02.02.2016

Zugartikel: 3 Strategien für den Einsatz

Events lassen die Kassen klingeln. Und auch Ihr Sponsoring kann ein Mehrumsatz bescheren. Allerdings müssen Sie dafür eins tun: Erweitern Sie Ihr Warensortiment um Zugartikel, die gezielt auf das Event und Ihr Sponsoring abgestimmt sind – und so Ihre Kunden ins Geschäft locken.

Von: Brigitte Miller   Drucken Teilen  

Brigitte Miller

Brigitte Miller ist freie Autorin und Journalistin. Seit 1990 schreibt sie für namhafte Verlage und Online-Portale im In- und Ausland zu den Themenbereichen Management, Mitarbeiterführung, Zeitmanagement, Kreativität und Selbstmanagement. In ihre Beiträge lässt sie nicht nur die vielen Tipps und Erfahrungen fliessen, die sie durch Gespräche und Interviews erhält, sondern auch persönliche Erkenntnisse, die ihr der Berufsalltag beschert.

Zugartikel

Zugartikel als Lockmittel

Zugartikel sind innerhalb des Marketings kein Novum. Viele Geschäfte kurbeln damit längst den eigenen Umsatz an. Denn Zugartikel können natürlich saisonal wunderbar das eigene Sortiment vergrössern: Seien es Produkte fürs Grillen, für den Urlaub, zu Weihnachten und und und. Der Clou dabei ist: Kunden, die im Grunde ausschliesslich für diesen Artikel ins Geschäft kommen, werden in der Regel auch etwas aus dem Basissortiment kaufen.

Doch sie können noch viel mehr, als nur saisonal aufzutreten. Bei Events oder bei Sponsoring-Aktionen sollten sie gezielt aufgegriffen werden. Die vergangene Fussballweltmeisterschaft als Gross-Event bescherte ja eine Reihe von Zugartikeln:

  • Fanartikel
  • Flaggen in allen möglichen Varianten – fürs Auto, auf der Tasse, auf dem T-Shirt, auf dem Feuerzeug, als Hut.
  • Fussballbücher
  • Lebensmittel oder Musik-CDs aus Brasilien

Der Fantasie waren hierbei keine Grenzen gesetzt, ausser – richtig – der Kunde musste den Artikel mit dem Gross-Event in Verbindung bringen können. Und dies gelingt in der Regel mühelos – auch bei Ihren ganz persönlichen Events oder Sponsoring-Aktionen.

Für Events und fürs Sponsoring

Für die eigene Marketing- und Verkaufsstrategie sind somit Zugartikel unerlässlich. Da dem Kunden durch die Zugartikel ein „Mehr“ an Waren angeboten werden. Der Kunde entdeckt das Geschäft dadurch stets aufs Neue. Stärken Sie so Ihre Kundenbindung, während Sie gleichzeitig den Umsatz steigern – Zugartikel machen es möglich.  

Fokussieren Sie hierbei drei Strategien:

  1. Externe Events: Externe Events gibt es in Hülle und Fülle. Der Fokus sollte dabei nicht allein auf Gross-Events wie Fussballweltmeisterschaften fallen. Auch nationale oder regionale Events kommen in Betracht wie beispielsweise das Clausjagen.
  2. Interne Events: Auch bei internen Events wie beispielsweise Jubiläen oder dem Tag der offenen Tür können Zugartikel gezielt angeboten werden.
  3. Sponsoring-Aktionen: Tue Gutes und rede darüber, ist ja längst ein gelebtes Unternehmensprinzip. Tue Gutes und kurbele damit den eigenen Umsatz an, mag vielleicht im ersten Moment befremdlich wirken. Als würde dadurch der altruistische Gedanke verletzt. Doch durch eine geschickte Verknüpfung des Sponsoring-Zieles mit dem eigenen Warenangebot kann die selbstlose Haltung dennoch gelebt werden.

Zugartikel als Marketingstrategie: 3 Schritte

Jede Strategie bedarf der Planung – auch die der Zugartikel. Bereiten Sie deshalb nicht allein Ihre Events und/oder Sponsoring-Aktionen gut vor, sondern auch das Ziel und Wirkung Ihrer Zugartikel.

Schritt 1: Jahresplan zur Übersicht

Erstellen Sie einen Jahresplan, in den Sie alle externen und internen Events, als auch Sponsoring-Aktionen eintragen. Verschaffen Sie sich einen Überblick, welche zeitlichen Highlights Sie für Ihr Zugartikel-Marketing nutzen können. Achten Sie unbedingt auf zeitliche Überschneidungen, d.h. interne Events können mit externen Events wie einer Fussballweltmeisterschaft nicht konkurrieren.

Schritt 2: Auswahl treffen

Bei der Fülle müssen Sie eine Auswahl treffen. Sie können nicht alles bedienen – und sollten es auch nicht tun. Überlegen Sie drei Aspekte:

  1. Sogkraft des Events: Wie gross schätzen Sie die Sogkraft des einzelnen Events ein?
  2. Zeitrahmen: Welche zeitlichen Abstände liegen zwischen den einzelnen Events?
  3. Zugartikel-Wirkung: Welche Kauf-Wirkung wird freigesetzt?

Schritt 3: Zugartikel im Einsatz

Der Vermarktung sind im Grunde keine Grenzen gesetzt. Die folgenden drei Strategien sind die typischsten: 

Spezielle Angebot:. Seien es Sonderrabatte auf bestimmte Produkte, die dann als Zugartikel fungieren. Sollten Sie beispielsweise 25 Jahre bestehen, können Sie durchaus während des gesamten „Geburtstagsjahres“ solche Rabattaktionen als Lockmittel einsetzen. Dabei wählen Sie Produkte aus, die es dann nur an einem einzigen Tag zu diesem günstigen Preis zu kaufen gibt

Spezielle Waren: Wählen Sie Artikel aus, die extra zu diesem Event – und nur zu diesem Zeitpunkt - angeboten werden. Solche Artikel dürfen durchaus in das eigentliche Sortiment passen. Eins sollte jedoch beachtet werden: Der Zugartikel muss sich unbedingt abheben. Stellen Sie sich eine Frage: Was ist an dem Artikel so einmalig, das er als Zugartikel beim internen Event fungieren kann?

Spenden-Zugartikel: Unterstützen Sie Ihre Sponsoring-Aktionen mit Zugartikel, die zum Spenden-Thema passen (beispielsweise alles rund um den Fussball, falls der Jugendfussballverein unterstützt wird). Oder Sie stellen aus Ihrem Sortiment Waren zusammen – im Regal oder durch farbliche Markierung -, von deren Kauf beispielsweise 10 Prozent an den guten Zweck gespendet werden.

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