Beste Kryptowährung: Ist der Bitcoin wirklich auf 21 Millionen begrenzt?
KURZ ZUSAMMENGEFASST
Der Bitcoin ist durch seinen Programmcode auf eine maximale Stückzahl von knapp 21 Millionen Einheiten festgelegt, wobei das theoretische Limit bei 20'999'999,97690000 BTC liegt. Durch das alle vier Jahre stattfindende Halving wird die Auszahlung neuer Coins stetig reduziert, sodass das letzte Bitcoin erst im Jahr 2140 geschürft werden wird. Diese künstliche Verknappung dient als zentrales Element zur Vermeidung von Inflation und zur Sicherung der langfristigen Wertstabilität.
Die wichtigsten Punkte:
- Die absolute Obergrenze liegt bei 20'999'999,97690000 Bitcoin, nicht exakt bei 21 Millionen.
- Bis März 2024 wurden bereits rund 19,56 Millionen BTC geschürft und befinden sich im Umlauf.
- Das letzte Bitcoin wird voraussichtlich im Jahr 2140 als Ergebnis des letzten Halving-Zyklus generiert.
- Das Halving reduziert die Belohnung für Miner alle vier Jahre, was die Ausgabegeschwindigkeit drastisch verlangsamt.
- Die feste Begrenzung unterscheidet Bitcoin fundamental von fiat-Währungen, die unbegrenzt gedruckt werden können.

Passende Arbeitshilfen
Ist die Obergrenze von 21 Millionen Bitcoins real und wann wird das letzte Coin geschürft?
Außerdem profitieren die Investoren von der Volatilität des Bitcoin Preis in Euro, sodass Kryptowährungen in nahezu jedem Portfolio zu finden sind. Hierbei gibt es jedoch ein Problem: Die Anzahl der Bitcoin wurde begrenzt.
Im Programmiercode wurde eine Begrenzung verankert
Im Programmiercode des Bitcoins wurde schon vor Jahren eine maximale Begrenzung der verfügbaren Coins entschlüsselt. Jeder der sich über die Stückzahl erkundigt, wird mit der Zahl 21 Millionen konfrontiert. Diese künstliche Verknappung soll verhindern, dass alle Coins gleichzeitig ausgeschüttet werden und somit einer Inflation vorbeugen. Gleichzeitig soll hierdurch der Kurs relativ stabil bleiben und langfristig kontinuierlich steigen.
In den vergangenen 15 Jahren wurden jedoch bereits rund 19,56 Millionen (März 2024) BTC geschürft. Theoretisch würde dies für die beste Kryptowährung bedeuten, dass in den nächsten Jahren alle Bitcoins im Umlauf sind. Erst einmal möchten wir klarstellen: Es gibt weniger als 21 Millionen Bitcoins! Genau genommen erreicht der BTC bereits bei 20.999.999,97690000 sein Limit. Allerdings wird es noch ein Jahrhundert dauern, bis alle Coins im Umlauf sind. Laut aktuellen Prognosen geschieht diesen im Jahr 2140.
Beste Kryptowährung: Warum gibt es weniger als 21 Millionen und warum dauert der Miningprozess so lange?
Um Bitcoin zu schürfen, müssen Miner komplexe mathematische Aufgaben lösen. Diese Aufgaben sind kryptografische Hash-Funktionen, die sicherstellen, dass der Block gültig ist. Der erste Miner, der das Problem löst, kann den Block zur Blockchain hinzufügen und sich BTC auszahlen lassen.
Durch das alle vier Jahre stattfindende Bitcoin Halving halbiert sich die ausgezahlte Menge jedoch stetig. Bis 2012 durften sich Miner noch über 50 Bitcoins pro gelöster Aufgabe freuen. In den vergangenen Jahren gab es mehrere Bitcoin Halvings, das letzte war am 20.04.2024. Die Auszahlung wurde in diesem von 6,25 auf 3,125 BTC pro geschürften Block gesenkt.
Die Halvings sind fest im Programmiercode verankert und werden auchliesslich alle vier Jahre stattfinden! Laut diesen Berechnungen gibt es also im Jahr 2140 mit 0,00000001 Bitcoin die letzte Auszahlung – danach werden keine neuen BTC ausgezahlt. Es gibt schlichtweg nichts mehr zu halbieren.
Fazit – Der Beginn einer neuen Ära
Die Begrenzung dieser Kryptowährung auf fast 21 Millionen Einheiten ist ein integraler Bestandteil seines Codes und trägt massgeblich zu seiner Wertstabilität und Einzigartigkeit bei. Diese künstliche Knappheit unterscheidet Bitcoin wesentlich von traditionellen Währungen, die theoretisch unbegrenzt gedruckt werden können.
Auch wenn das Mining zunehmend anspruchsvoller und weniger ertragreich wird, bleibt das Interesse der Miner und Investoren ungebrochen. Die letzten Bruchstücke von BTC, die im Jahr 2140 geschürft werden, symbolisieren das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen Ära der digitalen Knappheit und des langfristigen Wertzuwachses.
Checkliste
- Verstehen Sie, dass die 21-Millionen-Grenze im Quellcode fest verankert ist und nicht änderbar.
- Beachten Sie, dass das tatsächliche Limit leicht unter 21 Millionen liegt (20'999'999,97690000).
- Informieren Sie sich über den Mechanismus des Bitcoin Halving und dessen Einfluss auf die Auszahlung.
- Prüfen Sie aktuelle Mining-Daten, um den Fortschritt bis zum Jahr 2140 nachzuvollziehen.
- Berücksichtigen Sie, dass nach 2140 keine neuen Bitcoins mehr generiert werden können.
- Analysieren Sie den Unterschied zwischen Bitcoin und inflationären Fiat-Währungen.
- Beachten Sie die Rolle der Miner bei der Validierung von Blöcken trotz sinkender Belohnungen.
- Verstehen Sie, dass die Knappheit ein zentraler Werttreiber für den Bitcoin-Kurs ist.
FAQ: Beste Kryptowährung
Warum gibt es genau weniger als 21 Millionen Bitcoins?
Der Programmcode sieht eine Obergrenze von 20'999'999,97690000 BTC vor. Dies ergibt sich aus der mathematischen Struktur der Blockbelohnungen und der Tatsache, dass die kleinste Einheit (Satoshi) nicht weiter teilbar ist.
Wann wird das letzte Bitcoin geschürft?
Laut aktuellen Berechnungen und dem festen Halving-Zyklus wird das letzte Bitcoin im Jahr 2140 generiert. Danach findet keine weitere Auszahlung neuer Coins mehr statt.
Was passiert mit dem Bitcoin nach 2140?
Nach 2140 gibt es keine neuen Bitcoins mehr. Miner werden dann ausschliesslich durch Transaktionsgebühren belohnt, die von Nutzern für die Priorisierung ihrer Transaktionen bezahlt werden.
Kann die Begrenzung von 21 Millionen Bitcoin geändert werden?
Eine Änderung wäre nur durch ein Konsens-Update der gesamten Netzwerkteilnehmer möglich, was aufgrund der dezentralen Struktur und der Bedeutung der Knappheit für den Wert extrem unwahrscheinlich ist.
Wie wirkt sich das Halving auf die Verfügbarkeit aus?
Das Halving halbiert alle vier Jahre die Belohnung für Miner. Dies verlangsamt die Einführung neuer Bitcoins in den Markt exponentiell und sorgt dafür, dass das Limit erst in ferner Zukunft erreicht wird.