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Bilanzierung: Aktienbasierte Vergütungen im Jahresabschluss

Für ein Unternehmen, das Aktienoptionen an sein Management ausgeben will, stellt sich die Frage, wie es die Aktienoptionspläne finanziert. Die Aktien können einerseits durch den Erwerb eigener Aktien beschafft werden, andererseits mittels einer bedingten Kapitalerhöhung.

12.01.2021 Von: Prof. Dr. Thomas Rautenstrauch
Bilanzierung

Finanzielle und bilanzielle Wirkungen von Aktien und Aktienoptionen im Vergütungskontext

Für ein Unternehmen, das Aktienoptionen an sein Management ausgeben will, stellt sich die Frage, wie es die Aktienoptionspläne finanziert. Die Aktienoptionen für das Management werden in der Regel vom Unternehmen selbst ausgegeben. Mit der Ausgabe von Optionen muss das Unternehmen dann die rechtzeitige Beschaffung von Aktien sicherstellen, um diese bei Ausübung der Bezugsrechte an das Management zum festgelegten Preis zu verkaufen. Werden die Optionen ausgeübt, besteht für die Gesellschaft das Risiko eines Verlusts, falls der Beschaffungspreis der Aktien höher ist als der Ausübungspreis. Eine allfällige Absicherung gegen das Kursrisiko ist abhängig von der Beschaffungsart der benötigten Aktien. Die Aktienbeschaffung kann entweder mittels Kapitalerhöhung, Rückkauf eigener Aktien oder anhand von Derivaten erfolgen.

Die Aktien können einerseits durch den Erwerb eigener Aktien beschafft werden, wobei je nach Zeitpunkt der Beschaffung Mehrkosten oder ein Verlust entstehen können, falls der Beschaffungspreis nicht dem Ausgabepreis entspricht oder der Marktkurs sich negativ entwickelt. Falls keine Absicherung erfolgt, müssen Rückstellungen zum Zeitpunkt der Optionsgewährung gemacht werden. Bei einer Finanzierung mittels Derivaten werden die ausgegebenen Optionen mittels Zeichnung identischer Optionen bei einer Bank abgesichert. Dabei muss die Gesellschaft der Bank eine Optionsprämie entrichten, welche als Finanzierungskosten als Personalaufwand zu deklarieren sind. Da sich die auf dem Kapitalmarkt angebotenen standardisierten Optionen meist in ihrer Ausgestaltung von den Aktienoptionen zur Vergütung unterscheiden, handelt es sich hier um eine Ausnahme.

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