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Berufliche Weiterentwicklung: 7 Tipps für Ihre PLP-Strategie

Lebenslanges Lernen ist ein Muss. Gehen Sie dabei strategisch vor. Erstellen Sie einen Personal-Learning-Plan (PLP) – und befeuern Sie so Ihre Karriere.

22.06.2020 Von: Brigitte Miller
Berufliche Weiterentwicklung

Entwickeln Sie sich gezielt weiter

Das Berufsleben ist einem steten Wandel unterworfen. Täglich gibt es Neuerungen, die auch für Ihren Job relevant sind. Updates. Neue Software. Interkulturelle Entwicklungen. Wirtschaftliche Schwankungen. Kritischere, wankelmütige Kunden.

Die äusseren Begebenheiten fordern somit von Ihnen eins: Lebenslanges Lernen, um gut und erfolgreich mit dem Wandel umgehen zu können. Vielleicht wird deshalb von Ihrem Unternehmen Weiterbildung an Sie herangetragen. Vielleicht gibt ein äusseres Ereignis den Impuls, selbst etwas für Ihre berufliche Weiterentwicklung zu tun.

Verharren Sie jedoch nicht länger allein auf dieser Ebene. Der Ebene des Reagierens statt des aktiven Agierens. Nehmen Sie Ihre berufliche Weiterentwicklung gezielt in die Hand. Denn durch Ihre berufliche Weiterentwicklung stellen Sie die Weichen für Ihre Zukunft und Ihre Karriere. Entwickeln Sie sich deshalb gezielt weiter mit Ihrem Personal-Learning-Plan (PLP).

7 Tipps für Ihren Personal-Learning-Plan

Überlassen Sie Ihre berufliche Weiterbildung nicht dem Zufall. Denn Sie haben ja Ziele. Ziele, die durch eine gezielte persönliche und berufliche Entwicklung müheloser realisiert werden können. Jeder Tipp gibt Ihnen Impulse, wie Sie Ihren Personal-Learning-Plan geschickt für sich nutzen.

Die Vorbereitung im Visier: 3 Tipps

Tipp 1: Fokussieren Sie Ihre Vision

Nicht allein Unternehmen oder Politiker haben Visionen. Auch Sie haben Visionen. Sie haben Vorstellungen darüber, wie Ihre Zukunft aussehen soll. Vielleicht sehen Sie sich als Manager. Vielleicht haben Sie in Ihrer Zukunft ein Start-Up gegründet. Vielleicht sind Sie dann als Coach tätig.

Um diese Vision zu realisieren, benötigen Sie jedoch bestimmte Skills und Fähigkeiten. Listen Sie diese jetzt einmal alle auf.

Fragen Sie sich:

  • Welche Kompetenzen sind für Ihre Vision erforderlich?
  • Welche Fähigkeiten heisst es auszubauen oder neu zu erlernen?
  • Welche Fertigkeiten müssen Sie sich dafür aneignen?

Tipp 2: Stärken-Schwächen-Analyse

Widmen Sie sich Ihrem Ist-Zustand. Führen Sie eine Stärken-Schwächen-Analyse durch. Seien Sie dabei ehrlich, ohne sich für Schwächen zu kritisieren. Listen Sie so viel auf, wie Ihnen einfällt. Auch Selbstverständlichkeiten wie „kann gut zuhören“ sollten notiert werden.

Fragen Sie sich:

  • Was können Sie gut?
  • Welche Kompetenzen haben Sie seit Ihrem Studium oder Ihrer Ausbildung entwickelt?
  • Welche Fähigkeiten benötigen Sie tagtäglich, um Ihre Aufgaben bewältigen zu können?
  • Welche Fähigkeiten sind bei Ihnen stark ausgeprägt?
  • In welchen Bereichen zeigen sich eher Mängel?
  • Welche Eigenschaften haben Sie bisher kaum trainiert bzw. angewendet?
  • Welche Schwäche zeigt sich deshalb?

Tipp 3: Lernkompetenzen verankern

Sie lernen seit Sie klein waren. Auch heute. Vielleicht eher nebenbei. Vielleicht auch gezielt. Wie auch immer, verdeutlichen Sie sich Ihre hier erworbenen Fähigkeiten und Lernpräferenzen – beispielsweise:

  • Learning by doing
  • Peergroup-Austausch
  • Mentoring in Anspruch nehmen
  • Sich coachen lassen
  • Kurse, Seminare oder Workshops besuchen
  • Sich alleine weiterbilden
  • Fernunterricht
  • E-Learning
  • undundund…

Die Durchführung im Visier: 4 Tipps

Ihre Vorbereitung hat Ihnen viele Antworten beschert. Ihnen liegt im Grunde dadurch ein Blue-Print Ihres Personal-Learning-Plans vor. Formulieren Sie diesen jetzt aus. Fokussieren Sie dessen Durchführung.

Tipp 1: Ziel der beruflichen Weiterentwicklung benennen

Ihre Vision offenbart Ihr wichtigstes Zukunftsziel. Leiten Sie aus diesem kleinere Zieleinheiten ab – für fünf Jahre, ein Jahr, einen Monat, eine Woche. Konkretisieren Sie präzise, was Sie bis wann realisieren wollen.

Tipp 2: Art der Weiterbildung festlegen

Überlegen Sie, auf welche Weise Sie sich beruflich weiterbilden wollen. Vielleicht das Trainee-Programm des Unternehmens nutzen. Vielleicht Seminare an Wochenenden besuchen. Vielleicht sich bei E-Learning-Angeboten anmelden.

Tipp 3: Den Zeitrahmen fixieren

Um sich weiterzuentwickeln, benötigen Sie Zeit. Überlegen Sie realistisch, wie viel Zeit Sie pro Woche oder pro Monat für Ihre berufliche Weiterbildung investieren können. Berücksichtigen Sie dabei unbedingt,

  • Ihr aktuelles berufliches Engagement.
  • Ihr privates Umfeld, wie Familie, Freunde und Bekannte.
  • Ihre Hobbies und ehrenamtliche Tätigkeiten.

Notieren Sie alle Verpflichtungen auf einem Wochenplan oder Monatsplan. Markieren Sie Freiräume. Legen Sie fest, welchen zeitlichen Freiraum Sie für Ihre Weiterentwicklung verbindlich reservieren werden.

Tipp 4: Gelerntes anwenden

Anders als in der Schule oder während des Studiums lernen Sie gezielt für die Praxis. Sie wollen Ihr Gelerntes in der Regel sofort anwenden. Solch ein aktives Anwenden hat viele Vorteile:

  • Motivation zum Weiterlernen steigt.
  • Unsicherheiten zeigen sich – und können dann behoben werden.
  • Leistung verbessert sich.
  • Aufgabenbewältigung gelingt müheloser.

Legen Sie deshalb in Ihrem Personal-Learning-Plan fest, wann Sie bei wem und auf welche Weise Ihre neuen Fertigkeiten testen und einsetzen möchten. Und es ist wirklich ein Test. Überfordern Sie sich dabei nicht. Seien Sie einfach nur neugierig, wie gut es Ihnen gelingt, Ihre neuen Fähigkeiten anzuwenden. Verankern Sie im Anschluss an den „Test“ Ihren Erfolg – wie minimal dieser auch sein mag.

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