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Fortbildung: Strategische Weiterbildung mit Wirkung

KURZ ZUSAMMENGEFASST

Strategische Bildungsmassnahmen erzielen einen nachhaltigeren Erfolg als isolierte Schulungen, da sie direkt auf die Unternehmensziele abgestimmt sind. Entscheidend für den Erfolg ist nicht nur die Auswahl der Inhalte, sondern die Einbettung der Massnahmen in die bestehenden Unternehmensprozesse und die Beseitigung von Leistungshemmern im Arbeitsumfeld. Nur wenn das Gelernte gezielt in der Praxis vertieft und der Transfer aktiv begleitet wird, steigt die Wirksamkeit der Weiterbildung signifikant.

Die wichtigsten Punkte:

  • Weiterbildung muss systematisch an Unternehmensstrategie, Markt und Mitarbeitendenbedürfnisse gekoppelt sein.
  • Interne Massnahmen bieten Praxisnähe und Kostenersparnis, externe Angebote bringen frische Impulse und Professionalität.
  • Der Lerntransfer beginnt während der Schulung und erfordert unterstützende Strukturen im Betriebsalltag.
  • Weiterbildungserfolg wird erst nach der Massnahme im Rahmen der täglichen Arbeit und Zielvereinbarungen kontrolliert.
  • Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt rational nach Potential- oder Engpassregel, nicht nach dem Giesskannenprinzip.
30.06.2026 Von: Thomas Wachter
Fortbildung

Wie stelle ich sicher, dass Fortbildung im Unternehmen strategisch wirkt und nachhaltig zum Erfolg beiträgt?

Nur wenn Fortbildung auf die Unternehmensziele abgestimmt ist, bringt sie nachhaltigen Erfolg. Der Beitrag zeigt, wie Sie Bildungsmassnahmen strategisch planen, wirksam umsetzen und den Transfer in die Praxis sicherstellen.

Strategische Bildungsmassnahmen

Strategische Bildungsmassnahmen sind wirksamer als isolierte Weiterbildungen, da sie auf die Unternehmensstrategie abgestimmt sind. Sie führen nicht nur zu kurzfristigen Leistungssteigerungen, sondern bewirken eine dauerhafte Verbesserung der Leistungskurve. Damit Mitarbeitende das Gelernte erfolgreich anwenden können, müssen diese Massnahmen in die Unternehmensprozesse eingebettet sein.

Für eine nachhaltige Leistungssteigerung ist es wichtig, dass das gesamte Umfeld – wie Organisation und Systeme – unterstützend wirkt. Leistungshemmende Faktoren sollten vor oder parallel zur Weiterbildung beseitigt werden. Wird das Gelernte zudem in der Praxis gezielt vertieft, steigt die Wirksamkeit nochmals deutlich.

Interne oder externe Fortbildung?

Ob interne oder externe Weiterbildung geeigneter ist, hängt vom Ziel, Inhalt und Kontext der Bildungsmassnahme ab. Nachfolgend eine kurze Gegenüberstellung:

Vorteile interner Fortbildung

Aus- und Weiterbildungsmassnahmen, die im Betrieb durch eigene Mitarbeitende geplant, eingeleitet und durchgeführt werden, haben folgende Vorteile:

  • Praxisnähe: Inhalte sind direkt auf den Arbeitsalltag abgestimmt, wodurch Transferprobleme kaum auftreten.
  • Individualisierung: Inhalte und Methoden können flexibel an betriebliche und persönliche Bedürfnisse angepasst werden.
  • Vertraute Ausbildner: Interne Lehrpersonen sind bekannt und akzeptiert, was die Lernatmosphäre verbessert.
  • Flexible Organisation: Zeitliche Planung lässt sich gut an betriebliche Abläufe anpassen.
  • Begleitung nach der Schulung: Lehrpersonen stehen auch in der Praxisphase unterstützend zur Verfügung.
  • Kostenersparnis: In der Regel günstiger als externe Angebote.
  • Vertraulichkeit: Internes Wissen bleibt im Unternehmen; geringeres Risiko von Abwerbung.
  • Wenig Betriebsunterbrechung: Mitarbeitende bleiben weitgehend im Betrieb eingebunden.
  • Doppelter Wissensgewinn: Auch die Ausbildenden erweitern ihr Wissen – Know-how bleibt im Unternehmen erhalten.

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