30.06.2015

Ferienregelung: Fehler bei der Verfassung dieser und anderer wichtigen Regelungen in Ihrem Arbeitsvertrag vermeiden

Vor Antritt der Stelle eines neuen Arbeitnehmers, geht es zunächst daran einen Arbeitsvertrag zu vereinbaren. Dieser kann auch mündlich geschlossen werden, solange es sich nicht um einen Lehrvertrag mit einem Auszubildenden handelt. Dennoch ist es sinnvoll einen schriftlichen Vertrag zu vereinbaren, um von Anfang an Klarheit über die Rechte und Pflichten des Vertrages zu haben, vor allem weil von bestimmten Bedingungen des Arbeitsvertragsrechts nur dann abgewichen werden kann, wenn dies in einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geregelt worden ist.

Von: Barbara Klug   Drucken Teilen  

Barbara Klug, Rechtsanwältin

Barbara Klug ist Rechtsanwältin und Notarin mit eigenem Advokaturbüro in St. Gallen. Durch ihre Zulassung als Rechtsanwältin in der Schweiz und in Deutschland ist es ihr möglich auch grenzübergreifende Rechtsfragen zu beantworten sowie in beiden Ländern auch vor Gericht tätig zu werden. Neben der beratenden und forensischen Tätigkeit ist Rechtsanwältin Klug auch als Dozentin in verschiedenen Einrichtungen und Gremien zu juristischen Themen tätig. Gerne arbeitet sie auch mit Unternehmen zusammen, welche Mitarbeitern, Kunden oder Partnern Fachwissen modern und kompetent vermitteln möchten.

Finden Sie hier ein Video von Frau Barbara Klug, Anwältin und Notarin in St. Gallen, welche Ihnen in aller Kürze und Würze die häufigsten Fehler bei der Verfassung eines Arbeitsvertrages erläutern wird.

Punkte die in jedem Arbeitsvertrag geregelt werden sollten

Nicht nur die Namen der Vertragsparteien und der Beginn des Arbeitsverhältnisses sollten im Arbeitsvertrag korrekt angegeben sein, auch sollte man ausdrücklich festhalten, ob es sich um ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis handelt.

Zudem ist es wichtig die Funktion des neuen Mitarbeiters im Arbeitsvertrag genau zu definieren und die Arbeitszeit, sowie die Ferienregelung festzulegen. Beim Lohn sollte nicht nur die Höhe des Lohnes angegeben werden, sondern auch ob der Arbeitnehmer Anspruch auf ein 13. Salär sowie allfällige Boni hat. Im Rahmen der Lohnfortzahlung muss der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer vereinbaren, in welcher Höhe, insbesondere bei Erkrankung des Arbeitnehmers, dieser Anspruch auf Lohnfortzahlung hat.

Letztendlich sollten die Kündigungsfristen und ein Konkurrenzverbote im Arbeitsvertrag geregelt werden, damit auch in diesem Bereich Klarheit zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer besteht.

Die häufigsten Fehler im Arbeitsvertrag

Oft wird im Rahmen des Arbeitsvertrages darum gestritten, welche Pflichten der Arbeitnehmer übernehmen muss und welche Ansprüche er stellen kann.

Die häufigsten Fehler, die in Arbeitsverträgen gemacht werden, sehen Sie im You Tube Video von Rechtsanwältin Barbara Klug, namentlich die häufigsten Fehler in den Regelungen zu: Funktionen des Arbeitsnehmers, Probezeitregelung, Ferienregelung, Gratifikation, Konkurrenzverbot und Kündigungsfrist.

 

 

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