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Cyberangriffe: Wie sich Unternehmen vor Cyberangriffen schützen können

Die digitale Bedrohung in Form von Cyberangriffen wächst stetig. Vor allem Unternehmen sind im Visier der Hacker. Sei es Industriespionage, Diebstahl von Kundendaten, Sabotage oder ein politisch motivierter Angriff auf kritische Infrastruktur – Gründe für Cyberpiraterie gibt es viele. Umso wichtiger ist es, dass sich Unternehmen rechtzeitig schützen und die oftmals veralteten Systeme auf den neusten Stand bringen.

21.06.2022
Cyberangriffe

Erste Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit im Unternehmen

Leider wird das Thema IT-Sicherheit in vielen Unternehmen nach wie vor vernachlässigt, denn insbesondere Schweizer Firmen sind immer wieder ein beliebtes Angriffsziel. Dabei gibt es ein paar einfache Maßnahmen, die bereits für einen besseren Schutz vor Angriffen im digitalen Raum sorgen. Folgende Schritte sind ein Anfang auf dem Weg zu mehr IT-Sicherheit:

  • Software stets auf dem aktuellen Stand halten
  • Komplexe Passwörter wählen
  • Passwörter variieren und nicht für jedes System das Gleiche verwenden
  • Doppelte Authentifizierung für Logins nutzen
  • Für ein sicheres Daten-Back-up sorgen
  • Zugriffsrechte individuell an die Nutzer anpassen

Schwachstellen finden und eliminieren

Der Pentest as a Service ist eine Möglichkeit, um die eigene IT-Security regelmäßig von Experten auf Schwachstellen überprüfen zu lassen. Der sogenannte Pentest kann beispielsweise monatlich oder quartalsweise durchgeführt werden, sodass mögliche Angriffspunkte in Ihren Systemen auffallen, bevor sie von Hackern entdeckt werden. Dabei handelt sich also um eine Art simulierten Hackerangriff. Durch das frühzeitige Auffinden von Sicherheitslücken können Unternehmen entsprechend gegensteuern und durch gezielte Maßnahmen ihre IT-Sicherheit optimieren.

Durch die regelmäßige Wiederholung der Pentests stellen Unternehmen außerdem sicher, dass ihr System einwandfrei funktioniert und neue Sicherheitslücken, die durch Software-Updates oder ein verändertes Nutzerverhalten entstehen, sofort wieder geschlossen werden. Nur auf diese Weise lässt sich die IT-Sicherheit über lange Zeit auf einem hohen Niveau halten.

Sensibilisierung der Angestellten

Nicht nur das System kann Schwachstellen haben. Auch die Beschäftigten im Unternehmen schaffen durch Unwissenheit und Gedankenlosigkeit Angriffsmöglichkeiten für Hacker. Unternehmen sollten sich deswegen nicht allein um die Optimierung ihrer Hard- und Software kümmern, sondern auch ein Bewusstsein für Cyberkriminalität bei den Beschäftigten schaffen. Schulungen für die Nutzung der unternehmensinternen Systeme sowie zur Erstellung von sicheren Passwörtern können dabei helfen. Zudem sollten die Angestellten auf den Fall eines Cyberangriffes vorbereitet werden, sodass sie wissen, was zu tun ist oder wen sie informieren müssen. Andernfalls geht nur wertvolle Zeit verloren.

Versicherung gegen Cyberangriffe

Finden Cyberkriminelle eine Schwachstelle im System kann das verheerende Folgen für das Unternehmen haben. Beispielsweise können wichtige Daten verschwinden oder gestohlen und missbraucht werden. Handelt es sich dabei um Daten von Kunden oder Geschäftspartnern, kann das große image-schädigende Auswirkungen haben und sich letztendlich auch finanziell auf das Unternehmen auswirken. Deswegen sollten Sie Ihr Unternehmen am besten gegen Cyberangriffe versichern.

Notfallplan für den Worst Case

Auch mit dem besten IT-Sicherheitskonzept kann es zu einer Attacke auf digitalem Weg kommen. Unternehmen sollten sich also nie zu sicher fühlen und immer einen Notfallplan in der Hand haben. Dazu gehört das regelmäßige Back-up von Daten. Diese sollten offline gespeichert werden. So lässt sich das System im Notfall schnell wieder zum Laufen bringen und Sie riskieren neben den Schäden durch den Hackerangriff nicht auch noch einen tage- oder gar wochenlangen Ausfall.

Außerdem sollte ein Notfallteam zusammengestellt werden, das immer verfügbar ist. Planen Sie also verschiedene Schichten ein und achten Sie auf eine Vertretung, wenn wichtige Ansprechpersonen im Urlaub sind. Legen Sie fest, welche Personen im Falle eines Angriffs als erstes informiert werden müssen und proben Sie den Notfall am besten ein paar Mal, um zu überprüfen, ob die Kommunikation funktioniert und jeder weiß, was zu tun ist.

Sie können das Notfallmanagement für den Fall eines Cyberangriffes auch outsourcen und so die Verantwortung in erfahrene Hände legen. Dann kümmert sich eine externe Firma für IT-Sicherheit um das Problem. Allerdings sollten die Angestellten darüber informiert sein, damit sie wissen, an wen sie sich wenden können.

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