Managementreporting: Erfolgsfaktoren Management-Reporting
KURZ ZUSAMMENGEFASST
Ein leistungsfähiges Managementreporting stützt sich auf drei fundamentale Säulen: die konzeptionelle Ausrichtung, die Prozess- und IT-Unterstützung sowie die Personal- und Organisationsstruktur. Die Relevanz der dargestellten Informationen für die Entscheidungsfindung steht dabei im Mittelpunkt, ergänzt durch Stringenz zur Unternehmensstrategie, Konsistenz der Kennzahlen und eine übersichtliche Gestaltung. Zusätzlich müssen Datenqualität, Transparenz, Wirtschaftlichkeit, Aktualität, Flexibilität und Automatisierungsgrad gewährleistet sein, während personelle und organisatorische Effizienz die Umsetzung tragen.
Die wichtigsten Punkte:
- Adressatenorientierung ist das oberste Prinzip für Informationsmenge, Inhalte und Präsentation.
- Regelmässige Überprüfung auf Relevanz und Vollständigkeit verhindert eine Aufblähung des Berichtswesens.
- Vertrauen in die Zahlen ist entscheidend, damit Reports als echte Entscheidungsgrundlage dienen.
- Ein Reporting-Audit hilft, Ist-Zustand und Zielzustand zu vergleichen und Handlungsfelder abzuleiten.
- Schnittstellen zwischen Informationsentstehung und -verwendung müssen klar definiert und eingeführt werden.

Passende Arbeitshilfen
Wie gestaltet ein Unternehmen ein effektives Managementreporting und vermeidet häufige Fehler?
Reporting best practices
Nachfolgend werden Reporting best practices gezeigt, die einen guten Management Report ausmachen.
Das Hauptaugenmerk bei der Bewertung eines Managementberichtswesens liegt oft im konzeptionellen Bereich, weshalb die konzeptionsbezogenen Erfolgs- und Beurteilungskriterien eine Auseinandersetzung mit den folgenden Schlüsselfragen mit dem Ziel erfordern, eine Selbstprüfung und -beurteilung des eigenen Management-Reportings vornehmen zu können:
- Relevanz: Sind die dargestellten Informationen/Kennzahlen hinsichtlich der Entscheidungsunterstützung wesentlich und hilfreich?
- Stringenz: Orientieren sich die Berichtsinhalte an der Unternehmensstrategie und den daraus abgeleiteten KPIs?
- Konsistenz: Sind die verwendeten Kennzahlen einheitlich definiert und damit im Zeitablauf vergleichbar?
- Gestaltung: Sind die Berichtsinhalte optisch ansprechend, übersichtlich und aussagekräftig sowie nach einheitlichen Regeln (Notation) aufbereitet?
Ein weiterer wichtiger Anforderungsbereich für das Management-Reporting betrifft die Kategorie Prozesse und IT-Unterstützung. Ausgangspunkt hierfür ist vor allem die Frage nach dem eigentlichen Informationsbedarf und den daraus resultierenden Transparenz- und Qualitätsanforderungen:
- Datenqualität: Welcher Genauigkeitsgrad muss vom Managementreporting erreicht werden?
- Transparenz: Welchen Informationsumfang bzw. welche Informationsdichte soll das Managementreporting abdecken?
- Wirtschaftlichkeit: Welches Budget steht für die IT-Umsetzung und den laufenden Betrieb des Management-Reportings zur Verfügung?
- Aktualität: Wie schnell soll das Managementreporting zur Unternehmensperformance berichten können bzw. an welchem Werktag soll welcher Report erstellt und übermittelt werden?
- Flexibilität: Sollen neben Standard-Reports auch Individual-Reports und Sonderauswertungen sowie Ad-hoc-Analysen geleistet werden?
- Automatisierung: Welcher Automatisierungsgrad des Management-Reportings ist sinnvoll und möglich bzw. welcher manuelle Anteil wird gerade noch akzeptiert?
Jetzt Member werden und weiterlesen:
- Unlimitierter Zugriff auf alle 1300 Arbeitshilfen
- Alle kostenpflichtigen Beiträge auf weka.ch frei
- Zugriff auf alle Videos
- Täglich aktualisiert
- Wöchentlich neue Inhalte und Arbeitshilfen
- Exklusive Spezialangebote
- News- & Update-Services
- Seminargutscheine