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Tipps Arbeitszeugnis: Aussagekräftiger und mit mehr Abwechslung

KURZ ZUSAMMENGEFASST

Arbeitszeugnisse leiden oft unter einer einseitigen Wortwahl, die wichtige Nuancen verwischt. Begriffe wie «sehr», «gut» oder «hohe» sind zwar nicht falsch, wirken jedoch häufig generisch und lassen wenig Spielraum für differenzierte Bewertungen. Der Artikel zeigt auf, wie man durch gezielte Alternativen und konkrete Beispiele die Leistungsbewertung schärft und dem Arbeitnehmer eine fairere, aussagekräftigere Würdigung zukommen lässt.

Die wichtigsten Punkte:

  • Vermeiden Sie die ständige Wiederholung von «sehr», «gut» und «hohe» zugunsten von vielsagenderen Adjektiven.
  • Ersetzen Sie abstrakte Nominalisierungen wie «hohe Flexibilität» durch konkrete Verhaltensbeschreibungen.
  • Nutzen Sie Beispiele, um die Qualität von Fähigkeiten wie Fachwissen oder Kommunikationsweise greifbar zu machen.
  • Achten Sie darauf, dass alternative Wörter die gewünschte Intensität und Färbung der Leistung treffen.
  • Setzen Sie Verstärker wie «stets» oder «jederzeit» gezielt ein, um die Kontinuität der Leistung zu betonen.
03.05.2026 Von: Andrea Kern
Tipps Arbeitszeugnis

Wie können Standardbegriffe wie «sehr», «gut» und «hohe» in Arbeitszeugnissen durch aussagekräftigere Alternativen ersetzt werden?

«Sehr», «hohe», «gut»: Es gibt Wörter, die wir auffallend oft in Arbeitszeugnissen antreffen. Wohl verstanden: Sie sind in der Regel nicht falsch. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich ein paar Alternativen zu überlegen. Für mehr Abwechslung und aussagekräftigere Arbeitszeugnisse – unsere Tipps Arbeitszeugnis helfen dabei.

Tipps Arbeitszeugnis

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere – auch beim Schreiben. So verwenden wir immer wieder dieselben Wörter und Ausdrücke. Gerade dann, wenn es um Arbeitszeugnisse geht. Es fehlt uns an Ideen, wie wir die ach so gängigen Wörter ersetzen können.

Dieser Beitrag regt dazu an, unsere Schreibgewohnheiten zu überdenken und passendere Ausdrücke zu finden. Er beschränkt sich auf die Wörter «sehr», «hohe» und «gut» und bietet dazu Alternativen an:

1. Sehr

Bei guten bzw. sehr guten Arbeitszeugnissen lesen wir das Wort «sehr» fast unzählige Male. Und natürlich dürfen wir es auch zukünftig verwenden. Dennoch: Häufig empfiehlt es sich gerade bei diesem Adjektiv, es durch ein vielsagenderes zu ersetzen.

Nicht: Herr Muster hat sich sehr für dieses Projekt eingesetzt.
Besser: Herr Muster hat dieses Projekt bedeutend vorangetrieben.
Besser: Herr Muster hat sich beispielhaft für dieses Projekt engagiert.

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