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Richtig kommunizieren: Rednerische Qualitätsmerkmale

Frei reden, überzeugend auftreten und sicher auf andere wirken sind heute wichtige Voraussetzungen für den persönlichen und beruflichen Erfolg. Wer rhetorisch geschult ist, kennt die Zusammenhänge zwischen der Rede und ihrer Wirkung bei den Zuhörern.

30.05.2022 Von: Hans Conrad Hirzel
Richtig kommunizieren

Richtig kommunizieren

Wollen Sie das Publikum überzeugen und richtig kommunizieren? Dann sollten Sie auf folgende Faktoren achten:

  • Sprechtempo
  • Lautstärke
  • Betonung
  • Sprechpausen

Das Sprechtempo

Extreme vermeiden 

Zu schnelles Reden wird unbewusst als Nervosität wahrgenommen. Zu langsames Reden wirkt schwerfällig, langweilig und schläfert ein.

Sprechtempo dem Thema anpassen       

Wechselndes Sprechtempo kann die Spannung erhöhen. Bremsen Sie, wenn Sie etwas unterstreichen oder betonen wollen.

      Die Lautstärke

      Um zu richtig kommunizieren, wechseln Sie die Lautstärke, bleiben Sie nicht eintönig. Das wirkt dyna­misch und selbstsicher. Die Lautstärke muss so sein, dass alle Sie gut verstehen können. Sie darf nicht so laut sein, dass sie unangenehm wirkt.

      Die Betonung

      Betonung bringt Individualität

      Erst die richtige Betonung macht das Individuelle Ihrer Rede aus und gibt Ihr Leben. Die Betonung sollte daher immer auf dem Satzteil sein, der ihnen am wichtigsten ist. Das macht Ihre Aussage prägnant und wirkt belebend und stimulierend auf Ihre Zuhörenden.

      Sprechpausen

      Sprechpausen sinnvoll einsetzen

      Beim Sprechen braucht man Pausen. In diesen Pausen kann und muss man vor allem atmen. Kurze Pausen sind daher auch in Reden nichts Ungewöhnliches. Pausen sind auch Gelegenheiten, sich zu sammeln, um nach Formulierungen zu suchen, Spannung aufzubauen und Wichtiges zu betonen.

      Ihre Zuhörer brauchen diese Pausen auch, um das Gehörte zu «verdau­en». Nutzen Sie Pausen und werden Sie nicht nervös, wenn Sie einmal kurz nichts sagen. Wichtig ist, dass das Publikum merkt, dass von Ihnen noch etwas kommt.

      Rednerische Qualitätsmerkmale

      Kürze und Relevanz       

      • Beschränken Sie sich auf das Wesentliche.
      • Vermeiden Sie Weitschweifigkeiten.
      • Vermeiden Sie assoziatives Reden. (Assoziatives Reden heisst: das sagen, was einem gerade in den Sinn kommt.)
      • Halten Sie ein konkretes Ziel der Rede vor Augen.
      • Beurteilen Sie die Überzeugungskraft Ihrer Aussagen aus Sicht der Zuhörenden.

      Stimulanzmittel           

      • Seien Sie selbst engagiert und überzeugt.
      • Setzen Sie die Körpersprache ein.
      • Setzen Sie Ihre Stimme richtig ein.
      • Verwenden Sie anschauliche Beispiele und Vergleiche.
      • Sprechen Sie die Sinne der Zuhörenden an: Sprechen Sie anschau­lich-konkret anstatt theoretisch-abstrakt.

      Erkennbare Struktur und Zielsetzung       

      • Denken Sie an eine klare Zielorientierung.
      • Achten Sie auf einen transparenten Aufbau Ihrer Rede.
      • Achten Sie auf eine erkennbare Gliederung.

      Verständlichkeit           

      • Verwenden Sie kurze Sätze.
      • Vermeiden Sie Fremdwörter.
      • Sprechen Sie die Sprache der Zuhörenden.
      • Sprechen Sie frei, lesen Sie nicht von vorbereiteten Texten ab.
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