01.09.2020

Führungsstärke: Leadership in Zeiten der Krise

In herausfordernden Zeiten sind Führungskräfte und ihre Führungsstärke besonders gefordert. Einen guten Kapitän erkennt man erfahrungsgemäss auch erst, wenn man durch den Sturm segelt. Gerade in unsicheren Zeiten kommt es auf die Führung an.

Von: Matthias K. Hettl  DruckenTeilen 

Dr. Matthias K. Hettl

Der studierte Volks- und Betriebswirt war nach Studium und Doktorandenzeit erst Assistent der Geschäftsführung und danach in verschiedenen Managementpositionen mit Führungs- und Budgetverantwortung tätig. Als ausgezeichneter «excellent speaker» und «excellent trainer» gehört er zu den bedeutendsten Referenten im deutschen Sprachraum und ist für die TOP-Seminar- und Kongressveranstalter in Europa tätig. Er begeistert seine bisher 25 000 Zuhörer durch einen motivierenden und kompetent direkten Vortagsstil mit 1:1 einsetzbaren Praxistipps. Seine Veranstaltungen werden regelmässig mit Bestnoten bewertet.

Führungsstärke

Schlechte Mitarbeiterführung

Eine schlechte Mitarbeiterführung kann erheblichen Schaden verursachen insbesondere in den aktuellen Zeiten, in denen Mitarbeiter Orientierung brauchen, um wieder Mut zu fassen und Zuversicht zu gewinnen.

Mangel an Vertrauen

Eine aktuelle globale Studie der internationalen Personalberatungsfirma Odgers Berndtson (Link zur Studie) vom 12. März 2020 kommt zu dem Schluss, dass nur 15% der Führungskräfte glauben, dass die oberste Top-Führungskraft, der CEO, ihr Unternehmen für den Erfolg positioniert hat. Das zeigt einen eklatanten Mangel des wichtigsten Kapitals im Unternehmen auf, nämlich Vertrauen. Dieser Mangel in das Vertrauen ist besonders alarmierend, denn 95% der Führungskräfte glauben auch, dass der Umgang mit Störungen, einschliesslich unerwarteter Ereignisse wie Pandemien, Klimawandel und sich ständig weiterentwickelnder Technologie, heute für den Erfolg von Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist. 

Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen?

Die aktuellen Herausforderungen, vor denen Unternehmen stehen, erfordern eine Weiterentwicklung der Führung, ein Umdenken und eine Veränderung ihrer Fähigkeiten. Steve Potter, CEO von Odgers Berndtson U.S., erklärt in der Studie: «Als Unternehmen haben wir natürlich darüber nachgedacht, was dies für uns bedeutet und nehmen Veränderungen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz, durch die Preisgestaltung, durch zusätzliche Führungs- und Unternehmensangebote und durch andere Dienstleistungen vor, von denen unsere Kunden bei ihren Innovationen für die Zukunft profitieren.

Wie können Sie als Führungskräfte mit Führungsstärke sicherstellen, dass Sie sich erfolgreich der Herausforderung stellen, durch Krisen zu führen. Fragen Sie sich, ob Sie bereit sind, Ihr Team durch die aktuelle COVID19-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen zu führen.

Menschen sind nicht einfach zu beeinflusssen

Sie sollten berücksichtigen, dass Menschen grundsätzlich nicht so einfach zu beeinflussen sind, wie wir uns das vorstellen, denn Ihre Mitarbeiter halten an ihren aktuellen Überzeugungen fest. Sie sind in ihren bewährten Routinen verhangen. Es ist durchaus schwierig Menschen davon zu überzeugen, Schutz vor einem herannahenden Sturm zu suchen, wenn das Wetter im Moment gut ist und vom azurblauen Himmel die Sonne strahlt.

Bei der aktuellen COVID-19-Pandemie ist Ihnen vielleicht auch aufgefallen, dass Menschen anfangs eher zögerten, Sicherheitsvorgaben wie soziale Distanz und Selbstisolierung zu befolgen, obwohl sie sich durch dieses Verhalten in Gefahr begeben haben. Das lag zum Teil daran, dass sie niemanden krank gesehen haben aber auch dass sie die potenziellen Gefahren einer globalen Pandemie verleugnet bzw. massiv unterschätzt haben. Dieses Verhalten hat sich erst dann geändert, als sie die dramatischen Bilder aus Italien mit den vielen Leichensärgen gesehen haben.

Für Sie als Führungskraft gilt deshalb, dass Sie informiert bleiben und sich auf valide und glaubwürdige Informationen stützen müssen. Das heisst, holen Sie sich Ihre Informationen aus verschiedenen Quellen. Dann können Sie erkennen, ob ähnliche Warnungen auf unterschiedlichen Kanälen verbreitet werden. Wichtig ist auch, dass Sie überlegen, was sie wann an wen in Ihrem Team weitergeben. Es geht hier um grösstmögliche Konsistenz. Das bedeutet wiederum, dass Sie mehrfach das Gleiche sagen müssen, bis man Ihnen «glaubt», gemeint ist, bis man Ihren Worten Vertrauen schenkt.
 

Den ganzen Beitrag finden Sie in unserem «E-Dossier Führen in herausfordernden Situationen».

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