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Gewinnschwelle: Wann Unternehmen Gewinne erzielen

KURZ ZUSAMMENGEFASST

Die Gewinnschwelle markiert den Umsatz- oder Absatzpunkt, an dem alle Fixkosten gedeckt sind und das Unternehmen erstmals einen positiven Gewinn erwirtschaftet. Bis zu diesem Break-even-Punkt werden sämtliche Deckungsbeiträge zur Finanzierung der Strukturkosten verwendet. Die Analyse hilft Entscheidungsträgern, die Auswirkungen von Preisänderungen, Kostensteigerungen oder Kapazitätsanpassungen auf die Rentabilität präzise zu beurteilen.

Die wichtigsten Punkte:

  • Der Break-even-Punkt liegt dort, wo Gesamtkosten und Umsatzerlöse identisch sind und der Gewinn null beträgt.
  • Ab der nächsten Einheit nach dem Break-even-Punkt (z. B. beim 4501. Stück) beginnt der Gewinnbereich.
  • Die Formel lautet: Gewinnschwelle = Fixkosten geteilt durch Deckungsbeitrag pro Stück.
  • Steigen die Fixkosten, muss die Absatzmenge proportional erhöht werden, um die Gewinnschwelle zu erreichen.
10.01.2026 Von: WEKA Redaktionsteam
Gewinnschwelle

Wie ermitteln Unternehmen den Punkt, an dem sie Gewinne erzielen?

Mit der Break-even-Analyse ermitteln Unternehmen den Punkt, ab dem sie Gewinne erzielen, auch als Gewinnschwelle bekannt. Sie hilft, die Auswirkungen von Preisänderungen, Fixkosten und variablen Kosten auf die Rentabilität zu verstehen.

Einleitung Break-even Analyse 

Break-even bezeichnet den Punkt an Absatz- oder Umsatzvolumen, ab dem ein Unternehmen in die Gewinnzone gelangt, D.h. bis zur Erreichung des Break-even-Punkts werden alle Deckungsbeiträge zur Deckung der anfallenden Strukturkosten (Fixkosten) benötigt.

Die Break-even-Analyse (auch: Deckungspunkt-, Nutzen- oder Gewinnschwellenanalyse genannt) ist die Ermittlung des Break-even-Punktes. Sie dient der Erfolgskontrolle und Erfolgsplanung im Unternehmen, lässt sich aber auch auf einzelne Unternehmensbereiche oder Produktgruppen anwenden. Sie ist damit ein wichtiges Instrument der Unternehmensplanung, z.B. für Make-or-Buy- oder Out-/Insourcing-Entscheidungen. Mit ihrer Hilfe können die Einflüsse von Verkaufspreisänderungen und Absatzschwankungen, der Kapazitätsauslastung und Veränderungen der variablen und fixen Kosten wie Lohnerhöhungen und Preissteigerungen des Materials ermittelt werden.

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