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Teilbereiche des Projektmanagement: Risiken, Stakeholders und Projektkommunikation

In diesem Beitrag wird genauer auf einzelne Details eingegangen und besonders auf die folgenden drei Teilbereiche des Projektmanagements konzentriert: Das Risikomanagement, das Stakeholdermanagement, die Projektkommunikation.

16.03.2022 Von: Wigbert Boell
Teilbereiche des Projektmanagement

Risikomanagement

„Der Projektleiter muss das Risikomanagement als eine seiner Kernaufgaben über die gesamte Projektdauer begreifen!“ (pm-handbuch.com)

Welche einzelnen Risiken jedem Projektmanager begegnen ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich – es lassen sich aber verschiedene allgemeine Gefahrenquellen in folgenden Teilbereichen identifizieren:

  • Mitarbeiter
  • Finanzen / Ressourcen
  • organisatorisch / rechtlich
  • Ausfall eines zentralen Projekt-Bestandteils
  • öffentlich (Akzeptanz)
  • „force majeure“ („höhere Gewalt“)

Gutes Risikomanagement hilft Probleme erst gar nicht aufkommen zu lassen und ist damit ein wichtiger Teilbereich eines guten Projektmanagements. Risiken werden erkannt und mögliche Gegenmassnahmen beschrieben. Dabei ist die Risikoanalyse nicht eine einmalige Sache, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

„Risikomanagement wird als ein fortlaufender Prozess verstanden, in dem Planung, Umsetzung, Überwachung und Verbesserung kontinuierlich stattfinden.“ (Wikipedia)

Eine Risikoanalyse beginnt meistens mit einer Auflistung aller möglichen Gefahren, die dann im 2. Schritt bewertet werden. Eine Einstufung nach 3 Möglichkeiten („gering, mittel, hoch“) für die Kriterien „Tragweite / Wirkung / Schwere“ und „Eintritts-Wahrscheinlichkeit“ werden auf einer Matrix eingetragen und lässt dabei relativ schnell die wichtigsten Risiken identifizieren. Mit diesen sollte sich der Projektmanager zunächst auseinandersetzen.

Eine Risikoliste sollte im Idealfall folgende Bereiche enthalten:

  • Beschreibung (was? Konsequenzen?)
  • Bewertung (Tragweite (am besten als konkrete Summe), Wahrscheinlichkeit (in %) und Gesamt-Faktor)
  • Massnahmen (Aufgabe, Verantwortlicher, Termin...)

Nach der Identifizierung und Einschätzung der Risiken wird mit der Massnahmen-planung begonnen, die je nach Bedeutung des Risikos angepasst wird. Ein Richtwert ist dabei, das:

  • geringe Risiken akzeptiert werden,
  • mittleren Risiken vorbeugend begegnet wird („vermindern“, „übertragen“, „vermeiden“)
  • und hohe Risiken „korrigierend“ begegnet wird.

Risikomanagement ist nicht ein abgehobenes Terrain, das ein Projektmanager alleine durchführt, sondern ein wichtiger Bestandteil der Projektdurchführung und erfordert die Aufmerksamkeit aller Beteiligten. Allgemein ist es sinnvoll, dass grundsätzlich alle Mitarbeiter die top 5 Risiken kennen.

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