18.01.2017

Lohnprognose 2017: Lohnerhöhungen von rund 0,79 Prozent

Nachdem es im Herbst danach aussah, dass es 2017 mehr generelle Lohnerhöhungen als 2016 gibt, sieht das nun wieder anders aus. Nominal sollen die Löhne in der Industrie um 0,75 Prozent und 0,83 Prozent bei den Dienstleistungen steigen.

Von: Kevin Hofer / COMM   Drucken Teilen   Kommentieren  

Kevin Hofer / COMM

 

Kevin Hofer ist Chefredaktor des HR-Magazins personalSCHWEIZ.

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Lohnprognose 2017

Nach dem seit 2011 zu beobachtenden Rückgang genereller Lohnerhöhungen, sah es diesbezüglich im August positiver aus, planten doch 26,25 Prozent der Teilnehmenden eine generelle Lohnerhöhung. Inzwischen sind es nur noch 16,5 Prozent, die generelle Erhöhungen im Umfang von im Mittel 0,12 Prozent planen. Beteiligt an diesem Rückgang ist die Dienstleistungsbranche, wo generelle Erhöhungen kaum mehr vorkommen.

Generelle Erhöhungen

Generelle Erhöhungen sind eher in der Industrie zu beobachten, sie liegen zwischen 0-1 Prozent mit einem Mittelwert von 0,15 Prozent und einem Median von Null. An vorderster Stelle ist die Pharmaindustrie mit generellen Erhöhungen um 0,39 Prozent, die Metallindustrie mit 0,25 Prozent und das Baugewerbe mit 0,2 Prozent. Beliebt sind generelle Erhöhungen bei Kleinunternehmen bis 50 Mitarbeitende. Während generelle Erhöhungen administrativ einfach umzusetzen sind, braucht es für die Bestimmung und Umsetzung individueller Erhöhungen entsprechende Strukturen, die in Unternehmen dieser Grösse nicht immer vorhanden sind.

Individuelle Erhöhungen

Individuelle Erhöhungen sind insgesamt im Umfang von 0,67 Prozent geplant und sowohl in Industrie- als auch Dienstleistungsunternehmen gleichermassen verbreitet. Die meisten Branchen bewegen sich um den Gesamtmittelwert herum. Der Höchstwert wird in der Informationstechnologie erreicht. Hier sind individuelle Erhöhungen um im Mittel 1,38 Prozent geplant. Die Spannweite der Angaben erstreckt sich dort von 0,59 Prozent bis 2,2 Prozent (1./3. Quartil).

Erhöhungen Total

Total ergeben sich damit geplante Erhöhungen für 2017 im Umfang von 0,79 Prozent. An der Spitze befindet sich die Informationstechnologie mit 1,54 Prozent. Gemäss den Angaben zur oberen Grenze individueller Erhöhungen dürfen einzelne Mitarbeitende mit individuellen Erhöhungen bis zu 8,75 Prozent rechnen (3. Quartil).

Im Oktober 2016 haben sich von 768 bei Lohntendenzen.ch registrierten Unternehmen 331 an der Erhebung beteiligt (43 Prozent Rücklauf). 303 Unternehmen haben Angaben zu den «Lohnerhöhungen Gesamt» gemacht. 1 Prozent der teilnehmenden Unternehmen gehören zur Urproduktion, 40 Prozent zur Industrie und 59 Prozent zum Dienstleistungssektor. Mit 27 Prozent bilden Unternehmen mit 201-500 Mitarbeitenden die grösste Klasse, 8 Prozent haben mehr als 5'000 Mitarbeitende.

Ausgewählte Branchen

Die Pharmaindustrie auf Platz zwei bietet mit Total 1,16 Prozent zwar weniger, aber immer noch überdurchschnittliche Erhöhungen. Danach folgen dicht aufeinander das Bildungswesen mit 1,11 Prozent und die Herstellung von Metallerzeugnissen mit 1,07 Prozent. Alle weiteren Branchen liegen um den Mittelwert von 0,79 Prozent.

Am unteren Ende der Skala liegen Verkehr/Transport mit 0,53 Prozent, die öffentliche Verwaltung mit 0,56 Prozent und das Baugewerbe mit 0,6 Prozent geplanten Erhöhungen. Die übrigen Branchen liegen eng um den Gesamt-Mittelwert im Gebiet zwischen 0,5 Prozent bis 0,9 Prozent.

Zur Studie

Im Oktober 2016 haben sich von 768 bei Lohntendenzen.ch registrierten Unternehmen 331 an der Erhebung beteiligt (43 Prozent Rücklauf). 303 Unternehmen haben Angaben zu den «Lohnerhöhungen Gesamt» gemacht. 1 Prozent der teilnehmenden Unternehmen gehören zur Urproduktion, 40 Prozent zur Industrie und 59 Prozent zum Dienstleistungssektor. Mit 27 Prozent bilden Unternehmen mit 201-500 Mitarbeitenden die grösste Klasse, 8 Prozent haben mehr als 5'000 Mitarbeitende.

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