18.07.2014

Unternehmenserfolg: Strategische Erfolgsgrundsätze

Es gibt einige strategische Erfolgsgrundsätze, die für alle Betriebsgrössen und Branchen als allgemein gültig bezeichnet werden können. Die Beachtung dieser Grundlagen des strategischen Denkens in der Unternehmungsplanung und -führung ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung und die erfolgreiche Umsetzung einer Unternehmungsstrategie, die den Anforderungen des Marktes und der Umwelt gerecht wird und zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Kommentieren   Teilen   Drucken

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben. Wir freuen uns, wenn Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel verfassen.
 
Kommentar schreiben

Bitte Wert angeben!

Bitte Wert angeben!

Bitte Wert angeben! Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein!

Bitte Wert angeben!

Bitte Wert angeben!

Bitte Wert angeben!

Bitte alle fett beschrifteten Pflichtfelder ausfüllen.
Zurücksetzen
 
Unternehmenserfolg

Mit diesen Grundsätzen sichern Sie sich den Unternehmenserfolg

Die nachfolgenden strategischen Erfolgsgrundsätze, die den Unternehmenserfolg sicherstellen, mögen teilweise auf den ersten Blick trivial erscheinen. In der Praxis findet man jedoch bei der Untersuchung von Misserfolgen ständig Beispiele für ihre Nichtbeachtung - sei es aus Unwissenheit, falscher Einschätzung der eigenen Fähigkeiten, ungenügender Information oder anderen Gründen.

Konzentration der Kräfte («Die richtigen Dinge tun»)

Prioritäten müssen in einer Erfolg versprechenden Unternehmensstrategie und im Rahmen von deren Umsetzung eindeutig festgelegt werden, um die zur Verfügung stehenden Mittel und das Unternehmenspotenzial vernünftig aufteilen und richtig zuordnen zu können.

Aufbauen auf bestehenden Stärken

Der Unternehmenserfolg einer Strategie ist wesentlich wahrscheinlicher, wenn auf den bisherigen Stärken der Unternehmung aufgebaut und diese weiterentwickelt werden. In den meisten Fällen ist es falsch, sich an den Stärken des Gegners zu orientieren und ihn in diesen Bereichen angreifen zu wollen. Vielmehr sollten die Schwächen der Konkurrenz ausgenutzt werden.

Effizienz («Die Dinge richtig tun»)

Ein wichtiges Ziel der strategischen Unternehmungsführung ist die langfristige Verbesserung der Effizienz der Unternehmung. Eine in allen anderen Punkten noch so gut durchdachte Strategie ist letztlich nahezu wertlos, wenn durch sie nicht auch die Erhöhung der Produktivität oder die Verbesserung der Kostenstruktur angestrebt wird.

Differenzierung/Profilierung

Es muss in irgendeiner Form - durch Qualität, Preis, Image, Werbung usw. - eine möglichst grosse Unterscheidung von der Konkurrenz und eine klare Führungsrolle im Feld der Mitbewerber/innen sichergestellt und den Kunden bewusst gemacht werden.

Richtiges Timing («Speed Management»)

Auch an sich gut durchdachte Strategien zu entwickeln, nützt nichts, wenn sich diese nicht schnell durchsetzen lassen. So wird z.B. in Anbetracht der immer kürzer werdenden Marktlebenszyklen das richtige Timing bei Innovationen und Markteinführungen immer wichtiger.

Ausnützung von Synergien

Eine erfolgreiche Unternehmensstrategie ist darauf ausgerichtet, dass die Aktivitäten der einzelnen Funktionsbereiche der Unternehmung und deren Kooperationspartner/innen so miteinander in Verbindung gebracht und aufeinander abgestimmt werden, dass Synergien zum Tragen kommen. Die zugrunde liegende Überlegung ist, dass 1 + 1 möglichst 3 ergeben sollte.

Erkennen und Ausnützen von Umwelt- und Marktchancen

Die Umwelt und die für die Unternehmung interessanten Märkte müssen ständig nach Gelegenheiten abgesucht werden, die eine Erweiterung der Unternehmenstätigkeit oder eine Intensivierung der Anstrengungen in bestimmten Bereichen ermöglichen. Gleichzeitig können bei dieser konsequenten Markt- und Umweltbeobachtung drohende Gefahren rechtzeitig erkannt werden.

Abstimmung von Zielen und Mitteln

Die Ziele, die sich die Unternehmung in ihrer Strategie setzt, müssen im Einklang mit den vorhandenen Mitteln (personelle, finanzielle etc.) stehen. Von dem Verhältnis zwischen Zielen und Mitteln hängt die Höhe des Risikos ab, das mit der Realisierung der Unternehmungsstrategie verbunden ist. Dieses Risiko ist natürlich möglichst gering zu halten.

Unité de doctrine («Teamarbeit»)

Eine Unternehmungsstrategie muss von den Mitarbeitenden des Unternehmens getragen werden. Die Unité de doctrine, d.h. der Gemeinschaftsgeist, der in einer Unternehmung herrscht, hat eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Deshalb muss die Unternehmungsstrategie mit Rücksicht auf die Mitarbeitenden entwickelt werden und in ihrer Ausformulierung und der Art, in der sie den Mitarbeitenden vermittelt wird, eine motivierende Wirkung haben.

Einfachheit («Pragmatismus»)

Die Unternehmungsstrategie bzw. strategisches Denken überhaupt darf nicht die Erstellung umfangreicher Handbücher und Sammlungen von Richtlinien zum Ziel haben. Vielmehr sind Übersichtlichkeit und konzentrierte Darstellung der getroffenen Entscheide anzustreben.

Beharrlichkeit in der Strategieverfolgung

Eine entwickelte und formulierte Strategie sollte beharrlich und kontinuierlich verfolgt werden, um die angestrebten Ziele auch tatsächlich zu erreichen. Strategien sollten wohl grundsätzlich flexibel an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden, um den entsprechenden Chancen und Gefahren zu begegnen, unbegründete kurzfristige und abrupte Kurswechsel sorgen aber nicht nur für allgemeine Verwirrung, sondern können die gesamte integrale Konzept-Hierarchie des Unternehmens in Frage stellen.

Produkt-Empfehlungen

  • Management und Menschlichkeit

    Management und Menschlichkeit

    Die Kunst der wertschätzenden Menschenführung

    CHF 38.00

  • UnternehmerPraxis

    UnternehmerPraxis

    Das entscheidende Praxis-Know how für erfolgreiche Unternehmer und KMU.

    Mehr Infos

  • WEKA Musterverträge auf USB-Stick

    WEKA Musterverträge auf USB-Stick

    Verträge schnell, einfach und garantiert rechtssicher abschliessen.

    Mehr Infos

Seminar-Empfehlung

Praxis-Seminar, 1 Tag, ZWB, Zürich

Das Unternehmens-Cockpit

Die zehn wichtigsten Zahlen für KMU-Führungskräfte

Nächster Termin: 22. November 2018

mehr Infos

Um unsere Website laufend zu verbessern, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos