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Personalstatistiken: HR-Kennzahlen effizient nutzen

KURZ ZUSAMMENGEFASST

Personalstatistiken bilden das Fundament für eine strategische Personalplanung und die Optimierung von Unternehmensprozessen. Sie ermöglichen es Führungskräften, den Personalbestand nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu analysieren, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und die richtige Qualifikation an der richtigen Stelle einzusetzen. Durch die Kombination von Querschnitts- und Längsschnittbetrachtungen lassen sich Trends wie Fluktuation oder Altersstrukturentwicklungen identifizieren, die direkt in die Personalpolitik einfliessen.

Die wichtigsten Punkte:

  • Personalstatistiken unterstützen die Analyse der Leistungserstellung und die Ressourcenallokation.
  • Sie dienen der langfristigen Personalplanung, etwa zur Vorhersage von Pensionierungen oder Qualifikationslücken.
  • Die Auswertung von Daten wie Alter, Geschlecht, Dienstalter und Ausbildung sichert die Umsetzung der Personalpolitik.
  • Praxisrelevante Kennzahlen umfassen Absenzenraten, Fluktuation und den Vergleich von Soll- zu Ist-Beständen.
  • Nur gezielte Auswertungen, die auf die Informationsbedürfnisse der Führungskräfte abgestimmt sind, vermeiden Datenmüll.
31.07.2026 Von: Thomas Wachter
Personalstatistiken

Wie nutzen KMU Personalstatistiken für datengestützte Entscheidungen?

Personalstatistiken liefern zentrale Kennzahlen zu Personalbestand und -struktur. Erfahren Sie, wie Sie diese Daten sinnvoll auswerten und gezielt einsetzen, um Prozesse zu optimieren und datengestützte Entscheidungen im Personalmanagement zu treffen.

Ziel von Personalstatistiken

Personalstatistiken unterstützen Sie

  • bei der Analyse der Leistungserstellung. Es sind dies Fragen wie: Sind die produktiven Bereiche im Verhältnis zu den indirekt produktiven richtig mit Personalressourcen dotiert? Sind die im Wertschöpfungsbereich wichtigen Bereiche mit den bestqualifizierten Kräften dotiert?
  • bei der Personalplanung: Wie viele Mitarbeitende werden in den nächsten Jahren pensioniert? Wo werden zukünftig Engpässe in qualitativer oder quantitativer Hinsicht auftreten? Wo und wie lässt sich bei Bedarf Personal abbauen?
  • bei der Planung und Umsetzung der Personalpolitik: Weisen die neu angestellten Mitarbeitenden die gewünschten Ausbildungsprofile aus? Wie präsentiert sich die Personalstruktur in Bezug auf Lebensalter, Geschlechterverteilung, Nationalität und Dienstalter? Wo kommt der Kader her?

Es sind dabei zwei Arten von Betrachtungen wichtig:

  • Querschnittbetrachtungen (Vergleich von Unternehmensbereichen)
  • Längsschnittbetrachtungen (Monatsvergleiche, Jahresvergleiche)

Praxis-Tipp

Produzieren Sie keine Personalstatistiken auf Halde, welche ungelesen bei den Empfängern in der Schublade landen. Klären Sie gut ab, wer welche Führungsinformation braucht.

Beispiele

Anzahl MitarbeitendeKöpfe
Anzahl PlanstellenSollbestand, budgetierte Stellen
Anzahl Ist-Stellen“Konsumierte” oder “verbrauchte” Stellen
Geschlechtweibliche vs. männliche Mitarbeitende
Altersgruppenbis 19, 20 bis 29, 30 bis 39 Jahre etc.
NationalitätSchweizer/innen, EU-Bürger/innen, andere
AusbildungsniveauHochschule, Lehre mit Zusatzausbildung, Lehre, Angelernte

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