02.07.2014

Soziale Medien: Wieso auch Sie in Social Media investieren sollten

Die sechste Studie des Social Media Examiner zur Nutzung von sozialen Medien im Marketing liefert interessante Inputs, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Auch dieses Jahr wurden wieder 2'800 Marketingexperten im Rahmen des «2014 Social Media Marketing Industry Report» befragt. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag die 7 Key-Findings kurz vor.

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soziale Medien

Die 7 Key-Findings für Ihre Social-Media-Investition

1. Die Erhöhung der Sichtbarkeit bringt den grössten Nutzen

92% aller Experten bestätigen, dass Ihre sozialen Medien Aktivitäten zu einer grösseren Sichtbarkeit geführt haben. Erhöhung der Sichtbarkeit = Erhöhung des Bekanntheitsgrades = Erhöhung des Kundeninteressens.

2. Die Verwendung visueller Elemente nimmt zu

Der grösste Teil der Marketingexperten (70%) gab an, zukünftig vermehrt Infografiken oder Memes in das soziale Medien Marketing einzusetzen.

3. Bloggen ist die Aktivität mit der grössten Wachstumsrate

58% der Befragten glauben, dass original verfasster Content der mit Abstand wichtigste Inhaltstyp für Ihre Unternehmung ist. Marcus Sheridan, ein Content-Marketing Spezialist, gibt Unternehmen, die erfolgreich bloggen wollen, einen sehr klaren Tipp: „Be more opinionated“. Er ist der Meinung, dass zu viele Unternehmen in einem Graubereich blockiert sind, weil sie Angst haben, Meinungen zu vertreten, da sie es allen recht machen wollen.

4. Google+ ist die soziale Medien Plattform, welche am meisten interessiert

65% wollen sich künftig intensiver mit Google+ beschäftigen, um Google+ besser kennen zu lernen. Google+ scheint also die Marketingfachleute am meisten zu beschäftigen gefolgt von LinkedIn (57%), Facebook (56%) und Twitter (55%). Eigentlich erstaunlich, da es lange Zeit danach aussah, als ob Google+ ignoriert wird oder bereits tot ist. Vielleicht hängt das Interesse an Google+ auch damit zusammen, weil viele der Meinung sind, dass Google+ positive Effekte auf das Ranking in den Suchergebnissen hat (oder haben wird).

5. Podcasts nehmen zu

Nur 6% aller Befragten setzen Podcasts bei Ihren Aktivitäten ein, aber 28% wollen das Thema vertiefen und 33% haben für 2014 geplant, Inhalte im Audioformat herzustellen.

6. Facebook Ads dominieren die sozialen Medien

90% aller befragten Marketingspezialisten setzen regelmässig bezahlte Werbung bei Facebook ein und 54% geben zu Protokoll, dass Facebook das wichtigste soziale Netzwerk ist.

7. Der Social Media ROI bleibt ein Geheimnis

89% der Marketer möchte gerne wissen, wie der Return on Investment der Social Media Aktivitäten gemessen werden kann. Nur 37% geben an, in der Lage zu sein, ihre Aktivitäten zu messen (im Vergleich zu den 26% in 2013 auf jeden Fall eine starke Zunahme), während 35% unsicher sind und 28% gar nichts messen. Es scheint fast so, als würden die Fans und Followers gar nicht dazu aufgefordert, eine bestimmet Aktion (Conversion) auszuführen, und/oder dass diese Aktion dann nicht gemessen wird!

Weitere Erkenntnisse die beiden wichtigsten Fragen im Report sind:

  • «Welche Taktik funktioniert bei sozialen Medien am besten?» (91%) und
  • «Welches ist der beste Weg, um das Publikum via soziale Medien zu involvieren?».

Vor einigen Jahren sagte Jay Baer an der Content Marketing World: «Falls Du meine Aufmerksamkeit via Social Media gewinnen willst, musst du interessanter als meine Frau sein.». Auch Seth Godin äusserte sich vor Jahren ähnlich dazu: «Wenn die Leute nicht von Dir sprechen, hat dies einen Grund: Du bist langweilig.».

Die Fragen nach der richtigen Taktik oder wie man sein Publikum involviert, sind also sekundär gegenüber der eigentlich zentralen Frage, die sich jedes Unternehmen stellen sollte: «Wie können wir interessant für diejenigen Personen sein, welche für uns von Interesse sind?»

Fazit: Falls es nicht gelingt interessant zu sein, spielt es auch keine Rolle, welche Techniken oder Plattformen eingesetzt werden. Niemand wird sich für Ihre Unternehmung, Ihre Produkte oder Ihre Marke interessieren!

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