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Umzug ins Ausland: Was ist für Private und Unternehmen zu beachten?

Umzüge sind Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite steht da diese große Veränderung an, auf die man sich meist seit Monaten oder sogar Jahren freut. Auf der anderen Seite sind Umzüge aber aus logistischer und organisatorischer Sicht eine ziemliche Mammutaufgabe.

04.06.2021 Von: WEKA Redaktionsteam
Umzug ins Ausland

Hinzu kommt, dass jeder Umzug individuell ist. So gibt es verschiedenste Umzugsarten – privat, geschäftlich oder ins Ausland. Außerdem sind die Ansprüche an einen Umzug immer sehr eng an die Ansprüche der umziehenden Person oder Firma gebunden. Viele Menschen entscheiden sich daher für eine Umzugsfirma, die die entsprechende Erfahrung bereits mitbringt.

Was gibt es bei einem Privatumzug zu beachten?

Einen privaten Umzug hat wohl fast jeder schon mindestens ein Mal durchgemacht. Für viele ist Umziehen sogar schon ein gewöhnlicher Teil des Lebens. Trotzdem kann man Familienumzüge als Kind oder Teenager nicht mit einem Umzug mit eigenem Kind und Ehepartner vergleichen.

Diese Lebensereignisse bringen fast immer einen Umzug mit sich:

  • Schulabschluss
  • Universitätsabschluss
  • Trennung (nach langjähriger Beziehung)
  • Entlassung
  • Beförderung
  • berufliche Versetzung
  • Familiengründung

Der private Umzug kann theoretisch komplett selbst organisiert werden. Freunde und Familie helfen und alle Vorbereitungen liegen in eigener Hand. Doch das ist nur eine Option für Menschen, die die entsprechende Zeit (und Gesundheit) mitbringen. Sind Kinder im Spiel, ist der Job gerade stressig oder eine Beziehung in Gefahr, dann ist es fast unmöglich, bei einem Umzug alles zu bedenken.

Die alte Wohnung muss geputzt und gegebenenfalls sogar noch renoviert werden. Alles muss in Kartons verfrachtet werden, die auch noch gut gepolstert sein müssen. Dann braucht es entsprechende Transportmittel und Fahrer – außerdem muss in der neuen Wohnung kräftig angepackt werden. Erst wird geschleppt, dann aufgebaut, währenddessen kommen schon die nächsten Sachen.

Daher braucht es für einen Privatumzug immer eine gute Planung, eine Checkliste und die frühzeitige Unterstützung durch Familie oder Freunde – ganz besonders, wenn diese selbst schon mehrere Umzüge mitgemacht haben.

Was muss bei einem Firmenumzug bedacht werden?

Richtig kompliziert kann es werden, wenn ein Unternehmensumzug ansteht. Denn dabei geht es nicht um die Andenken und das korrekte Verpacken von Geschirr – es geht um etliche Möbelstücke, Unterlagen, Elektronikgeräte und vor allem: bürokratischen Aufwand.

Denn wer mit seiner Firma umzieht, muss dies gut organisieren und kommunizieren. Rechtzeitig müssen alle Behörden, Kunden und Zulieferer informiert werden. Dann muss geklärt werden, ob das Unternehmen eine Pause einlegt oder der laufende Betrieb aufrechterhalten wird. Letzteres kann eine echte Herausforderung sein und sollte unbedingt mit den Mitarbeitern besprochen werden.

Letztlich muss wie bei einem Privatumzug dafür gesorgt werden, dass alles sicher verpackt und gut transportiert wird. Das lässt sich mit Mitarbeitern bewältigen oder aber per Umzugsfirma. Achtung: Verletzen sich Mitarbeiter bei Umzugsarbeiten, kann es teuer werden. Im Zweifel sollte also externe Hilfe in Anspruch genommen werden. Last but not least sollte niemals der Nachsendeauftrag für Post vergessen werden.

Wo liegen die Hürden beim Umzug ins Ausland?

Privat oder gewerblich: Umzüge ins Ausland sind noch mal eine völlig andere Hausnummer. Auch hier gilt, dass es sich um organisatorische und bürokratische Meisterleistung handelt, wenn ein Umzug einwandfrei abläuft. Schritt eins ist immer eine Checkliste, die alle wichtigen Arbeitsschritte schon lange vor dem Umzug festhält.

Rechtlich muss geklärt werden, was ein Umzug ins Ausland für Versicherungen und Steuern bedeutet. Daher müssen Ämter immer rechtzeitig informiert werden. Neben den Behörden im eigenen Land, muss natürlich auch die Kommunikation mit dem Umzugszielland gepflegt werden.

Dann kommt hinzu, dass ein Umzug ins Ausland meist eine längere Distanz beinhaltet. Nicht jede Umzugsfirma ist dafür geeignet, weshalb immer die Referenzen betrachtet werden sollten. Auch eine unverbindliche Anfrage kann hilfreich sein. Ganz auf eine Umzugsfirma zu verzichten, ist auch möglich, sollte aber nicht auf die leichte Schulter genommen werden – viele Stunden Fahrt sind nicht zu unterschätzen, genauso wie mögliche Komplikationen durch Staus, gesundheitliche Probleme oder sonstige Hindernisse.

Tipp: Wer sowieso mit Behörden in Kontakt steht, kann sich dort meist auch kurz beraten lassen. Auch Regierungswebsites bieten oftmals Informationen zu Umzügen, bürokratischen Anforderungen und möglichen Fallstricken.

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