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Revision Lohnbuchhaltung: Empfehlungen zur Vorbereitung der Revision

Es ist wichtig, dass man sich gut für eine Revision der Lohnbuchhaltung vorbereitet, damit man bei einer Revision ohne Verzug diese professionell präsentieren kann. Dieser Beitrag zeigt auf, wie dies bereits im Vorfeld gelingt.

16.01.2023 Von: Brigitte Zulauf
Revision Lohnbuchhaltung

Empfehlungen für die Revision der Lohnbuchhaltung

Damit die Lohnbuchhaltung bei einer Revision ohne Verzug in professioneller Weise präsentiert werden kann, empfiehlt es sich, pro Jahr einen Ordner (physisch oder elektronisch) anzulegen mit ungefähr folgendem Mindestinhalt (Umfang hängt von der Grösse des Betriebs und der Organisation ab):

Hier finden Sie ein Beispiel für den Aufbau eines Ordners.

AHV-Revision

Grundlage für die AHV-Revision sind die Weisungen an die Revisionsstellen über die Durchführung der Arbeitgeberkontrollen WRA.

Alle Unterlagen sind zehn Jahre aufzubewahren.

Auszug aus der WRA: Rechte und Pflichten des Revisors

Das Einsichtsrecht des Revisors erstreckt sich auf alle für die Durchführung der Kontrolle erforderlichen Unterlagen des Rechnungs- und Personalwesens (Art. 209 Abs. 1 AHVV). Die Arbeitgebenden haben dem Revisor ausserdem im Rahmen der Kontrolle Auskünfte zu erteilen.

Die für die Beurteilung der richtigen Aufgabenerfüllung notwendigen Unterlagen umfassen unter anderem:

  • Lohnbuchhaltungen, Hilfsbuchhaltungen und Belege;

  • Finanzbuchhaltung (Bilanz- und Erfolgskonten);

  • Jahresabschlüsse mit Gewinnverwendung;

  • Abstimmung zwischen Lohnaufwand in der Finanzbuchhaltung und der deklarierten AHV-Lohnsumme (Herleitung der Differenzen, soll bei Revisionsbeginn vorliegen);

  • Alle sich beim Arbeitgebenden befindlichen Unterlagen betreffend der berufliche Vorsorge;

  • Unterlagen zu Fürsorgekassen und patronalen Stiftungen;

  • Bei Unternehmen mit Holdingstrukturen die Unterlagen sämtlicher Tochter- und Schwestergesellschaften, soweit sie derselben Ausgleichskasse angeschlossen sind.

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