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Work-Life-Balance: So bringen Sie Arbeits- und Privatleben in Einklang

Es ist nicht einfach, Arbeit und Freizeit unter einen Hut zu bringen. Vor lauter Arbeit bleibt oft zu wenig Zeit für Musse. Doch nur wer einen Ausgleich zum Geschäftsalltag findet, kann souverän mit Stress umgehen. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist deshalb enorm wichtig. Der Artikel gibt Anstösse, wie Sie eine Work-Life-Balance finden können.

16.06.2022 Von: WEKA Redaktionsteam
Work-Life-Balance

Die Arbeit an der persönlichen Work-Life-Balance ist ein Kreis­laufprozess. Zur Stabilisierung dieser inneren Balance hat Jill Schmelcher in ihrem Buch «Erfolg kommt nicht von ungefähr» (Verlag Gabler, 2003) ein Programm entwickelt, wel­ches folgende 7 Schritte umfasst:

  • Schritt 1: Jeder Mensch hat innere Wünsche und Vorstellungen. Wenn ich etwas er­reichen will, so muss ich dies auch wirklich wollen. Es geht um die Klärung, was ich tatsächlich erreichen will.

  • Schritt 2: Unser Denken und Handeln wird geprägt von einem inneren Wertesystem. Welches sind meine inneren Werte, die für mich und mein Leben entscheidend sind? Entsprechen diese noch immer meiner heutigen Lebenssituation? Braucht es allenfalls Anpassungen meines inneren Wertesystems? Die ehrliche Auseinandersetzung mit meinen persönlichen Wertvorstellungen ist unumgänglich.

  • Schritt 3: Die persönliche Standortbestimmung in Bezug auf berufliche, persönliche und soziale Faktoren ist notwendig, um herauszufinden, was in meinem jetzigen Le­ben stimmt und was eben weniger. Mit welchen Faktoren bin ich zufrieden, wo habe ich das Bedürfnis nach Veränderung.

  • Schritt 4: Aufbauend auf der Standortbestimmung gilt es, klare und eindeutige Ziele zu definieren. Was will ich verändern, was will ich erreichen, was ist mir wichtig, was weniger. Wer klare Ziele vor Augen hat, wird diese – sofern sie realistisch sind – auch mit grosser Wahrscheinlichkeit erreichen.

  • Schritt 5: Innere Blockaden wie Ängste, Unsicherheiten oder auch mangelndes Selbst­vertrauen können uns auf dem Weg zur Zielerreichung hindern. Es gilt, diese Blocka­den sachlich zu hinterfragen und schrittweise abzubauen. Mit einem aktiven Training ist diesbezüglich einiges möglich

  • Schritt 6: Nun gilt es, die innere Stärke zu entfalten und zu stabilisieren. Wenn wir wissen, was wir wollen, wenn wir an uns selber glauben und uns dem Beruf, dem Um­feld und der Herausforderung mit positiver Grundeinstellung stellen, dann haben wir echte Chancen, unser Ziel zu erreichen.

  • Schritt 7: Wer sein Ziel erreichen will, muss handeln. Das ist harte und kontinuierli­che Arbeit. Nur wer stetig vorwärts schreitet, erreicht sein Ziel. Es gilt, Stolpersteine zu überwinden, mit Unannehmlichkeiten und Widerständen umzugehen. Wer aber weiss, was er wirklich will, der wird genügend Kraft finden, um kontinuierlich dran zu bleiben. Die Geschwindigkeit der Zielerreichung ist weniger wichtig als das schritt­weise Vorwärtsgehen. Entscheidend ist die Grundhaltung: Wer will, der kann.

Downshifting im Führungsalltag ist nicht einfach. Ein Power-Tag lässt uns nicht so leicht abschalten und loslassen. Oft kreisen einem noch Stunden nach Büroschluss Gedanken durch den Kopf. Was können Sie für sich selbst tun, damit Sie gesund bleiben und lange Freude an Ihrer Arbeit haben?

Nehmen Sie sich selbst ins Gericht, finden Sie Ihr passendes «Downshifting-Programm» und beantworten Sie für sich folgende Fragen:

  • Sind Sie eher ein Bewegungsmensch oder eher ein Coach-Potato?
  • Hören Sie gerne Musik? Welche Musik hat eine beruhigende Wirkung auf Sie?
  • Reden Sie gerne und brauchen Sie am Abend einen Partner, der Ihnen beim «Ventilieren» hilft?
  • Kennen Sie die Quellen, warum Sie abends häufig so erschöpft sind?
  • Wissen Sie, was Ihnen gut tut?
  • Nehmen Sie gerne ein Entspannungsbad?
  • Sitzen Sie gerne am Abend auf Ihrer Terrasse und geniessen Sie die Ruhe im Garten?
  • Stört Sie der Nachbarschaftslärm?
  • Sind Sie ein geselliger Typ, der nach Büroschluss lieber eine After-Work-Party veranstaltet?
  • Lassen Sie auch mal fünf gerade sein und sagen Sie einen Abendtermin ab, weil es Ihnen zu viel ist?
  • Können Sie gut «Nein-Sagen» und sich abgrenzen?
  • Lassen Sie sich von Ihrer eigentlichen Arbeit leicht ablenken?
  • Wie gehen Sie mit Mail-Eingängen um? Werden diese sofort gesichtet?
  • Haben Sie eine verständnisvolle PartnerIn, der/die Sie beim «Runterfahren» unterstützt?
  • Können Sie gut einschlafen bzw. durchschlafen?
  • Wie beenden Sie Ihren Arbeitstag? Räumen Sie Ihren Tisch auf?
  • Machen Sie am Tagesende eine gedankliche Rückschau: Was ist Ihnen heute besonders gut gelungen? Mit welchen Personen hatten Sie heute einen wertvollen Kontakt?
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