Zukunftsoptimismus: Der Anfang von unternehmerischem Wandel

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Gestaltungswille ist eine menschliche Superkraft. Und Technologiesprünge sind immer auch Entwicklungsschübe für die Menschheit gewesen. Doch empörungswillige Totalpessimisten führten uns bei jedem Fortschritt die vermeintlich schlimmen Folgen vor Augen. So haben, als die Menschen das Feuer zähmten, sicher Scharen von Schwarzsehern vor dessen Gefahren gewarnt. Natürlich kann es furchtbare Kräfte entfalten. Doch wir haben uns vor allem den Mehrwert des Feuers zunutze gemacht.
Fortschritt lässt sich nicht am Fortschreiten hindern
Technologie ist, so wie auch Macht, per se weder böse noch gut. Entscheidend ist vielmehr, wer sie in die Finger bekommt, und was er/sie daraus dann macht. In den Händen der Falschen ist sie ein Teufelszeug. Denken wir nur mal an Messer, Vorschlaghammer und Kettensäge. Jede Technologie ist ein zweischneidiges Schwert. So hält Elektrizität unsere komplette Wirtschaft in Gang, wenn wir sie aber direkt berühren, ist sie meist tödlich. Durch kluge Regulatorik bekommt man das in den Griff.
Die Geschichte der Menschheit ist eine Fortschrittsgeschichte. Pioniere machten sich immer auf, ohne den genauen Weg schon zu kennen. Nur der, der die Trends der Zukunft versteht und diese mit wachsamem Optimismus gestaltet, liegt fortan vorn. Unsere gemeinsame Zukunft liegt in den Händen derer, die mit frischen Gedanken und smartem Tun die entscheidenden Umbrüche wagen. Hoffnungsvoll und zuversichtlich vernetzen sie die virtuelle mit der realen Welt auf neue, mutige, bahnbrechende Weise.
Zukunftsoptimismus ist der Anfang von allem
Selten war Optimismus so wichtig wie heute, um das Beste aus unserer Zukunft zu machen. Zukunftsoptimismus bedeutet dabei nicht naives Hoffen, sondern den festen Glauben daran, dass eine positive Entwicklung möglich ist. Doch nur der, der eine positive Zukunft für möglich hält, macht sich für sie stark, hilft mit, nach Lösungsansätzen zu suchen und den Fortgang der Ereignisse aktiv mitzugestalten. Genau dieser Zukunftsoptimismus schafft die Grundlage dafür, Herausforderungen nicht als Blockaden, sondern als Chancen zu begreifen. „Ein Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit, der Optimist die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit“, sagte einst Winston Churchill.
Optimismus weitet den Blick für Möglichkeiten, bewirkt Einfallsreichtum und Zuversicht, weckt Tatendrang, spornt uns an, wagemutig zu sein und einen erwünschten Ausgang kraftvoll in Angriff zu nehmen. Je mehr wir uns auf das Positive und die Überwindung von Hindernissen konzentrieren, desto grösser sind unsere Chancen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Denn Energie folgt der Aufmerksamkeit.
Wachsamer Optimismus ist lösungsorientiert, erspäht vielerlei Gelegenheiten und geht unerschrocken ins Neuland. Pessimismus gebiert Resignation, verengt den Blick, igelt sich ein, überzeichnet Gefahren, hüllt alles in eine dunkle Wolke, lähmt uns, macht uns labil und lethargisch. Pessimisten bleiben passiv und gehen in eine Opferhaltung – und die Chancen eilen an ihnen vorbei. Intensiviert wird dieser Effekt, wenn wir uns gegenseitig in unserem Pessimismus bestärken. Das zieht uns immer weiter nach unten.
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Pessimismus bringt nichts und niemanden weiter
Pessimismus ist ideenlos, kleinmütig und rückwärtsgewandt, verpulvert seine Energie in Genörgel, Bejammern und Angstmacherei. Ungewohntes, Anstrengendes, Neuartiges und Leistungshochs werden so blockiert. Optimismus ist ideenreich, beflügelnd und opulent. Pessimismus suhlt sich in Misserfolgen, die ständig heraufbeschwört werden. Sein Fokus liegt auf dem Fiasko. Optimismus hingegen macht so lange weiter, bis ein Gelingen den Misserfolg überschreibt.
Zeigt sich die Aussicht auf ein Happy End, schalten Optimisten den Turbo ein. Zu diesem Zweck ist unser Gehirn mit zwei Belohnungszentren ausgestattet: eins für die Vorfreude und eins für die Nachfreude. Die Vorfreude erzeugt Verlangen. Sie gibt uns den Antrieb, ein begehrenswertes Ziel erreichen zu wollen. Die Nachfreude versorgt uns mit Hochgefühlen nach erfolgreich vollbrachter Tat.
Befeuert wird beides durch Glückshormone. Diese körpereigenen Opiate, allen voran Dopamin, geben uns ein wohliges Gefühl, machen fröhlich, selig, euphorisch. Sie machen uns leistungsfähig, unternehmungslustig, im positiven Sinne auch risikobereit und siegesgewiss. Und sie machen uns süchtig. Davon wollen wir mehr. Die nächste Herausforderung, sie kann kommen! Auch die packen wir ganz gewiss.
Unser Gehirn belohnt Optimismus und gute Ideen
Erfolgreiches Lernen, die Bewältigung neuer Aufgaben und auch Geistesblitze werden mit Dopamin-Shots belohnt. Dies führt zu einer höheren Aufnahmebereitschaft, zu einer stärkeren Vernetzung der Lerninhalte und zum Aufbau von Millionen von Hochleistungsneuronen. So werden wir offener, flexibler und damit auch produktiver. Wir werden agiler und schreiten zur Tat. Glückshormone bringen die Synapsen in Schwung und lassen die Neuronen tanzen.
Wenn das Belohnungssystem jubelt, hegen wir Zuversicht und glauben an den Erfolg. Kreativität schöpft aus der Quelle des Unbewussten, das keine Angst haben muss. In heiterer Stimmung können wir Berge versetzen, gewinnen an Selbstvertrauen und Schwung. Diese Strategie der Natur hilft uns nicht nur, zu überleben, sie kann unsere Lebensqualität auch erheblich verbessern. Anhaltende Frustration hingegen sorgt dafür, dass wir unseren Ehrgeiz verlieren, weil die Dopamin-Nachfuhr verebbt.
Wer die Zukunft erreichen will, braucht also allem voran Optimismus. In diesem Zustand beschäftigen wir uns mehr mit dem Pro als dem Kontra. Selbstverständlich befassen wir uns auch mit den Risiken und kalkulieren ihre Tragweite ein. Leichtsinn und verträumte Naivität wären dumm. Unser Hauptaugenmerk gilt aber den Chancen. In einer Krise rettet uns kein fatalistischer Pessimismus und kein nostalgischer Blick zurück, sondern nur ein optimistisch-beherzter Sprung nach vorn.
Lust auf Zukunft und Wandel? Fang Du damit an!
„Die Gesellschaft“, „die Wirtschaft“, „das Klima“, „unser Land“, „die Unternehmen“, das sind wir. Ein Unternehmen kann keine Verträge schliessen, keine Kunden betören, keinen Schaden anrichten, keine Umwelt heilen. Am Ende der Leistungskette steht immer ein Mensch. Dies kann jede und jeden zum Schöpfer machen, um eine bessere Zukunft mitzugestalten. Die entscheidende Regel dabei lautet:
Fang schon mal an!
Wenn alle darauf warten, dass andere den ersten Schritt tun, wird niemand jemals etwas tun. Eine weitere massgebliche Regel:
Bleib nicht allein!
Wer etwas Grossartiges erschaffen will, sucht nach Mitstreitern, tut sich mit Gleichgesinnten zusammen und feiert selbst kleinste Anfangserfolge. „Schaut, wo wir schon sind und was wir geschafft haben. Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter.“ So ziehen wir uns gemeinsam immer weiter nach vorn. Grossartig zu sein, in dem was wir tun, ist nicht nur für die Gesellschaft gut, es ist auch ein Geschenk an uns selbst.