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Teamgeist: So optimieren Sie Ihr Team

Ein erfolgreiches Team entsteht nicht von heute auf morgen. Bis sich ein Team blind versteht, braucht es Zeit und Geduld. Doch auch ein eingespieltes Team muss sich kontinuierlich weiterentwickeln, um veränderte Bedingungen erfolgreich zu meistern. Ein guter Teamgeist und Teamentwicklung ist ein Muss.

10.08.2020 Von: WEKA Redaktionsteam
Teamgeist

Teamentwicklung und Teamgeist

Ein funktionierendes Team, das sich über alle Entwicklungsphasen erfolgreich eingespielt hat, muss ständig weiterentwickelt werden, um auch bei veränderten oder erschwerten Bedingungen leistungsfähig bleiben zu können.

 

 

 

Teamentwicklung und ein guter Teamgeist kennen folgende Hauptziele:

  • Vertiefung des Verständnisses für die Rolle jedes Teammitglieds innerhalb der Arbeitsgruppe.
  • Vertiefung des Verständnisses für die Teamstruktur und die Abhängigkeit innerhalb der Gesamtorganisation.
  • Verbesserung der teaminternen Kommunikation bei allen Punkten, welche die Effizienz betreffen.
  • Besseres Verständnis der Gruppenprozesse (Gruppendynamik).
  • Stärkung des Supports unter den Mitgliedern.
  • Entwicklung der Fähigkeit, Konflikte positiv zu nutzen.
  • Verstärkung der Zusammenarbeit der Gruppenmitglieder.
  • Verbesserung der Fähigkeit, mit anderen Arbeitsgruppen des Betriebs zusammenzuarbeiten.

Teamentwicklung - Ermittlung der Ausgangslage

Zur Ermittlung der Ausgangslage (Ist-Zustand/Problemlage) werden folgende Informationen benötigt:

  • Diskrepanz zwischen Ist- und Soll-Zustand
  • Ursachen des Problems
  • Beziehungen der Gruppe untereinander und zu den Vorgesetzten
  • Individuelle Vorgeschichte der Gruppe
  • Stärken und Schwächen der Gruppe
  • Stellung der Gruppe innerhalb der Gesamtorganisation
  • Kenntnisstand der Arbeitstechniken innerhalb der Gruppe

Zur Ermittlung der Ausgangslage kommen klassische Diagnoseinstrumente in Frage wie individuelle Interviews, Gruppeninterviews, Problemkataloge, Fragebögen, Beobachtung, Analyse von betrieblichen Dokumenten etc.

Typische Teamschwächen

Untersuchungen haben ergeben, dass Teams typische Schwachstellen aufweisen, die immer wieder thematisiert und bearbeitet werden müssen. Der folgende Katalog gibt eine Auswahl der häufigsten Problemfelder:

  • Teamtypische Arbeitstechniken sind unbekannt oder werden nicht ausreichend beherrscht.
  • Grundregeln zur Optimierung der Teamarbeit sind nicht bekannt oder werden nicht akzeptiert.
  • Kommunikationsprobleme und Rivalität prägen die Beziehung der Teammitglieder und verunmöglichen eine fristgerechte, reibungslose Zielerreichung.
  • Es fehlt an Sozialkompetenz.
  • Das Team wird zum Spielball gruppendynamischer Prozesse, die von den einzelnen Mitgliedern nicht durchschaubar sind, weil ihnen das entsprechende (sprach)psychologische Wissen fehlt.

Warum Teamgeist so wichtig ist

In gut funktionierenden Teams kann das Wir-Gefühl zu stark entwickelt werden, so dass andere Gruppen und Mitarbeiter, die nicht dem Team angehören, abgewertet und ausgegrenzt werden. Oft werden Aussenstehende auch pauschal und zu Unrecht für Fehler verantwortlich gemacht, von denen das Team sich distanzieren will (Sündenbock-Mechanismus). Diese Tendenz gilt es vor allem bei grösseren Betrieben zu unterbinden, in denen mehrere Teams konkurrieren und durch ihr Verhalten den Gesamtzusammenhang der Belegschaft gefährden.

Bei Teamarbeit gilt es, eine Gratwanderung zu bestehen: Einerseits müssen die einzelnen Fachleute unterschiedliche, zum Teil hochspezialisierte Aufgabensegmente übernehmen und als "einsamer Kämpfer" konzentriert an einem Detailproblem arbeiten; andererseits müssen alle am Gesamtergebnis interessiert sein und das Schlussziel im Auge behalten. Dieses ständige Pendeln zwischen dem Fokus auf die Einzelarbeit und dem breiten Blick auf den Gesamtzusammenhang überfordert viele Arbeitnehmer.

Fest gefügte Teams sind oft nur schwer umzubilden oder aufzulösen. Teammitglieder fürchten oft, beim Verlassen eines Teams gewisse Privilegien (Ansehen, guter Teamgeist, Eingefügtsein in reibungslos verlaufenden Arbeitsprozess) zu verlieren.

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