19.05.2017

SEO Stelleninserate: So werden Ihre Inserate gefunden

Viele Arbeitnehmer suchen über Google nach Jobs, doch nur wenige Arbeitgeber optimieren ihre Stelleninserate für Suchmaschinen. Fünf Tipps für die Suchmaschinenoptimierung.

Von: Ralph Hofbauer   Drucken Teilen   Kommentieren  

Ralph Hofbauer

Ralph Hofbauer ist Chefredaktor des HR-Magazins personalSCHWEIZ. Zudem ist er als freier Journalist tätig.

 

 

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SEO Stelleninserate

Suchmaschinenoptimierung

Die Jobsuche über Google wird von den meisten Arbeitgebern unterschätzt. Laut Trend Report für Online-Recruiting von Prospective suchen rund 42 Prozent der Arbeitnehmer primär via Google nach Jobs, aber nur 16 Prozent der Arbeitgeber betreiben Suchmaschinenoptimierung. Die grosse Mehrheit der Unternehmen vergibt sich Chancen, denn die Optimierung der Stelleninserate auf der Firmenwebsite sowie für Jobsuchmaschinen ist keine Hexerei. Die Personalberatung Careerplus hat in ihrem White Paper einige Kniffe versammelt, damit Inserate besser gefunden werden.

Folgende fünf Tipps bringen HR-Verantwortlichen die wichtigsten Mechanismen und Begrifflichkeiten bei der Suchmaschinenoptimierung von Stelleninseraten näher. Bei der konkreten Umsetzung kann der Webmaster behilflich sein.

1. Eigene Unterseite

Jede Stellenanzeige muss über eine eigene Unterseite mit eigener URL verfügen. Ohne diese wird sie von Google nicht gefunden. Deshalb gehören Jobtitel sowie Arbeitsort in die URL (z.B. www.firma.ch/jobs/marketingleiter-bern). Ein weiterer Vorteil: Dank der eigenen URL lassen sich die Inserate viel einfacher auf Social Media verlinken und weiterempfehlen.

2. Präzise Jobtitel

Der Jobtitel muss zwingend an erster Stelle stehen und als Überschrift Titel H1 (übliche Definition des Haupttitels im HTML-Code) definiert sein. Dabei sollte er möglichst eindeutig aussagen, worum es in der Ausschreibung geht. Denn präzise Jobtitel erzielen präzise Ergebnisse bei der Google-Suche. Überschriften wie «Von den Besten lernen» oder Jobtitel wie «Leader Marketing Excellence» sind wenig zielführend. Am besten versetzt man sich in die Lage des Bewerbers. Wie sucht jemand, der Leiter einer Marketingabteilung werden will? Auf Schrägstriche im Titel sollte man zudem verzichten. Also anstatt «eine/n Controller/in» sucht man besser «einen Controller (m/w)». Warum? Damit die Suchbegriffe der Kandidaten mit den Schlagworten des Inserats übereinstimmen: In einer Google-Suche verwendet man keine Schrägstriche.

3. Arbeitsort angeben

Wenn man eine Stelle sucht, hat man auch eine Wunschvorstellung davon, wo diese sein sollte. Stellensuchen sind daher oft ortsbezogen, sprich: Am häufigsten geben Bewerber bei Google die Stelle inklusive Wunscharbeitsort ein, beispielsweise «Marketingleiter Bern». Die beste Stelle, um den Ort in der Anzeige anzugeben, ist in der Unternehmenspräsentation: «Wir suchen für unser Büro in Bern einen Marketingleiter.»

4. Optimale Keywords

Das Wichtigste, um bei Google gefunden zu werden, sind der Stellentitel und die Ortsangabe, allenfalls noch ein Begriff wie «Job», «Jobs» oder «offene Stelle». Entscheidend ist zudem, dass die Keywords in der Beschreibung möglichst am Anfang erwähnt sind.

5. Richtiger Zeitpunkt

Für Google, Jobsuchmaschinen wie Jobportale gilt gleichermassen: Der richtige Zeitpunkt ist essenziell. Bewerber suchen am häufigsten in Randzeiten. Wie die Auswertungen des Traffics auf der Webseite von Careerplus zeigen, sind Montag bis Mittwoch die Tage, an denen am meisten Stellen gesichtet werden.

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