17.01.2020

Eigene Homepage: Professionelle und aussagekräftige Website erstellen

In der digitalen Welt ist eine Homepage viel mehr als nur eine Informationsquelle. Sie ist ein Aushängeschild, eine Visitenkarte, ein persönliches Profil und ein Werbeträger. Umso wichtiger ist es, dass die Homepage von Anfang an hochwertig gestaltet wird. Denn wie heißt es so schön: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Mit diesen Profitipps kann jede Homepage zum Markenzeichen werden.

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Eigene Homepage

Es gibt unterschiedliche Gründe für eine eigene Homepage. Der Internetauftritt kann allein dem privaten Vergnügen dienen, als Plattform für ein Hobby dienen oder aber beruflich motiviert sein. Vor allem, wenn eine Homepage einen professionellen Hintergrund hat, ist die Gestaltung wichtig, denn sie ist das Aushängeschild eines Unternehmens. Wer sich beruflich selbstständig machen möchte, kommt an einem gut gestalteten Internetauftritt heute kaum noch vorbei, denn das Internet ist als erste

Abbildung 1: @ Wattblicker (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Anlaufstelle für eine gezielte Suche und erste Kontaktaufnahmen ganz weit vorne. In der regionalen und überregionalen Kundenakquise ist der Online-Bereich längst zu einem zentralen Faktor geworden.

Aber wie sieht eine professionelle Homepage aus und wie gelingt es auch Klein- und Einzelunternehmern ohne großes Budget, sich im Internet professionell zu präsentieren?

Eine gute Optik macht Lust auf mehr

Der wichtige erste Eindruck ist auch im Internet von zentraler Bedeutung. Auch wenn inhaltliche Aspekte langfristig überzeugen können, ist es zunächst die Optik, die den Besucher einer Homepage dazu bringt, tiefer in die dort präsentierten Inhalte einzusteigen. Dieser erste Eindruck entsteht innerhalb von Sekunden und entscheidet darüber, ob ein Besucher sofort wieder abspringt, oder sich mit weiteren Klicks auf der Homepage bewegt.

Ein ansprechend gestaltetes Design und Layout sind deshalb der Schlüssel zum Erfolg einer Internetseite. Ansprechende und aufeinander abgestimmte Farben sind ebenso wichtig wie übersichtlich präsentierte Inhalte in guter sprachlicher Qualität und Aussagekraft und natürlich Elemente mit Wiedererkennungswert, wie zum Beispiel ein Unternehmenslogo, eine spezifische Farbkombination oder Slogans und Schlagworte, die im Gedächtnis haften bleiben.

Im Zeitalter von mobilen Endgeräten ist es außerdem wichtig, das Design, das Layout und die Benutzeroberfläche auch optimal auf die Ausgabe über Smartphones und Tablets abzustimmen. Inhalte sollten also optisch so aufbereitet sein, dass sie ohne Probleme und auf einen Blick über ein Smartphone-Display rezipiert werden können. Profis empfehlen in diesem Zusammenhang ein so genanntes responsive Theme. Das ist ein Tool, das die Darstellung der Internetseite automatisch an die Anforderungen des Ausgabegerätes anpasst, insbesondere auf die Displaygröße und die damit verbundene Darstellungsgröße. Eine gute Alternative zu einem responsive Theme können auch verschiedene Plugins bieten, über die sich die Darstellung der Homepage per Klick auf ein stationäres oder mobiles Ausgabegerät anpassen lässt.

Grundsätzlich sollten Design und Layout einer Homepage von Anfang an besondere Aufmerksamkeit erhalten. Das gilt vor allem für die erste Landingpage, die Besucher beispielsweise nach einer Google-Suche ober über Verlinkungen in Empfang nimmt.

Selbst gestalten oder den Profi ranlassen?

Bei der Frage, ob eine Homepage immer von einem professionellen Anbieter erstellt werden sollte oder auch in Eigenregie aufgebaut werden kann, scheiden sich die Geister. Es gibt zahlreiche benutzerfreundliche und vielseitige Baukastensysteme, mit denen sich eine Homepage in wenigen Schritten selbst erstellen und auch pflegen lässt. Das spart natürlich Kosten und macht unabhängig von Servicezeiten und Leistungsumfang professioneller Anbieter.

Dies gilt für Firmen in der ganzen Schweiz, die ihre Webpräsenz aktualisieren möchten. Webseiten von Luzerner KMUs haben sich in den letzten Jahren genauso entwickelt wie jene von Firmen in Zug oder im Aargau. Web-Experten raten vor allem für den beruflich orientierten Internetauftritt eher von einer Homepage aus dem eigenen Baukasten ab. Die Ganz zentral sind dabei Fragen nach dem Leistungsumfang solcher Systeme und auch danach, wie gut sich eine Homepage aus eigener Schmiede in einer Suchmaschine platzieren lässt. Vor allem im Bereich der Conversion-Optimierung und der gezielten Neukunden-Akquise können die benutzerfreundlichen und auch von Laien ohne großes Fachwissen zu benutzenden Tool nämlich schnell an ihre Grenzen stoßen.

Ein guter Kompromiss sind meist vom Profi erstellte Homepages, die nach einer entsprechenden Einführung vom Nutzer selbst gepflegt und aktualisiert werden kann. So bekommen Sie von Anfang an einen professionellen Internetauftritt bei gleichzeitiger maximaler Flexibilität im Hinblick auf die Generierung aktueller Inhalte.

Aktualität ist der Schlüssel zum Erfolg

Aktuelle Inhalte sind ein Stichwort, das große Bedeutung birgt. Guter und regelmäßig erneuerter Content ist nämlich der Schlüssel zum langfristigen Erfolg einer guten Homepage. Ist der erste Eindruck geglückt, steigen Besucher meist tiefer in die Strukturen eines Internetauftrittes ein. Auf den untergeordneten Landingpages erwarten sie allerdings neben einer benutzerfreundlichen und optisch ansprechend gestalteten Oberfläche vor allem überzeugenden Content.

Guter Content sollte immer themenrelevant sein und den beabsichtigten Zielgruppen Informationen bieten, die sie wirklich weiterbringen. Einzigartige Inhalte, die nicht auf jeder anderen themenverwandten Internetseite zu finden sind, können Besucher langfristig an eine Homepage binden und sie auch dazu bringen, regelmäßig wiederzukommen. Die Aktualität einer Homepage ist übrigens nicht nur für Besucher wichtig, sondern auch für die Platzierung in bekannten Suchmaschinen.

Wer seinen Internetauftritt attraktiv halten möchte, sollte deshalb den Content regelmäßig aktualisieren und immer wieder neue Anreize bieten. Ein Blog mit interessanten und auch weiterführenden Themen kann eine gute Möglichkeit sein, immer wieder aktuellen Content einfließen zu lassen. Auch interaktive Tools wie Kommentarfunktionen, Newsletter, eine Verknüpfung mit den sozialen Medien oder besondere Aktionen können dazu beitragen, dass eine Homepage immer wieder angeklickt und im Idealfall auch weiterempfohlen wird.

Im Internet bleibt nichts wirklich privat

Auch eine private Internetseite sollte im Hinblick auf ihre Außenwirkung nicht unterschätzt werden. Tatsächlich machen sich immer mehr Arbeitgeber und potenzielle Kunden im Internet einen Eindruck von ihrem Gegenüber, schon bevor es zu einem persönlichen Kontakt kommt. Internetrecherchen zu Personen als Ergänzung zu einem Lebenslauf sind in der Personalbranche längst keine Seltenheit mehr. Eine Umfrage des Portals Careerplus hat ergeben, dass bereits 43 Prozent aller Personalverantwortlichen sich die Möglichkeiten des Internet zunutze machen, um mehr über potenzielle Mitarbeiter herauszufinden.

Das Internet bietet eine Fülle an Informationen und macht dabei keinen Unterschied zwischen dem privaten und dem beruflichen Bereich. Über Google, Facebook, Instagram, Linkedin und Xing können Personaler oft viel mehr über einen potenziellen Bewerber erfahren, als der Lebenslauf preisgeben möchte. Vor allem persönliche Vorlieben, Kontakte und Einstellungen können über soziale Netzwerke mit wenigen Klicks offenbar werden. Schwierig wird es, wenn auch politische und religiöse Zugehörigkeiten durch einen Internetauftritt ermittelt werden können.

An dieser Stelle setzt nämlich auch rechtlich eine Grauzone ein, die im Personalbereich äußerst umstritten ist. Hier muss vor allem sorgfältig zwischen öffentlich zugänglichen und durch Passwort geschützten Daten unterschieden werden. Und außerdem ist die Frage entscheidend, ob die im Internet recherchierten Informationen für das Arbeitsverhältnis konkret Relevanz haben. Möglicherweise ergeben sich aus einer rein privat geführten Homepage nämlich Antworten auf all die Fragen, die Personaler im Bewerbungsgespräch eigentlich nicht stellen dürfen.

Wer sich vor einem Missbrauch schützen möchte, sollte deshalb nicht nur einen beruflichen, sondern auch jeden privaten Internetauftritt seriös und möglichst neutral gestalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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