Social Media Recruiting: Aktiv werden statt nur zuwarten
Inhalt
- Wie können Schweizer KMU durch Social Media Recruiting den Fachkräftemangel wirksam begegnen?
- Social Media Recruiting
- Einsparungspotenziale ausschöpfen
- Eine klare Strategie bei Social Media Recruiting ist ein Muss
- Elemente einer optimalen Strategie
- Kandidaten durch Social Media Recruiting individuell ansprechen
- FAQ: Social Media Recruiting
KURZ ZUSAMMENGEFASST
Social Media Recruiting wandelt den Prozess der Personalbeschaffung von einer passiven Verwaltung hin zu einer aktiven Suche nach Talenten. Statt nur auf Bewerbungen zu warten, nutzen Unternehmen Plattformen wie LinkedIn, Xing oder Facebook, um gezielt Kandidaten zu identifizieren und direkt anzusprechen. Eine klare Strategie ist dabei unerlässlich, um die Streueffekte des Internets zu nutzen und gleichzeitig die Rekrutierungskosten durch den Verzicht auf externe Berater sowie durch höhere Passgenauigkeit der Bewerber zu senken.
Die wichtigsten Punkte:
- Proaktive Suche ersetzt das passive Warten auf eingehende Bewerbungen.
- Aktivierung der eigenen Mitarbeitenden steigert die Qualität der Empfehlungen.
- Direktansprache (Active Sourcing) erreicht auch passive Kandidaten.
- Integration in ein HR-System ermöglicht effizientes Management und Analytics.
- Authentizität und Relevanz sind entscheidend für den Erfolg in sozialen Medien.

Passende Arbeitshilfen
Wie können Schweizer KMU durch Social Media Recruiting den Fachkräftemangel wirksam begegnen?
Social Media Recruiting
Der Personalrekrutierung kommt auf dem sich verknappenden Arbeitsmarkt seit Jahren eine stetig wachsende Bedeutung zu. Für mehr als 80 Prozent der Schweizer Unternehmen ist der Fachkräftemangel eine der grössten strategischen Herausforderungen, danach kommen Themen der Vergütung und des Arbeitgeberimages. Dies hat das Institute for Competitive Recruiting (ICR) in seinem DACH Recruiting Report ermittelt. Die Zeiten der passiven Verwaltung von eingehenden Bewerbungen sind deshalb vorbei. Vielmehr ist eine proaktive Herangehensweise von der unternehmenseigenen Recruiting-Abteilung gefragt.
Einsparungspotenziale ausschöpfen
Zu Recht besteht vielerorts Unsicherheit darüber, wie mit diesem neuen Kanal umgegangen werden sollte. Hinzu kommt die Angst vor Kontrollverlust, denn der Streueffekt des Internets ist riesig – im positiven wie im negativen Sinne. Es ist nicht klar, ob sich Investitionen lohnen oder ob die eigenen Aktivitäten am Ende nicht sogar schädliche Auswirkungen haben. Empfehlenswert ist es, sich Stück für Stück in diese Welt vorzutasten.
Richtig umgesetzt, lassen sich durch ein zielgerichtetes Social Media Recruiting nicht zuletzt auch die Kosten für die Rekrutierung senken. Direkte Einsparungspotenziale ergeben sich aus gesparten Honoraren für externe Personalberater. Indirekte Einsparungen, die in den meisten Fällen noch deutlich höher ausfallen, erreicht man durch die verbesserte Passgenauigkeit der Kandidaten, was die Einarbeitungszeit bis zur vollen Produktivität deutlich reduziert und damit den Umsatz pro Mitarbeitendem erhöht.
Eine klare Strategie bei Social Media Recruiting ist ein Muss
Obwohl immer mehr Unternehmen Social Media für sich entdecken, wird das Potenzial im Bereich der Rekrutierung vielfach noch nicht ausgeschöpft. Oft wird zu kurz gesprungen. Mit einigen Jobpostings auf der eigenen Webseite oder einem Firmenprofil auf LinkedIn ist es nicht getan. Es gilt den Gedanken der Mund-zu-Mund-Propaganda unter Zuhilfenahme des Internets zielgerichtet und aus einem zeitgemässen Recruiting-System heraus anzustossen. Dieses sollte Teil einer integrierten HR-Lösung sein, die auf die Unternehmensziele ausgerichtet ist.
Im Social Media Recruiting sind die häufige Wiederholung von Ausschreibungen, die Beziehungspflege zu einem Pool von aktiv empfehlenden Mitarbeitenden und die eigene Recherche und Direktansprache (Active Search) entscheidende Faktoren. All diese Aufgaben wollen gemanaged werden. Die Integration in ein bestehendes HR-System ist daher wichtig. Hier können Werkzeuge, welche die Suche und Ansprache von passenden Talenten mit zielgerichteten Inhalten und Botschaften unterstützen, von grossem Nutzen sein. Dabei gilt: je einfacher die Handhabung der Software ist, desto grösser ist dann auch die Akzeptanz bei der Anwendung.
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