28.11.2016

Betriebliche Gesundheitsförderung: Investieren Sie in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter

Bei Aktivitäten der betrieblichen Gesundheitsförderung gilt es häufig darzulegen, dass es sich lohnt, Geld in Informationsmassnahmen und Handlungsanleitungen zu investieren. Entdecken Sie jetzt, welche Argumente es Ihnen ermöglichen, zu überzeugen und neuen Wind in Ihnen BGM-Aktionsplan zu bringen.

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Nicht übertragbare Krankheiten im Unternehmen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat im April 2016 die Strategie zur Bekämpfung von nicht übertragbaren Krankheiten veröffentlicht (kurz: NCD-Strategie beruhend auf dem englischen Begriff non communicable diseases). Ziel dieser Strategie ist es, Krankheiten wie beispielsweise Krebs oder Herz-Kreislauf Erkrankungen einzudämmen. Neben dem direkten Leiden der erkrankten Personen verursachen die NCD erhebliche ökonomische Kosten und das nicht nur für das Gesundheitssystem. Gerade Arbeitgeber werden mit hohen Kosten konfrontiert aufgrund der negativen Effekte dieser Krankheiten: Auf knapp 30 Milliarden Franken pro Jahr werden die indirekten Kosten geschätzt. Diese werden hervorgerufen durch erhöhte Absenzen, Pflege von erkrankten Angehörigen und frühzeitigem Rentenantritt. Unternehmen haben somit ein wichtiges Eigeninteresse an der Bekämpfung der NCD.

Wie weit darf ein Betrieb bei der Gesundheitsförderung seiner Mitarbeitenden gehen?

Diese Frage stellt sich unweigerlich und dies ungeachtet der Firmengrösse. Ist es Sache des Unternehmens, Spirometrie- (Lungenfunktions-) Messungen anzubieten oder die Mitarbeitenden beim Rauchstopp zu unterstützen? Jedoch ist es heutzutage gängige Praxis, die Speisen in der Kantine ausgewogen zu gestalten, um der Übergewichtigkeit und ihren Folgen entgegenzuwirken! Im Vergleich dazu trägt die Förderung der Gesundheit der Atemwege dazu bei, 4 von 5 der am weitesten verbreiteten nicht übertragbaren Krankheiten vorzubeugen. Es handelt sich dabei um Diabetes, Herz-Kreislauf Erkrankungen, chronische Atemwegsleiden und Krebs.

Es lohnt sich auf die Risikofaktoren einzuwirken !

Besonders förderlich ist es aufzuzeigen, welche Einsparungen ein Unternehmen machen kann, wenn in die Gesundheit der Mitarbeiter investiert wird. Denn oft finden gerade finanzielle Aspekte grosse Beachtung. Die internationale Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS) hat im Jahr 2001 eine Studie veröffentlicht, deren Daten in 300 Firmen in 15 Ländern erhoben wurden: "Die Unternehmen können pro Jahr und pro Arbeitnehmer eine voraussichtliche Rendite von 2,20 Euro pro Euro erwarten, den sie in die Prävention investiert haben.

Betrachtet man die häufigsten Risikofaktoren und die daraus entstehenden NCD und setzt sie in Relation zu den Bevölkerungszahlen der Schweiz erhält man Folgendes: Der Risikofaktor Tabak veranlasst Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD), Krebs, Diabetes sowie Herzkreislauferkrankungen. In der Schweiz rauchen 25 % der über 15-Jährigen, jeder 3. Rauchende möchte innnerhalb von einem halben Jahr aufhören zu rauchen. Gleichzeitig sind 400'000 Personen in der Schweiz an COPD erkrankt.

Eine Betrachtung des Risikofaktors Schlafapnoe führt zur Erkenntnis, dass dieser für Herzkreislaufkrankheiten verantwortlich ist. In der Schweiz sind 150'000 Personen betroffen. Unter den über 45-Jährigen entspricht dies einem Prozentsatz von 50% bei den Männern und 25% bei den Frauen. Die Risikofaktoren erhöhte Cholesterin-, Blutzucker- oder Blutdruckwerte sowie Diabetes veranlassen Herzkreislaufkrankheiten. Diese wiederum sind in der Schweiz die Haupttodesursache und verantwortlich für ein Drittel aller frühzeitigen Todesfälle. 18% der Schweizer Bevölkerung leidet unter arteriellem Bluthochdruck. Bei 5% der Bevölkerung ist eine Diabetes diagnostiziert und bei 11% sind die Cholesterinwerte zu hoch. Die Gesundheit des Humankapitals ist essentiell. Mittels qualitativ hochwertigem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) kann dieses langfristig gesichert werden.

Weitere Informationen :

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