25.01.2019

Büromöbilierung: Professionelle Planung und Einrichtung

Zeiten ändern sich. Das gilt auch für die Arbeitswelt und für das Arbeitsumfeld. Die voranschreitende Digitalisierung, Industrie 4.0, das Internet der Dinge und auch veränderte ökonomische, ökologische sowie energetische Rahmenbedingungen fungieren als Triebfeder des Wandels. Die neuen Anforderungen respektive Herausforderungen machen dabei auch tief greifende Veränderungen im Hinblick auf Raumkonzepte und Büroausstattung erforderlich.

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Büromöbilierung

Eine professionelle Bürogestaltung ist unverzichtbar

Eine professionelle Büroplanung und Einrichtung haben daher ungemein an Stellenwert gewonnen. Weg von den starren Zellenstrukturen hin zu einer zukunftsorientierten Büroplanung mit kommunikationsfreundlicher Atmosphäre - so wird heute der Dialog, die Begegnung und das Miteinander der Mitarbeiter nachhaltig unterstützt. Die Grundvoraussetzung für das Schaffen moderner Raumkonzepte, basiert dabei immer auf dem jeweiligen Umgang mit der zur Verfügung stehenden Fläche. Die Planer und Entscheidungsträger sind hier gefordert, drei ineinander verzahnte Konzeptionierungen zu gestalten und eine stimmige Flächeneffizienz zu gewährleisten:

  1. Bürokonzept: Erarbeitung eines bedarfsgerechten Konzepts im Hinblick auf die bestmögliche Flächennutzung für Einzel- bzw. Doppelarbeitsplätze, Gruppenbüros oder Großraumbüros.
  2. Raumfunktionskonzept: Einteilung der Fläche in Funktionsbereiche wie zum Beispiel Kommunikations-, Regenerations- und Konzentrationszonen.
  3. Arbeitsplatzkonzept: Gestaltung der einzelnen Arbeitsplätze hinsichtlich ergonomischen und funktionalen Kriterien.

Die flächeneffiziente Raumgestaltung und Einteilung im Fokus

Bei der modernen Raumgestaltung ist fast nichts mehr unmöglich. Dennoch aber basiert die Mehrzahl der Raum- und Bürokonzepte auf vier unterschiedlichen Bürotypen.

  • Das Zellenbüro gilt nach wie vor als der Klassiker unter den etablierten Büroorganisationsformen. Charakteristisch für diese im Unternehmensbereich traditionelle Raumgestaltung ist die konsequente Aneinanderreihung von Einzel- oder auch Doppelbüros, die über eine gemeinsame Verkehrsfläche (Korridor oder Mittelflur) erschlossen werden. Im Rahmen dieser Raumstruktur sind auch die jeweiligen Funktionsflächen untergebracht. Aufgrund der Einzelraumstruktur hat das Zellenbüro aber einen hohen Flächenbedarf.
  • Das Großraumbüro weist demgegenüber eine offene Bürostruktur auf und verzichtet auf fest stehende Wandelemente. Stattdessen wird eine solche Bürolandschaft oftmals durch akustisch wirksame Stellwände untergliedert. Je nach zur Verfügung stehender Fläche finden auf einer Ebene rund 30 bis 100 Arbeitsplätze angemessenen Platz. In modernen Großraumbüros sind zudem noch Besprechungs- und Regenerationszonen oder ähnliche Areale in die Raumstruktur integriert. Im Gegensatz zum Zellenbüro weist das Großraumbüro eine hohe Flächeneffizienz auf.
  • Das Gruppenbüro fungiert als eine Büroform mit abgeschlossenen Gruppenräumen, in denen häufig bis zu 25 Arbeitsplätze untergebracht sind. Die jeweiligen Arbeitsplätze in den Gruppenräumen sind dann wiederum in einer offenen Bürostruktur mit lediglich geringer Unterteilung angeordnet. Das Gruppenbüro zeichnet sich ebenfalls durch eine hohe Flächeneffizienz aus.
  • Das Kombibüro vereint die Vorteile von Zellen- und Großraumbüro miteinander. Typisch für diese Büroform ist die Aneinanderreihung von Ein- oder Zwei-Personen-Büros. Eine innen liegende Multifunktionszone ersetzt den klassischen Flur. Kennzeichnend für diese Büroform sind zudem transparent gestaltete Systemtrennwände. Allerdings hat das Kombibüro - vor allem in der Mittelzone - einen erhöhten Flächenbedarf.

Die zukunftsorientierten Büroformen etablieren sich immer mehr

Neben diesen vier Büroformen entscheiden sich moderne Unternehmen immer öfter für einen Bürotypen-Mix oder für das nonterritoriale Büro. Bei ersterer Variante mixen die Büroplaner die klassischen Büroformen, um unterschiedliche Nutzeranforderungen optimal abzudecken. Allerdings wird hierfür eine ausreichende Gebäudetiefe benötigt; es besteht also ein hoher Flächenbedarf. Das nonterritoriale Büro geht einen ganz neuen Weg. Bei dieser Büroform wird die feste Zuordnung von Arbeitsplatz und Mitarbeiter teilweise oder auch ganz aufgelöst und somit eine Mehrfachbelegung ermöglicht. Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit des Flächeneinsatzes ist dies die sinnvollste und effizienteste Variante. Allerdings lässt sie sich nicht für jedes Unternehmen umsetzen

Zwei wesentliche Kriterien für die optimale Nutzung der Fläche

Unabhängig davon, für welche Büroform sich ein Unternehmen entscheidet, hinsichtlich der Einteilung und des Flächenbedarfs sollten dabei immer die beiden folgenden Kriterien berücksichtigt werden.

  1. Der Flächenbedarf muss immer zur Teamstärke passen. Sollen Einzelarbeitsplätze entstehen, benötigen fünf Personen etwa 34 Basis-Quadratmeter, während für zehn Personen bereits 72 und für 25 Beschäftigte rund 160 Basis-Quadratmeter eine gute Lösung darstellen. Sind Gruppenbüros mit jeweils drei Arbeitsplätzen geplant, müssen für ein Team von 24 Mitarbeitern mindestens 260 Quadratmeter Fläche bereitgestellt werden.
  2. Die einzelnen Arbeitsplätze sollten dabei - immer in Anbetracht der räumlichen Gegebenheiten - Platz bieten für einen Schreibtisch mit Bildschirm, einen Bürocontainer oder einen Schrank sowie einen Bereich für Schreib- und Lesearbeiten. Für die Bewegungsfreiheit sind pro Arbeitsplatz mindestens 1,5 bis zwei Quadratmeter unverstellte Fläche einzuplanen.

Ergonomie und Wohlfühlfaktoren steigern die Arbeitsleistung

Aber nicht nur eine effiziente Flächennutzung steht im Fokus. Ebenso wichtig sind Wohlfühlfaktoren und eine stimmige Ergonomie. Somit können sowohl die geistige und körperliche Gesundheit der Mitarbeiter als auch die Arbeitsergebnisse optimiert werden. Um diese Zielsetzung zu erreichen, stellen einladende, von Offenheit geprägte und kommunikative Arbeitswelten eine gute Lösung dar. Die neuen Generationen an Arbeitnehmern bevorzugen es, an verschiedenen Plätzen mit unterschiedlichen gestalterischen respektive räumlichen Qualitäten zu arbeiten. Hierfür ist ein variables Arbeitsumfeld prädestiniert. Als Wohlfühlfaktoren gelten dabei zum Beispiel die Bereitstellung von Einzel- und Teamzonen oder auch von Akustikstrukturen und besonderen Beleuchtungslösungen.

Einrichtung und Arbeitsplätze

Die optimale Nutzung der vorhandenen Fläche und ergonomische Kriterien sind auch immer eng verbunden mit der Büroeinrichtung und der Gestaltung der einzelnen Arbeitsplätze. Um eine gute Flächeneffizienz zu gewährleisten, ist es dabei nicht automatisch mit einer dichten Besiedlung getan. Die lange Zeit bevorzugten Mehrflächentische sind mittlerweile fast Relikte vergangener Zeiten. Moderne Unternehmen setzen heute auf kompakte Ablagesysteme und das papierlose Büro. Überdimensionale Arbeitsflächen sind hier nicht mehr erforderlich.

Moderne Büromöbel für individuelle Arbeitswelten

Eine individuelle Planung, die sich an den jeweiligen Bedürfnissen orientiert, und eine professionelle Umsetzung mit bewährten und teilweise auch innovativen Möbelsystemen kreieren ein Ambiente, das allen Ansprüchen gerecht wird. Letztendlich muss die Büroeinrichtung und die Arbeitsplatzgestaltung immer eine Symbiose ergeben - und das in jedem Bereich.

Moderne Empfangsmöbel für ein repräsentatives Ambiente

Ob Empfangstresen oder Bedientheke: geschmackvolle und stilvolle Empfangsmöbel vermitteln direkt auf den ersten Blick einen guten Eindruck und gibt Aufschluss über die eigene Unternehmenskultur.

Bequeme und ergonomische Sitzmöbel

Bei der Büroplanung beziehungsweise -ausstattung müssen sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter im Blick sein. Denn der repräsentative Aspekt beispielsweise eines Chefsessels ist ebenso wichtig wie der ermüdungsfreie und ergonomische Bürodrehstuhl für die Mitarbeiter. Die Bandbreite an Möglichkeiten reicht von klassischen Bürostühlen über Freischwinger und Steh-Sitzhilfen bis hin zu bequemen Besucherstühlen.

Büromöbel für ein körperkonzentriertes Arbeiten

Einen hohen Stellenwert nimmt inzwischen ein gesundheitsorientiertes Bürokonzept ein. Höhenverstellbare Schreibtische und andere intelligente Büromöbel, die eine Steh-Sitz-Dynamik forcieren, sorgen hier für echten Mehrwert. Interieur wie die so bezeichneten 3-D Sitzmöbel erfüllen exakt diese Anforderungen. In modernen Arbeitswelten wird die starre Bindung an den eigenen Schreibtisch flexibel unterbrochen.

Stylische Meetingpoints und innovative Konferenzmöbel

Kommunikation findet in der heutigen Zeit überall statt. Ob im Rahmen einer Laptop-Präsentation oder etwa einer spontanen Stehbesprechung - die Kommunikation ist ein wichtiger Faktor für ein erfolgreiches Arbeiten. Mit modernen Meetingpoints und anderen Möblierungskonzepten können ein sowohl einladendes als auch repräsentatives und kommunikatives Ambiente geschaffen werden.

Ein bemerkenswert großes Angebot an Betriebs- und Büroausstattung hält der Online-Shop von gaerner.ch bereit. Das Sortiment aller Sitze der gaerner AG beinhaltet 50.000 hochwertige Produkte. Nicht nur Firmen, sondern auch Privatkunden können hier Bestellungen aufgeben.  

Finanzplanung: Aufschlüsselung nach Nutzen und Preis

Die Effizienz spielt grundsätzlich bei jedem Raumkonzept und jeder Büroeinrichtung eine entscheidende Rolle. Schließlich soll die vorhandene Fläche optimal genutzt und zudem möglichst kurze Wege geschaffen werden. Vor Beginn der Gestaltung muss aber prinzipiell immer erst ein detaillierter Finanzplan aufgestellt werden. Wichtig ist dabei, dass im Rahmen des Finanzplans die verschiedenen Elemente und Komponenten nach Nutzen und Preis aufgeschlüsselt werden. Auf Basis dieser Planung können die Entscheidungsträger einfacher entscheiden, welches Raumkonzept als erstes realisiert wird, welche Büromöbel ganz oben auf der Einkaufsliste stehen und welche Investitionen erst später getätigt werden sollen.

Kosten senken - auf Energieeffizienz achten

Im Rahmen der Finanzplanung und der Raumkonzeptionierung sollte auch immer die Steigerung der Energieeffizienz berücksichtigt werden. Bereits durch kleine Änderungen im Nutzerverhalten kann in der Summe reichlich Energie eingespart werden.

  • Vorzugsweise Geräte mit Gütesiegeln (TÜV-ECO-Kreis, Energy Star etc.) anschaffen.
  • Statt Einzelgeräte Multifunktionsgeräte nutzen.
  • Tageslicht nutzen und intelligente Beleuchtungssysteme installieren.
  • Energiesparlampen und LEDs nutzen.
  • Geräte immer komplett ausschalten und nicht im Standby-Modus "parken".
  • Serverräume nicht übermäßig kühlen. Aktuelle Empfehlungen liegen bei 27 °C. Oder auf Cloud Services umsteigen.
  • Heizungen nicht über 20 bis 22 °C aufdrehen. Jeder Grad weniger spart rund sechs Prozent Energie.
  • Für eine gute Wärmedämmung sorgen..

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