13.07.2016

Kooperative Werbung: Zusammen werben und Kosten sparen

Kooperationen bündeln Kräfte. So auch in der Werbung. Denn Kollektivwerbung beschert Ihnen viele Vorteile. 3 Tipps, wie Sie die kooperative Werbung geschickt als Werbestrategie nutzen.

Von: Brigitte Miller   Drucken Teilen   Kommentieren  

Brigitte Miller

Brigitte Miller ist freie Autorin und Journalistin. Seit 1990 schreibt sie für namhafte Verlage und Online-Portale im In- und Ausland zu den Themenbereichen Management, Mitarbeiterführung, Zeitmanagement, Kreativität und Selbstmanagement. In ihre Beiträge lässt sie nicht nur die vielen Tipps und Erfahrungen fliessen, die sie durch Gespräche und Interviews erhält, sondern auch persönliche Erkenntnisse, die ihr der Berufsalltag beschert.

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Gemeinsam mit der Konkurrenz werben

Flyer. Broschüren. Anzeigen. Pressetexte. Events. Kundenempfehlungen. Direktmailings. Es gibt viele Arten, die Werbetrommel zu schlagen. Allen ist eins gemeinsam: Sie werden die gewählte Werbestrategie alleine für Ihr Unternehmen durchführen. Wer käme auch auf die Idee, gemeinsam zu werben. Wohl noch zusammen mit der Konkurrenz. Der Gedanke erscheint abwegig, gar absurd zu sein. Als würde eine Kollektivwerbung kaum den gewünschten Erfolg erwirtschaften; nein, eher den Mitbewerber stärken und dabei das Werbebudget verlustbringend belasten.

Kooperative Werbung – wirkungsvoller als Sie denken

Gemeinsame Werbung aktiviert erst einmal eine Menge Einwände und Skepsis. Schliesslich verfolgen Sie mit Ihrer Werbung ein Ziel: Sich aus der Masse der Konkurrenz herauszuheben, um Kunden zum Kauf zu bewegen. Und so fragen Sie sich: Bewirkt eine Kollektivwerbung nicht eher das Gegenteil? Gehen Sie in der Masse der Werbung nicht unter? Reduzieren die vielen Angebote der Werbe-Partner nicht die Aufnahmefähigkeit und Wahrnehmung der Kunden?

Die Antworten auf diese Fragen lauten eindeutig Nein. Denn kooperative Werbung bietet eine 

  • breitere Streuung. Die Werbung wird an vielen Orten ausgelegt und verteilt.
  • erhöhte Wahrnehmung beim Kunden. Wirbt beispielsweise die Ladenzeile gemeinsam, lesen die Kunden alle Angebote. 
  • Zugkraft durch «Dritte». Renommierte Unternehmen sorgen für Aufmerksamkeit.
  • Kaufverführung. Der Kunde shoppt beim Mitbewerber – und schaut auch bei Ihnen ins Geschäft, weil er nun Ihre Angebote gemeinsam studiert hat.
  • Kostenersparnis. Wer gemeinsam wirbt, teilt sich auch die Kosten.

3 Tipps, wie Sie kooperative Werbung einsetzen

Kollektivwerbung begegnet Ihnen jeden Tag – fast auf Schritt und Tritt. Stadtfeste, «Ostermärkte» als Einkaufserlebnis in der Fussgängerzone, Werbebroschüren der Shopping-Center oder spätestens mittwochs und samstags in Ihrer Tageszeitung, wenn Ihnen die Beilagen entgegenfallen. Alle dies sind einige Optionen für eine kooperative Werbung. Setzen Sie mit Hilfe der folgenden Tipps Ideen für Ihre Kollektivwerbung frei.

Tipp 1: Der Ort bringt’s

Als Unternehmer sind Sie keine Insel. Ihr Einzelhandelsgeschäft ist eingebettet in eine geschäftliche Infrastruktur, die Kunden anzieht. Ob nun das Gewerbegebiet, die Shopping-Mall, die Fussgängerzone mit Geschäften oder die Strasse, in der sich weitere Unternehmen angesiedelt haben, Ihre Geschäfts-Umgebung ist bestückt mit potenziellen Werbepartnern.

Listen Sie einmal in Ruhe auf,

  • welche Unternehmen, Einzelhandelsgeschäfte oder Dienstleister sich in Ihrer (unmittelbaren) Nähe befinden.
  • wie diese für sich werben. Was ist Ihnen bekannt? Was ist Ihnen aufgefallen?
  • mit welchen dieser Unternehmen sich ein sofortiger gemeinsamer Nenner für die Werbung finden liesse – wie beispielsweise «Alles rund ums Auto».
  • welche Unternehmen sich scheinbar kaum als Kooperationspartner für Werbung eignen. Überlegen Sie, wann dies doch der Fall sein könnte – beispielsweise bei der Durchführung eines Strassenfestes oder beim Eventsponsoring.

Tipp 2: Die Branche bringt’s

Oftmals wird die eigene Branche ausschliesslich unter dem Aspekt der Konkurrenz betrachtet. Im Falle der kooperativen Werbung kann sich diese Perspektive ändern. Fassen Sie die eigene Branche in Oberbegriffen zusammen wie

  • Automobil – falls Sie beispielsweise ein Autohändler sind.
  • Handwerk – falls Sie Dachdecker sind.
  • Kosmetik/Schönheit – falls Sie ein Friseurgeschäft betreiben.
  • Lebensmittel/Kulinarisches – falls Sie Bäcker sind.

Solch ein Schlagwort weitet sofort den Blick. Neue Partner für die kooperative Werbung sind dann schnell gefunden. Überlegen Sie, wer alles unter den Oberbegriff passen würden – wie beispielsweise

Automobil: Autowerkstatt, Versicherungsanbieter für Kfz, Garagen/Carport-Bauer, Tankstellen, Autowaschanlagen

Handwerk: Fliesenleger, Heizungsfachmann, Solarbauer, Schornsteinfeger, Schreiner, Malermeister, Hausmeisterdienste

Kosmetik/Schönheit:  Naildesignstudio, Kosmetikerin, Schuh-/Modegeschäft, Fitness-Studio, Schönheitschirurgie

Lebensmittel/Kulinarisches:  Metzger, Cafés, Restaurants, Supermarkt, Gemüsehändler, Biobauer mit Hofladen, Küchenfachgeschäft

Studieren Sie anschliessend Ihre Liste. Überlegen Sie, mit welchen Unternehmen aus den unterschiedlichen Branchen Sie gerne gemeinsam werben würden.

Tipp 3: Das Event bringt’s

Events eignen sich hervorragend, um die Aufmerksamkeit des (potenziellen) Kunden auf das Unternehmen zu lenken. Auch und gerade Events, die Sie als Unternehmen nicht selbst durchführen und an denen Sie «nur» teilnehmen: Ob aktiv wie beispielsweise mit einem Stand auf dem Strassenfest oder passiv als Sponsor wie beispielsweise eines kulturellen Happenings in Ihrer Stadt. In beiden Fällen bedeutet Ihre Teilnahme Werbung in Kooperation, da sich ja viele andere Unternehmen an dem Event auch beteiligen werden. Das Beste jedoch ist, der Veranstalter des Events plant und organisiert die kooperative Werbung. Sie müssen sich um nichts kümmern, ausser im Vorfeld genau zu klären, welche Werbeelemente denn die kooperative Werbung enthalten wird:

  • Flyer mit Lageplänen der Stände und der Standbetreiber
  • Broschüren/Programmhefte mit Benennung der Sponsoren/Teilnehmer
  • Plakate auf denen Ihr Logo abgedruckt wird
  • Anzeigen und Presseartikel, in denen auch die Sponsoren/Teilnehmer genannt werden 

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