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Stelleninserat: Die Vorteile der einzelnen Medien

KURZ ZUSAMMENGEFASST

Die Wahl des richtigen Mediums entscheidet darüber, ob ein Stelleninserat die passende Zielgruppe erreicht. Während Printmedien zwar an Reichweite eingebüsst haben, bleiben sie wertvoll für den hohen Beachtungsgrad bei passiven Kandidaten und für eine professionelle optische Inszenierung. Online-Plattformen dominieren hingegen durch Kosteneffizienz, gezielte Filtermöglichkeiten und die Möglichkeit, multimediale Inhalte einzubinden, um jüngere und spezialisierte Fachkräfte anzusprechen. Eine strategische Kombination aus beiden Kanälen oder der Einbezug sozialer Netzwerke maximiert oft den Rekrutierungserfolg.

Die wichtigsten Punkte:

  • Printmedien erreichen auch passive Kandidaten und eignen sich für eine repräsentative Darstellung des Unternehmens.
  • Online-Plattformen bieten Kostenvorteile, globale Reichweite und multimediale Darstellungsmöglichkeiten.
  • Soziale Netzwerke ermöglichen gezieltes Employer Branding und den direkten Kontakt zu Fachkräften.
  • Die Formel GIULIO hilft, die Qualität und Glaubwürdigkeit des Inserats unabhängig vom Medium zu sichern.
  • Ein crossmedialer Ansatz (Print-to-Online) kann die Wirksamkeit der Kampagne steigern.
26.06.2026 Von: Thomas Wachter
Stelleninserat

Welche Medien eignen sich am besten für die Veröffentlichung von Stelleninseraten?

Heute gibt es unzählige Möglichkeiten, ein Stelleninserat zu veröffentlichen: Von Jobportalen über Social Media bis hin zu Printmedien. Doch nicht jedes Medium wirkt gleich: Wer Talente effektiv erreichen will, sollte die spezifischen Vorteile der jeweiligen Kanäle kennen und strategisch nutzen.

Das Stelleninserat in den Printmedien  

Die Bedeutung eines Stelleninserates in Printmedien hat an Bedeutung verloren. Dennoch gibt es folgende Vorzüge für dieses Medium:

Hoher Beachtungsgrad                 

Auch nicht aktiv Stellensuchende lesen Zeitung. Es zeigt sich in der Praxis immer wieder, dass sich Personen auf Zeitungsinserate bewerben, welche das Stelleninserat zufällig entdeckt haben.

Layout

  • Das Printinserat lässt es zu, durch eine entsprechende Grösse und ein professionelles Layout die Bedeutung einer Stelle hervorzustreichen.        
  • Es werden damit auch Personen angesprochen, welche sich nicht selbstverständlich im Internet bewegen. Dies ist auf vielen Positionen auch gar nicht verlangt.        
  • Die teilweise hohen Kosten lassen sich begrenzen, in dem auf das ausführliche Stelleninserat auf der Website der Firma verwiesen wird.

Werbeplattform                  

  • Ein Stelleninserat ist zugleich auch immer ein Kommunikationsmittel, um die Firma und ihre Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen.

Wichtig ist, dass das Inserat professionell gestaltet und getextet ist. Für die Überprüfung eines Inserates hat sich die Formel GIULIO eingebürgert: 

  • Glaubwürdigkeit: Sind die Inhalte glaubwürdig und schaffen Vertrauen?
  • Information: Wird die Leserin oder der Leser ausreichend über das Unternehmen, die Aufgabe und die Anforderungen informiert?
  • Unverwechselbarkeit: Hat das Inserat sein eigenes, unverwechselbares und sympathisches Gesicht?
  • Lesbarkeit: Wurde das Inserat klar und für die Zielgruppe verständlich abgefasst? Ist es auch in der graphischen Aufmachung gut lesbar und ansprechend? Haben Sie sich auf das Wesentliche beschränkt?
  • Interesse: Weckt das Inserat das Interesse von möglichen Bewerbenden? Welche emotionalen Bedürfnisse sprechen wir bei der Leserin oder beim Leser an?
  • Optik: Betrachten Sie das Inserat aus Sicht der Leserinnen und Leser. Wirkt das Inserat motivierend? Sind obige Punkte aus dieser Sicht erfüllt?

Das Stelleninserat im Internet

Online-Jobplattformen sind heute die am häufigsten genutzte Quelle für die aktive Stellensuche. Die grössten Jobplattformen sind allgemein und beinhalten eine Vielzahl offener Stellen. Daneben gibt es verschiedenste spezialisierte Jobplattformen für bestimmte Branchen und Berufsfelder.

Gegenüber dem Printinserat zeichnet sich das Inserat im Internet durch folgende Vorteile aus:

Für Zielpublikum interessant

  • Die Suche ist für die Bewerbenden im Internet bedeutend einfacher.
  • Es lassen sich in kurzer Zeit die interessanten Angebote aus einer grossen Zahl von Stellenangebote herausfiltern, nach Kriterien wie Branche, Funktion, Hierarchie, Region usw.
  • Die Suche ist kostenlos, es fallen keine Abonnementskosten an. Das Medium ist somit für aktiv Stellensuchende sehr attraktiv und weniger von Zufällen abhängig.

Kostengünstig                  

  • Die Inseratekosten bewegen sich auf einer Online-Jobdatenbank um einige hundert Franken herum für eine Laufzeit von einem Monat und sind damit preiswerter als in den traditionellen Printmedien.
  • Inserate auf der eigenen Website sind kostenfrei. Dies macht dann Sinn, wenn die Stellenangebote auch tatsächlich genügend Beachtung finden.

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