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Internetnutzung: So erstellen Sie ein Reglement

Bei der Nutzung des Internets durch die Angestellten kann dem Arbeitgeber nicht nur ein grosser Schaden zugefügt werden, es kann auch viel - bezahlte - Arbeitszeit dafür verschwendet werden. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie bei der Erstellung eines Reglements für die Internetnutzung vorgehen.

11.01.2022 Von: David Schneeberger
Internetnutzung

Es kann auch die technische Einrichtung durch zu viele Internetzugriffe überlastet werden oder sogar abstürzen. Ebenso kann die Speicherkapazität überlastet oder die technische Infrastruktur (bspw. durch Malware) verseucht werden. Es empfiehlt sich daher, ein entsprechendes Reglement zu erlassen, welche die Rechte und Verbote klar regelt. Wie weit Sie als Arbeitgeber die Internutzung der Angestellten überwachen dürfen, regelt der Datenschutzbeauftragte (www.edoeb.admin.ch).

Schritt 1: Art und Umfang der Internetnutzung definieren  

Definieren Sie, welche Art und welches Ausmass der Internetnutzung die Angestellten benötigen.

Schritt 2: Definition der verbotenen Internetzugriffe

Erstellen Sie einen Katalog für die Internetnutzung und definieren Sie, welche Zugriffe erlaubt oder verboten sind. Ein Katalogsverbot kann bspw. folgende Punkte umfassen:

  • Zugriff auf Daten mit rechtswidrigem, rassistischen, sexistischen, pornografischem oder gewaltverherrlichendem Inhalt usw. sowie dessen Verbreitung 
  • das Herunterladen von ausführbaren Dateien und Programmen
  • Installation eigener Programme ohne Zustimmung der Geschäftsleitung 
  • Öffnen von Spam-Meldungen
  • Versenden von Massensendungen, Kettenbriefen und Spam

Schritt 3: Abklären der technischen Schutzmöglichkeiten

Klären Sie mit der IT-Abteilung ab, welche technischen Möglichkeiten vorhanden sind, um die verpönten Zugriffe von vornherein zu verhindern. Dies umso wichtiger, wenn die Mitarbeitenden mit ihren eigenen Geräten arbeiten (Bring-Your-Own-Device).

Schritt 4: Regelung des E-Mail-Verkehrs

Entscheiden Sie sich, ob eine Trennung zwischen privaten und geschäftlichen E-Mails vorgenommen werden soll, ebenso, ob die Angestellten ihren privaten E-Mail-Account abrufen dürfen. Legen Sie zudem fest, in welchem zeitlichen Umfang das Internet privat genutzt werden darf.  

Schritt 5: Abwesenheiten, Um- und Weiterleitungen  

Regeln Sie, wieweit bei längeren Abwesenheiten eine automatische Abwesenheitsmeldung aufgeschaltet werden soll und an wen in dieser Zeit E-Mails weiter- oder umgeleitet werden sollen.

Schritt 6: Austritt eines Angestellten  

Regeln Sie, was mit den gespeicherten Daten geschieht, wenn ein Angestellter austritt (Sicherung der persönlichen Daten, Weiterleitung pendenter Daten, Sperrung und Löschung des Accounts), allenfalls wird  noch eine gewisse Zeit lang eine Information an Dritte verschickt.

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