09.06.2015

Social-Media-Kanäle: Raus aus den Social-Media-F@llen

Was bringt Social Media? Das höre ich sehr oft. Bei Social Media gibt es ein grosses Spannungsfeld zwischen begeisterten und zweifelnden Menschen. Die einen loben Social Media in den Himmel und die anderen sind sehr skeptisch. Die einen finden Social Media eine Zeitverbrennungsmaschine. Die Begeisterten finden Sie Tag und Nacht in diesen Kanälen. Mein Beitrag zielt darauf auf beide Zielgruppen einzugehen und den Spannungsbogen zwischen beiden Welten zu schlagen.

Von: Heike Eberle   Drucken Teilen   Kommentieren  

Heike Eberle

Heike Eberle, Jahrgang 1967, ist Unternehmerin und Beraterin. Seit fast 10 Jahren leitet sie die kaufmännischen Geschicke des familiengeführten Bauunternehmens. Als engagierte Dipl.-Betriebswirtin und Kommunikationstrainerin schlägt ihr Herz für die drei wichtigen Betriebssäulen KLR: Kommunikation (intern wie extern), Liquidität und Rentabilität. Sie führt, treibt an, hinterfragt und setzt sofort um – alles unkompliziert, zielstrebig und ergebniswirksam. Mit anderen Worten ausgedrückt: Die heutige Herausforderung besteht darin, das Unternehmen und sich selbst klug zu managen.

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Social-Media-Kanäle

Die  Social-Media-Kanäle als Zeitfalle

"Für Social Media habe ich keine Zeit" Das ist eine Allerweltsausrede nicht nur, wenn es um Social Media geht. Wer eine Sache wichtig findet und für diese Sache brennt, findet immer die Zeit sich damit zu beschäftigen. Skepsis und Zweifel sind immer ein Anzeichen für fehlende Leidenschaft. Denn hinter dem Zeitargument steckt immer ein anderer Beweggrund! Bohrt man tiefer, kommt hoch, dass man Social-Media für "sozialen Mist" hält. Auch diese Ausrede hat seine Berechtigung, denn manche befüllen die Kanäle tatsächlich mit sozialem "Mist". Aber es gibt genügend Geschäftsleute, die die Social-Media-Kanäle mit mehrwerthaltigem Inhalt bespielen. Und genau um das geht es:  Social Media ist es dann wert, tiefer einzusteigen, wenn man dort seine persönlichen wie beruflichen Ziele realisieren kann.

Und für die Social-Media-Begeisterten unter Ihnen, liebe Leser, gilt: Tappen Sie nicht in die Zeitfalle! Denn der Virus Social Media kann sehr um sich greifen, gemäss dem Motto: Mitgehangen -mitgefangen. Wer drin ist, dem kann die Zeit davon fliegen. Hier mal was nachgeschaut, auf einen Linkhinweis verwiesen, dort mal schnell was nachgelesen und schon ist eine Stunde passé ohne dass etwas Wichtiges wie Angebot schreiben geschehen ist.  

Deshalb: Die Zeit ist ein wichtiger Aspekt im Social Media-Sektor. Gehen Sie mit der Zeit achtsam um, die Kritiker zeigen nicht umsonst auf die Zeit. Geben Sie sich ein maximales Zeitfenster und limitieren Sie Ihre Freizeit für die Social-Media-Aktivitäten, sonst verlieren Sie den Fokus für das Wichtige in Ihrem Alltag.

Das Allheilmittel der Auftragsbeschaffung

Einige hoffen, dass Social Media das Allheilmittel für alle Auftragssorgen ist. Mehr als eine Hoffnung ist das nicht. Denn Social Media ist aus meiner Sicht nur ein unmittelbares Marketinginstrument.  Es kann keine mittelbaren Auftragslücken schliessen. Es ist ein Vehikel um Aufträge zu generieren und Kunden bei der Stange zu halten.

So ist Social Media ein ideales Instrument, um Vertrauen zu seinen Kunden aufzubauen. Wer etwas zu sagen oder zu zeigen hat, hat hier eine ideale Bühne. Mit Bildern, die mehr als 1000 Worte sagen, können die Fans einen guten Eindruck von einem Unternehmen bekommen. Dabei muss es sich um keine perfekten Hochglanzbilder handeln. Spontane Bilder mit dem Smartphone geschossen, reichen durchaus aus, um einfach zu zeigen, was man wie macht.  

Achtung: Verklemmte Unternehmen können sich weniger gut mit dem "Sich-zeigen" anfreunden.  Aus diesem Grunde lassen diese Unternehmen es lieber. Gut so!

Anti-Spassfalle

Social Media ist die perfekte Spielwiese, um sich auszuleben. Kreative Ideen einzubringen und sein Unternehmen auf eine andere Art und Weise zu präsentieren. Hier ist der Phantasie freien Lauf gesetzt. Für gradlinige technisch Affine mag diese Plattform eine hohe Eintrittsbarriere sein. Wo soll ich bloss meine Zahlen, Daten und Fakten perfekt unterbekommen?

Fehlplatziert. Social Media sprengt Grenzen und eingefahrene Denkweisen. Gerade Querdenker finden in den Social-Media-Plattformen eine grosse Spielweise, um sich zu auszuprobieren. Fragen stellen, neue Formate entwickeln – genau um das geht es. Dabei weiss keiner, wie neue Dinge ankommen. Manche Dinge schlagen ein wie eine Bombe, andere Posts finden keine Beachtung.

Wer das Ganze todernst und in perfektionistischer Manier angeht, der kommt in den Social-Media-Kanälen weniger gut an. Spassbremser haben auf den Social-Media-Marktplätzen keine bis gar keine Überlebenschance.  

Aktualitätsfalle

Früher konnte man sich Zeit lassen. Früher lag ein Brief eine Woche lang, bevor man ihn geantwortet hat. Durch das E-Mail-Zeitalter erwartet jeder kurze Antwortzeiten. Letztendlich leben wir in einer Zeit, in der die Schnellen belohnt werden.

So steht Aktualität vor Perfektion.  Langes Abwarten bis ein Blogbeitrag veröffentlicht wird, das kommt nicht gut an. Vor allem, wenn über ein Event zwei Wochen später berichtet wird. Social Media ist ein Aktionskanal! Eine Reaktion mit Timelag geht gar nicht. Social Media ist eindeutig ein Just-in-Time-Instrument. Wer sich an diese Spielregeln hält,  der wird in den Social-Media-Kanälen seine Freude haben.

Ebenso ist es mit den Fan-Kommentaren. Eine unbeantwortete Kommentar-Wüste ist äusserst ungeschickt. Social-Media ist ein Dialog zu den Fans. Der Fan, der sich schon die Mühe macht, einen Kommentar zu schreiben, erwartet eine zeitnahe Reaktion.

Ominpräsenzfalle

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten der Social-Media-Nutzung. Doch nicht jeder Kanal ist für jeden passend. Auch ist es unsinnig, jeden Kanal, alleine aus Zeitgründen, zu bespielen. Es ist angesagt, mit einer Social-Media-Strategie zu agieren. Das heisst, jedes Unternehmen sollte sich die Kanäle rauspicken, in denen er seine Zielgruppen findet.

Hinzu kommt der Wohlfühlfaktor des "Soical-Media-Bespielers". Nicht jeder Kanal enthält die Infrastruktur, bei der sich jeder zu Hause fühlt.  So ist Twitter der 140-Zeichen-Kanal, der den Menschen liegt, die auf den Punkt kommen. Anderen weniger.

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