail-Adressen dürfen nicht ohne Zustimmung des entsprechenden Adressaten an Dritte weitergegeben werden.
  • Kommerzielle E-Mails müssen schon in der Betreffzeile als solche erkennbar sein.
  • Bei kommerziellen E-Mails muss der Versender klar ersichtlich und ohne weiteres identifizierbar sein.

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