07.06.2016

Textsorten: Wissenswertes über journalistische Textgattungen

Wer regelmässig schreibt – sei dies für die Mitarbeiterzeitung, das Internet oder die Medien – sollte die einzelnen journalistischen Textgattungen voneinander unterscheiden können. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Merkmale die unterschiedlichen Textsorten kennzeichnen.

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Textsorten

Medienmitteilung/Nachricht

Eine Nachricht oder eine Medienmitteilung informiert über ein aktuelles Ereignis auf objektive, sachliche und logische Weise. Sie enthält Informationen, die für ein breiteres Publikum interessant und/oder relevant sind. Dabei gehören die wichtigsten Hinweise an den Anfang des Textes, sodass sich der Leser rasch einen Überblick verschaffen kann und Zeitungsredaktionen einen zu langen Text problemlos von hinten her kürzen können. Die Beantwortung der sieben «W-Fragen» ist ebenfalls bezeichnend für einen Medientext oder eine Nachricht. Die W-Fragen lauten: Wer? Was? Wo? Wann? Wie? Warum? Welche Quelle? (Woher kommt die Information?)

Die Reportage

Die Reportage ist ein Erlebnisbericht. Dem Leser vermittelt sie das Gefühl, «live» und direkt am Ort der Geschehnisse dabei gewesen zu sein. Der Text berichtet über Gefühle und Stimmungen und ist in einer bildhaften und lebendigen Weise geschrieben. Wichtige Hintergrundinformationen werden in den Text eingestreut und ergänzen das Kernstück der Reportage: die tragende, lebendige Geschichte. Im Gegensatz zu einem Medientext darf eine Reportage subjektiv eingefärbt sein und muss auch nicht zwingend chronologisch aufgebaut sein. Persönliche Zitate unterstützen den Erlebnischarakter dieser Textgattung.

Das Porträt

Im Porträt wird die Geschichte eines Menschen erzählt. Das Augenmerk wird dabei meist auf einen besonderen Aspekt der Lebensgeschichte gelegt – den Beruf, ein besonderes Hobby, eine schwierige Krankheit oder eine ungewöhnliche Lebensweise. Dabei kann es sich bei der porträtierten Person um eine bekannte Persönlichkeit oder um den Nachbar nebenan handeln. Wichtig ist, dass der Mensch, über den geschrieben wird, für die Leser erlebbar gemacht wird. Und das auf eine möglichst authentische und glaubwürdige Weise. Das Porträt ist persönlicher als ein Medientext und gleichzeitig objektiver als eine Reportage. 

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