18.04.2018

US-Steuerreform: Auswirkungen auf Schweizer Unternehmen

Die US-Steuerreform (oder auch «Tax Cuts and Jobs Act») ist seit Anfang 2018 Wirklichkeit. Die darin enthaltenen Neuerungen im Bereich der Unternehmensbesteuerung haben auch grosse Auswirkungen auf Schweizer Konzerne mit US-Tochtergesellschaften. Da die US-Steuerreform sowohl steuersenkende als auch steuererhöhende Massnahmen beinhaltet, ergeben sich dadurch neue Planungsmöglichkeiten für Schweizer Konzerne mit Aktivitäten in den USA.

Von: Andy Fross, Sita Mahawattage, Joe Wohlleb   Drucken Teilen   Kommentieren  

Andy Fross

Andy Fross ist Partner Business Tax Services bei EY Zürich.

 

 

 

Sita Mahawattage

Sita Mahawattage ist Senior Manager International Tax Services bei EY Zürich.

 

 

 

Joe Wohlleb

Joe Wohlleb ist Senior Manager Tax Accounting Risk Advisory Services bei EY Genf. 

 

 

 

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US-Steuerreform

Überblick zur US-Steuerreform

Die US-Steuerreform stellt die weitreichendste Reform des amerikanischen Steuersystems in den letzten 30 Jahren dar. Damit soll das Land im internationalen Steuer- und Standortwettbewerb attraktiver gemacht werden, mit dem Ziel die Investitionen in den USA zu erhöhen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Für multinationale Unternehmen soll es hingegen weniger attraktiv werden, Gewinne im Ausland zu erzielen.

Der in der US-Steuerreform enthaltene Teil zur Unternehmensbesteuerung enthält steuerentlastende aber auch steuerbelastende Massnahmen. Die neuen Regeln sind komplex und beeinflussen sich gegenseitig (z.B. FDII, Sofortabschreibungen, GILTI, eingeschränkte Verlustverrechnung und BEAT – siehe nachfolgende Erläuterungen). Deshalb ist es wichtig, die einzelnen Massnahmen und deren Auswirkungen auf den Konzern sorgfältig und im Gesamtkontext zu beurteilen, bevor die Umsetzung von allfälligen konkreten Massnahmen ins Auge gefasst wird. Je nachdem ob die US-Tochtergesellschaften von Schweizer Konzernen ihrerseits wiederum ausländische Gesellschaften halten (sogenannte «Sandwich-Strukturen») oder die US-Tochtergesellschaften keine Beteiligungen halten, sind Schweizer Konzerne unterschiedlich von der US-Steuerreform betroffen. Die untenstehende Abbildung enthält eine Übersicht über die relevanten Bestimmungen.

Abbildung 1: Übersicht über die relevanten Bestimmungen.

Steuerentlastende Massnahmen

Reduktion der Gewinnsteuern

Als wohl wichtigste Massnahme ist der auf Bundesebene ab dem 1. Januar 2018 von 35% auf 21% reduzierte Gewinnsteuersatz für Unternehmen zu werten. Unter Berücksichtigung der lokalen Unternehmenssteuern der einzelnen Bundesstaaten und Gemeinden sinkt die Gewinnsteuerbelastung je nach Bundesstaat durchschnittlich auf rund 26.5% und ist somit nach wie vor deutlich höher als die effektiven Steuersätze in der Schweiz.

Abgeschafft wird zudem die Mindestbesteuerungsregel für Unternehmen (die sogenannte «Alternative Minimum Tax»).

Der US-Markt stellt einen sehr wichtigen Markt für Schweizer Konzerne dar. Mit der Reduktion des Gewinnsteuersatzes gewinnt die USA an Standortattraktivität im internationalen Vergleich. Für Schweizer Konzerne kann sich ein Ausbau ihrer Aktivitäten in den USA und die Tätigung von Investitionen lohnen.

Aufgrund der Neubewertung der latenten Steuern, hat resp. hatte die Reduktion des US-Gewinnsteuersatzes für viele Schweizer Konzerne einen erheblichen Einmaleffekt auf die Konzernabschlüsse des Geschäftsjahres 2017 oder 2018 (je nach Geschäftsjahresende).

Sofortabschreibungen

Ein weiterer Anreiz für neue Investitionen in die USA wird durch die Einführung von zeitlich (bis Ende 2022) befristeten Sofortabschreibungen auf die meisten (auch gebraucht erworbenen) Investitionsgüter (mit Ausnahme von Gebäuden) geschaffen. Ab 2023 erfolgt dann jährlich eine 20%-Reduktion der Sofortabschreibungen.

FDII

Mit der Einführung des Präferenzregimes zur privilegierten Besteuerung von Einkünften aus der ausländischen Verwertung von immateriellen Wirtschaftsgütern (d.h. Verkauf, Vermietung oder Lizenzierung sowie Erbringung von Dienstleistungen) werden die USA als Standort für geistiges Eigentum, Patente, Lizenzen sowie für den Export von Produkten und Dienstleistungen ins Ausland steuerlich attraktiver gemacht. Wenn die ausländischen Gewinne einer US-Gesellschaft eine Pauschalrendite von 10% übersteigen, qualifiziert der überschiessende Teil als sogenanntes «foreign-derived intangible income» oder «FDII». Der effektive Steuersatz auf den FDII beträgt 13.125% (ab 2018) respektive 16.406% (ab 2026).

Die Einführung des FDII Regimes soll die Übertragung von immateriellen Rechten oder die Entwicklung von immateriellen Rechten in den USA fördern. Allerdings sind in der Schweiz in verschiedenen Kantonen (z.B. Zug, Luzern, Obwalden, Nidwalden, Schaffhausen, Schwyz) selbst bei einer ordentlichen Besteuerung noch tiefere effektive Steuersätze anwendbar (bei Einführung der IP-Box im Rahmen der Steuervorlage 17 und deren Anwendung wäre die Besteuerung noch tiefer).

Ausserdem stellt sich die Frage, ob dieses Präferenzregime im internationalen Umfeld langfristig Bestand haben wird oder ob die Privilegierung von ausländischen Erträgen als von der OECD als schädlich beurteiltes «Ring-Fencing» angesehen wird, was beispielweise zur Nicht-Gewährung von steuerlichen Abzügen bei Zahlungen an US-Gesellschaften, die unter dem FDII besteuert werden, durch gewisse Länder führen könnte.

Beteiligungsabzug

Schweizer Konzerne mit Sandwich- Strukturen können ab dem 1. Januar 2018 von einem 100%-igen Beteiligungsabzug auf ausländischen Dividendeneinkünften von US-Tochtergesellschaften profitieren, sofern die Beteiligung an der ausländischen Tochtergesellschaft mindestens 10% und die Haltedauer der Beteiligung mindestens ein Jahr beträgt. Nicht gewährt wird der Beteiligungsabzug jedoch auf Kapitalgewinnen, sogenannten «Subpart F»-Erträgen, GILTI-Erträgen (siehe unsere nachfolgenden Erläuterungen), hybriden Dividenden und bei Betriebsstätten. Ausserdem können die ausländischen Steuern auf diesen Dividendenerträgen nicht mehr wie bisher an die US-Steuern angerechnet werden. Ausländische Quellensteuern werden somit zu einer finalen Belastung, wodurch sich neue Strukturoptimierungsmöglichkeiten ergeben können. Nicht zu vergessen ist ausserdem, dass Dividendenerträge trotz Beteiligungsabzug für die Bundessteuer den lokalen Steuern der Bundesstaaten unterliegen können.

Inwiefern die Einführung des Beteiligungsabzuges für Schweizer Konzerne eine erleichterte Repatriierung von flüssigen Mitteln aus US-Sub-Holding Strukturen und eine Reduktion der damit verbundenen US-Steuerbelastung bedeuten, lässt sich aufgrund der verschiedenen Einschränkungen des Beteiligungsabzuges nur anhand einer detaillierten Analyse der Unternehmensstruktur beurteilen.

Steuererhöhende Massnahmen

Eine teilweise Gegenfinanzierung der Steuerermässigungen der US-Steuerreform erfolgt über eine Verbreiterung der Bemessungsgrundlage und der Einschränkung diverser steuerlicher Abzugsmöglichkeiten auf die im Folgenden eingegangen wird.

Begrenzung der Verlustverrechnung

Die jährliche Verrechnung von Verlustvorträgen wird auf 80% der steuerbaren Gewinne beschränkt und der Nachtrag von Verlusten wird nicht mehr gestattet. Verlustvorträge können jedoch unlimitiert vorgetragen werden. Für Verlustvorträge aus Perioden vor Ende 2017 gelten Übergangsbestimmungen.

Für Schweizer Konzerne mit US-Tochtergesellschaften, die über Verlustvorträge verfügen oder in Zukunft Verluste erwarten, dürfte die Planung der in den USA erzielten Erträge und der Aufwände (z.B. Amortisation von Wirtschaftsgütern oder Finanzierung) aufgrund der eingeschränkten jährlichen Verlustverrechnung daher an Bedeutung gewinnen.

Zinsabzugsbeschränkung

Mit der Beschränkung des Zinsabzugs sind Nettozinsaufwendungen (egal, ob an Dritte oder andere Konzernunternehmen entrichtet) neu nur noch bis zu einer Höhe von 30% des «adjusted taxable income» (d.h. dem US-steuerlichen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – ähnlich dem EBITDA) zugelassen. Ein allfällig überschiessender Betrag kann ohne zeitliche Beschränkung vorgetragen werden. Ab 2022 wird die Definition des «adjusted taxable income» enger gefasst: Nun werden auch Abschreibungen berücksichtigt – ähnlich dem EBIT. Dadurch wird die 30%-Grenze kleiner und weniger Zinsen abzugsfähig.

Diese neuen Reglungen sind für Schweizer Konzerne nur dann relevant, wenn diese über US-Tochtergesellschaften mit einem Umsatz von mindestens USD 25 Mio. (im Dreijahresdurchschnitt) verfügen. In diesen Fällen empfiehlt sich zu analysieren, ob die Zinsabzugsbeschränkung zur Anwendung kommt und gegebenenfalls die Finanzierungsstrukturen anzupassen sind (z.B. Überprüfung der Zinssätze, vermehrte Finanzierung mittels Eigenkapital, Massnahmen zur Erhöhung des EBITDA resp. EBIT).

BEAT

Die «Base Erosion and Anti-abuse Tax» oder «BEAT» gilt für Unternehmen mit einem Umsatz von über USD 500 Mio. im Dreijahresdurchschnitt und bei welchen die steuerlich abzugsfähigen Zahlungen an Nahestehende mindestens 3% der gesamten Betriebsausgaben ausmachen (2% für Banken und Effektenhändler). Mit BEAT soll eine Mindestbesteuerung sichergestellt werden, wenn eine US-Gesellschaft ihren Gewinn über Auslandszahlungen an verbundene Unternehmen erheblich mindert. Unter BEAT werden Aufwendungen an verbundene ausländische Unternehmen wie Zins- und Lizenzzahlungen, Miete, Service-Fees mit Kostenaufschlag oder Kosten aus Anschaffung von abnutzbaren Wirtschaftsgütern und deren Abschreibung (jedoch nicht Wareneinkaufskosten oder Dienstleistungszahlungen ohne Markup) aufgerechnet. Auf diese verbreiterte Bemessungsgrundlage wird 2018 ein Steuersatz von 5% angewandt (10% ab 2019; 12.5% ab 2026). Fällt die nach der BEAT-Regelung berechnete Steuer höher aus als die reguläre US-Steuer nach Berücksichtigung bestimmter Anrechnungsbeträge, ist die Differenz zusätzlich geschuldet.

Von der neuen BEAT-Regelung dürften viele Schweizer Konzerne mit US-Tochtergesellschaften betroffen sein. Beispielsweise wenn US-Gesellschaften mittels Darlehen von einer Schweizer oder anderen Nicht-US-Gruppengesellschaften finanziert werden oder die immateriellen Rechte ausserhalb den USA gehalten werden (z.B. in der Schweiz) und die US-Gesellschaft Lizenzzahlungen leistet. Es empfiehlt sich somit die Finanzierungs-, Lizenz- und Dienstleistungsstrukturen mit US-Gesellschaften in Hinblick auf BEAT zu analysieren und möglicherweise anzupassen. So könnten beispielweise die US-bezogenen Lizenzen in die USA übertragen werden oder die Erbringung von gruppeninternen Dienstleistungen in den USA verlagert werden. Eine weitere Möglichkeit könnte in der Optimierung der Wertschöpfungskette und der Verrechnungspreise liegen. Im Zusammenhang mit der Finanzierung von US-Gesellschaften könnte die BEAT-Besteuerung grundsätzlich durch die Aufnahme von Fremdkapital in den USA vermindert werden. Allerdings wird dieser Möglichkeit durch die oben beschriebene Zinsabzugsbeschränkung Grenzen gesetzt. Die Kombination von BEAT und Zinsabzugsbeschränkung setzt im Endeffekt Anreize, Investitionen in den USA vermehrt mittels Eigenkapital oder Wandelanleihen zu finanzieren.

Anti-Hybrid-Regelung

Mit der Anti-Hybrid-Regelung werden steuerliche Abzüge für Zins- oder Lizenzaufwendungen an nahestehende im Ausland ansässige Gesellschaften oder im Zusammenhang mit hybriden Instrumenten versagt, sofern das verbundene Unternehmen die erhaltene Zahlung nicht als Ertrag deklarieren muss oder den Aufwand doppelt geltend machen kann. Weitere Bestimmungen für die Einführung von bestimmten hybriden Strukturen können eingeführt werden. Schweizer Konzerne sollten analysieren, ob sie schädliche hybride Strukturen oder hybride Instrumente mit US-Tochtergesellschaften haben (z.B. REPO-Strukturen, hybride Darlehen, Darlehen von einer Schweizer Finance Branch mit fiktivem Zinsabzug) und wenn nötig ihre Strukturen entsprechend anpassen.

Transition Tax

Im Zuge der Einführung des Beteiligungsabzugs auf Auslandsdividenden (siehe Erläuterungen dazu weiter oben) wurde eine Regelung für die Besteuerung von bisher unversteuerten akkumulierten ausländischen Gewinnen (ab dem Jahr 1987) geschaffen. Mit der sogenannten «Transition Tax» werden solche Gewinne zwingend und unabhängig von einer tatsächlichen Ausschüttung einmalig zu reduzierten Steuersätzen besteuert, d.h. zu 15.5% (flüssige Finanzmittel) respektive 8% (sonstige Aktiva). Die Steuerzahlung kann über einen Zeitraum von bis zu acht Jahren gestreckt werden. Die Transition Tax kann somit zu hohen Steuerzahlungen in den USA führen, ohne dass flüssige Mittel in die USA ausgeschüttet werden. Von der Transition Tax betroffen sind grundsätzlich alle Schweizer Konzerne mit Sandwich-Strukturen.

GILTI

Durch die Einführung der Besteuerung von «Global intangible low-taxed income» oder «GILTI» ausländischer Gruppengesellschaften wird die US-Hinzurechnungsbesteuerung («CFC-Rules») um eine neue Kategorie erweitert. Davon betroffen sind ebenfalls nur Schweizer Konzerne mit Sandwich-Strukturen. Mit der neuen Regelung werden ab 2018 die aggregierten Erträge aller unter die CFC-Besteuerung fallenden ausländischen Tochtergesellschaften der US-Gesellschaft in die Bemessungsgrundlage für die CFC-Besteuerung einbezogen, soweit diese die marktübliche 10%-Rendite auf abnutzbaren materiellen Wirtschaftsgütern übersteigen. Der effektive Steuersatz auf GILTI beläuft sich zunächst auf 10.5% und ab 2026 auf 13.125%, wobei die im Ausland gezahlten Steuern grundsätzlich zu 80% angerechnet werden können.

Die Einführung von GILTI macht es für Schweizer Konzerne unattraktiv, Nicht- US-Gruppengesellschaften unter einer US-Sub-Holdingstruktur zu halten, da dadurch die CFC-Gesellschaften der US-Tochtergesellschaft einer zusätzlichen globalen Mindestbesteuerung in den USA unterliegen. Allerdings gibt es auch bei einer GILTI-Besteuerung Optimierungsmöglichkeiten, z.B. mittels Übertragung von abnutzbaren materiellen Wirtschaftsgütern oder durch die Optimierung der Wertschöpfungskette.

Abschliessende Betrachtung

Schweizer Konzerne mit Tochtergesellschaften in den USA sollten den Einfluss der US-Steuerreform hinsichtlich deren Auswirkungen auf ihr Geschäftsmodell (z.B. in Bezug auf Verwertung von Immaterialgütern, Waren- und Wertschöpfungskette, Anpassung der Finanzierungs- und Kapitalstrukturen, Abzugsfähigkeit von Zins- und Lizenzzahlungen, Nutzung von Verlustvorträgen) aber auch auf beabsichtigte/laufende Investitionen und Akquisitionen vorab modellieren. Bei dieser Analyse ist auch die Vereinbarkeit der neuen Vorschriften mit bestehenden internationalen Verträgen (Doppelbesteuerungsabkommen) und Vereinbarungen (BEPS-Berichte) oder nationalen Massnahmen (Steuervorlage 17) zu berücksichtigen. Um die Auswirkungen der vorgenannten Aspekte auf den Konzern hinsichtlich Chancen und Risiken gesamtheitlich zu analysieren resp. abzuschätzen, empfehlen wir die Durchführung eines «Health Check». Dieser zeigt die Wechselwirkungen der neuen Regelungen auf und bietet gleichzeitig die Basis für die Entwicklung von alternativen Konzepten.

Zum Beispiel kann sich die Frage stellen, ob es sich lohnt, ein aktuell in der Schweiz verwertetes Immaterialgut in die USA zu verlagern (was in der Schweiz eine Exit- Besteuerung auslöst), um der BEAT und der GILTI zu entgehen und von der FDII zu profitieren.

Auch die Nachhaltigkeit der US-Steuerreform ist in die weitere Planung einzubeziehen, da jetzt schon bekannt ist, dass diese das Steueraufkommen erheblich reduziert und so das ohnehin schon enge US-Haushaltsbudget zusätzlich belastet. Unter diesem Gesichtspunkt könnte es durchaus sein, dass z.B. in zwei Jahren gewisse Vergünstigungen zu Ungunsten der Steuerzahler angepasst werden. Auch eine Anpassung oder Aufhebung der neuen Regeln ist denkbar, wenn die Reform nicht das gewünschte wirtschaftliche Wachstum bringt resp. ein Regierungswechsel erfolgt.

Zurückkommend auf das vorgenannte Beispiel, würde eine anvisierte Rückverlagerung des besagten Immaterialgutes in die Schweiz (zwecks Nutzung der Schweizer IP-Box) wiederum eine unter Umständen teure Exit-Besteuerung (diesmal in den USA) auslösen.

Quelle: Beitrag aus dem Newsletter EY Tax News Spring 2018, mit freundlicher Genehmigung von EY.

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