Die KI-Verordnung der EU («AI Act» oder «KI-VO») bringt erstmals ein verbindliches Regelwerk für den Einsatz künstlicher Intelligenz («KI») und verfolgt dabei einen risikobasierten Ansatz. So teilt der AI Act Systeme, die mit KI funktionieren, in verschiedene Risikoklassen ein. Je nach potenzieller Auswirkung des KI-Systems auf Sicherheit, Grundrechte und Gesellschaft gilt es unterschiedliche Pflichten und Anforderungen einzuhalten. Die Risikoklassen erstrecken sich dabei von einem minimalen Risiko über begrenztes und hohes Risiko bis hin zu verbotenen Praktiken. Was abstrakt klingt, kann weitreichende Folgen für KI-Systeme, deren Entwicklung, Angebot oder Nutzung haben. Doch wie funktioniert diese Klassifizierung genau, und worauf müssen Unternehmen achten?